Oldtimer-Auktionen

Oldtimer-Auktionen besitzen in der Automobilbranche, im Gegensatz zu den Gebrauchtwagenauktionen ihren ganz eigenen Charakter. Während bei anderen Auktion ein aufgeregtes Durcheinander herrscht, die Aktivitäten das Geschehen bestimmen, geht man beim Bieten auf Oldtimer wesentlich dezenter vor, schließlich gibt es nicht viele Möglichkeiten einen Klassiker, von dem nur noch wenige Stück existieren, zu erwerben. Zudem geht es hier um einzigartige Autos und viel Geld – sehr viel Geld.

Begibt man sich zu einer der selten ausgerichteten Auktionen, muss man sich genauestens über die angebotenen Fahrzeuge informieren. Eine Auktion ist nun mal kein normaler Martktplatz. Allein verlässliche Informationen sind, wie in jeder Nische, die Basis guter Entscheidungen. Mit wem man die erhaltenen Informationen austauscht, sollte man mit Bedacht auswählen. Viele Fahrzeuge werden von ihren Besitzern lediglich angeboten, um einmal den Preis zu testen. Selten liegt dieser in den gewünschten Regionen, weshalb es Kenner der Branche überhaupt nicht verwundert, wenn weniger als 40 Prozent der Oldtimer einen neuen Besitzer findet. Der Verkauf eines Oldtimers kann sich über Monate hinziehen, wenn nicht der gewünschte Preis erzielt wird. Da sich die Preise inzwischen im sechs- und siebenstelligen Bereich bewegen, möchte kein Bieter verlieren und schon gar nicht ein unterwertiges Fahrzeug erwerben.

In den letzten Jahren sind die Preise für wirklich Liebhaber-Fahrzeuge rasant in die Höhe geschossen. Immer mehr Sammler müssen sich auf Auktionen mit zahlreichen Neulingen auseinandersetzen, welche die Preise in ungeahnte Höhen treiben. Gerade bei den historischen Rennwagen haben die Preise eine steigende Tendenz, denn durch die vielen Angebote an Rennevents für Oldtimer, ist die Nachfrage enorm gestiegen.

Die bekannteste Oldtimer-Auktion findet in Monaco statt. Sie wird traditionell unter dem Titel „Les Grandes Marques à Monaco“ im Automobilmuseum durchgeführt, das die fürstliche Sammlung beherbergt.