Chevrolet Impala – nicht nur gut für Supernatural

Eigentlich ist der Chevrolet Imapla, und sei es eben jener 67er Chevrolet Impala, nichts anderes als hierzulande ein VW Passat – ein tausendfach gebautes und großzügig  dimensioniertes Mittelklasse-Auto.

Klar, der Chevrolet Impala ist aus heutiger Sicht ein echter Hingucker, ganz gleich ob ein schwarzes 4dr-Hardtop als automobiler Star aus der TV Serie Supernatural, als Station Wagon mit Surfbrett auf dem Dach, als elegantes Cabrio oder als Impala SS Coupe mit Extraportion Hubraum und Power. Tatsächlich hatte der Chevrolet Impala 1967 einiges zu bieten – zumindest an Gimmicks. Technisch war der Fullsize Chevy wenig spannend, wobei Tuning-Fans dem kraftstrotzenden 427 Big Block V8 heutzutage ganz besonders hinterher hecheln.

Hidden Headlights an der Chevrolet Impala Front

Den hat der 1967er Chevrolet Impala von Supernatural-Charakter Dean Winchester allerdings nicht unter der Haube – hier genügt ein 327 Small Block V8, der das schwere Fahrzeug durchaus akzeptabel antreibt. Was diesem Chevrolet Impala als ultimativem Extra fehlt, sind die Hidden Headlights. Die gab es bei den Hauptkonkurrenten Plymouth Fury und Ford Galaxie weder für Geld noch gute Worte. Ein Extrapunkt für die Bowtie-Jungs, die dem Chevrolet Impala 1967 damit zu 575.600 verkauften Einheiten verhalfen, wohlgemerkt ohne Kombis und SS-Modelle.

Chevrolet Impala 1967 waagerecht ausgeliefert

Was am Chevrolet Impala 1967 nicht zum Serienumfang gehörte, waren die in der Serie montierten Suchscheinwerfer vor der A-Säule und das Keilfahrwerk. Der reguläre Chevrolet Impala lag damals beim Autohändler selbstverständlich hinten nicht höher als vorne. Doch diese Auslegung ist nicht nur beim 67er Impala ein beliebter Kniff, um für etwas mehr Traktion zu sorgen. Die kann Dean Winchester in jedem Fall gut gebrauchen, wenn er mit einem Kofferraum voller Waffen dem Übernatürlichen nachspürt.