Gstaad Classic Rallye 2009

Vom 2. bis zum 5. September 2009 richtet die Stadt Gstaad im Berner Oberland erneut die Rallye Gstaad Classic, die in Zukunft alle zwei Jahre ausgetragen werden soll.

Vier Tage lang wird Gstaad ganz im Glanz des historischen Automobilsports stehen. Ins Leben grufen wurde die Gstaad Classic 2009 vom Unternehmen DSL Organisation, das auf seine jahrelange Erfahrung mit der Ausrichtung solcher Sport-Events bauen kann. Unterstützung erfuhr DSL weiter vom erlesenen Gstaad Automobile Club und Peter Auto als Co-Organisatoren.

Programm Gstaad Classic 2009 – Vier Tage Rallye Action mit millionenschweren Oldtimern

Die gewundenen Bergstraßen rund um den Schweizer Nobelort liefern drei Streckennetze direkt an der Grenze zwischen deutschem und französischsprachigem Landesteil. Insgesamt rund 800 abgesperrte Straßenkilometer – ein in der Schweiz nur selten gewährtes Privileg – eignen sich optimal für Sternfahrten und neun unterschiedliche Routen. Die Panoramastraßen mit malerischen Ausblick führen vorbei an 5-Sterne-Hotels, vornehmen Restaurants und exklusive Boutiquen. Genau das Richtige für eine hochkarätige Rallye im internationalen Jetset. Das Programm der außergewöhnlichen Veranstaltung gliedert sich wie folgt:
Mittwoch, 2. September – Überprüfungen: GSTAAD, Mittagessen: Frei, Abendessen: Grand Hôtel Bellevue
Donnerstag, 3. September – Etappe 1: GSTAAD – JAUNPASS – GSTAAD, Mittagessen: Gruyère, Abendessen: Chlösterli
Freitag, 4. September – Etappe 2: GSTAAD – GRIMENTZ –GSTAAD, Mittagessen: Tbc, Abendessen: Rellerli
Samstag, 5. September – Etappe 3: GSTAAD – MONTREUX –GSTAAD, Mittagessen: Montreux – Abendessen: Gstaad Palace

Glamour-Nächte nach dem Rennen

Ohne Übertreibung darf die Gstaad Classic 2009 als automobiler Traum bezeichnet werden. Gstaad bietet mit den lokalen erstklassigen Palasthotels und formidablen Restaurants alles, damit es den Teilnehmern und ihren Teams auch abends und nachts an nichts fehlt zum ubiquitären Wohlfühlen und standesgemäßen Vergnügen. Wenn Sie schon einmal tagsüber ein tonnenschweres Vorkriegs-Fahrzeug ohne Servolenkung oder einen knochenhart gefederten Vintage-Rennwagen chauffiert haben, werden Sie am Abend gewissen Luxus zu schätzen wissen.

Rallye-Racing und Gleichmäßigkeitsprüfungen

Die teilnehmenden Fahrzeuge müssen vor 1976 gebaut worden sein, ansonsten ist das Reglement zur Steigerung der Vielfalt der vierrädrigen Pretiosen erfreulich leger. Das Hauptkriterium für die Streckenakkreditierung liegt in der vorzuweisenden, aktuellen Straßenzulassung der Tourenwagen, GTs und Sportwagen.  Die Piloten der Klassiker haben je nach gewähltem Wertungsmodus sowohl für die Fahrzeuge als auch die Fahrer unterschiedliche Meldepapiere beider Rennleitung vorzulegen.

Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Rallye Gstaad Classic 2009

Beim Geschwindigkeitsrennen der Competition-Klasse treten die Piloten gegen die Uhr an. Gewinner ist logischerweise das Fahrzeug, das mit der besten Zeit die karierte Zielfahne überfährt. Im Gleichmäßigkeitsmodus der alternativen Regularity-Klasse wird hingegen mit der Uhr gefahren, es gilt eine vorgegebene Idealzeit möglichst auf Sekundenbruchteile genau einzuhalten. Innerhalb der Streckenführung müssen verschiedene Wertungsprüfungen absolviert werden, durch die detaillierte Auswertung der Strafpunkte fürs Bummeln oder Rasen werden die Gewinner ermittelt.

Feinste Oldtimer bei der Rallye Gstaad Classic 2009 gemeldet

Unter den bereits gemeldeten italienischen Fahrzeugen befinden sich etwa zehn Ferraris, davon ein 225 S Baujahr 1952, ein 212 Export Baujahr 1951 und ein 250 GT mit kurzem Radstand sowie weitere transalpine Sportwagen wie z.B. ein seltener Siata 208 S des Baujahrs 1952 und einer der nur 15 gebauten Maserati A6 GCS „Monofaro“ von 1947. Auch die Produkte von der anderen Seite des Ärmelkanals sind  würdevoll mit einem Bentley Speed 6 Baujahr 1929, einem Jaguar SS100 Baujahr 1937 und einem Jaguar Typ D Baujahr 1955 vertreten. Zudem glänst die Insel mit zwei wundervollen Aston Martin, einem DB3 S und einem DB4 GT Zagato. Der deutscher Beitrag beläuft sich auf drei Mercedes 300 SL, einen seltenen BMW 507 und natürlich das beste aus der Zuffenhausener Pferdezucht: Porsche 904, 356 und 911 RSR. Das alte Vorurteil, es gehe um Bern herum immer besonders gemächlich zu, dürfte damit eindrucksvoll widerlegt sein.