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Der Ferrari Testarossa war neben dem Lamborghini Countach eine der Stilikonen der 80er Jahre.  Berühmt wurde der Sportwagen als Dienstwagen in „Miami Vice“.

Ferrari Testarossa ©flickr / Jonas Sedona
Der weiße Ferrari Testarossa wurde dem Produktionsteam um Crocket und Tubbs auf Order von Enzo Ferrari selbst kostenlos zur Verfügung gestellt, um anstelle der Daytona-Replika einen echten Flitzer mit dem Cavallo Rapante zu zeigen. Nachdem Ferrari als Antwort auf Lamborghini Miura und Countach in den 70ern selbst einige Mittelmotor-Sportwagen entwickelte hatte, war es 1984 an der Zeit, den 512 BB abzulösen. Die „5“ stand dabei für 5 l Hubraum, die 12 für ein Dutzend Zylinder. Das traf auch auf den Testarossa zu, dem beachtliche 390 PS und 490 Nm Drehmoment zur Verfügung standen.    [...mehr]


Der Alpine A310 begeisterte vor allem durch schmissiges Design. Doch den Porsche Rivalen konnte der A310 Renault nicht wie erhofft bringen.

Renault Alpine A310 ©flickr / Bally_Hoo

Im Alpine A310 sorgte wie in seinem Rallye-erprobten Vorgänger A110 ein Heckmotor für Vortrieb. Doch im Gegensatz zum leichten A110 brachte der A310 Renault keine Lorbeeren für herausragende Performance ein: Im ab 1971 produzierten Renault Alpine A310 steckten zunächst ebenfalls Vierzylinder (110 bis 124 PS), die jedoch mit dem nun mindestens 840 kg betragenden Gesamtgewicht Probleme hatten; der Alpine A110 wog lediglich zwischen 600 und 700 kg. Als ab 1976 der mit Peugeot und Volvo zusammen entwickelte PRV-V6 Einzug hielt, war zumindest erheblich mehr Drehmoment – 204 Nm – vorhanden.    [...mehr]


Der Chevy Nova wurde 1962 als Chevy II dem Kompaktwagen Corvair als Stallgenosse zugeordnet. Wer an der Ampel vorne mitfahren wollte, bestellte den Nova SS.

Chevy Nova SS ©flickr / davef3138

In dieser Ausstattungslinie ging im biederen Chevy Nova so einiges. SS stand für dabei für Super Sport, und damit war nicht zuviel versprochen. Wer es vor allem geradeaus wissen wollte, entschied sich in der dritten Nova-Baureihe ab 1968 für den großen Big Block SS 396. Der V8 mobilisierte aus 6,5 l Hubraum 350 oder gar 375 PS und weit über 500 Nm Drehmoment. Damit ging es in 14,5 Sekunden über die Viertelmeile – in einem Auto dem äußerlich ähnlich viel Sportsgeist zugemessen wurde wie einem Landrover Defender. Damit brachte der eher dezente Nova SS so manches größere Muscle Car in ernste Bedrängnis.    [...mehr]


Der Lancia Stratos feiert seinen 40. Geburtstag! Kaum ein anderes Lancia Auto brachte Fahrzeug- und Motorsport-Fans derart in Verzückung.

Lancia Stratos Stradale ©flickr / tonylanciabeta
Dem Lancia Stratos half dabei in erster Linie der quer als Mittelmotor verbaute Ferrari V6 aus dem Ferrari Dino 246 GT. In der Homologationsversion Stratos Stradale leistete das 2,4 l große Triebwerk 190 PS und sorgte für 248 km/h Spitze. Die für das Lancia Rally-Auto wichtige Beschleunigung von 0 auf 100 dauerte 6,8 Sekunden. Kam das schwierig zu fahrende Lancia-Auto jedoch offiziell im Motorsport zum Einsatz, machten mindestens 280 PS mehr als lautstark auf sich aufmerksam; mit dem Lancia Turbo-Kit kam die in nur zwei Exemplaren hergestellte Rundstreckenversion sogar auf 560 Pferdestärken.    [...mehr]


Als Buick 1970 das Muscle Car Buick GSX auf den Markt brachte, staunte die Fachwelt: Mit dem gewaltigen Drehmoment war das ansonsten recht luxuriöse Buick Coupe zu fulminanten Ampelstarts fähig.


Der Buick GSX hatte so viel Leistung auch bitter nötig; nicht nur um seinen recht hohen Preis zu rechtfertigen, sondern vor allem, um verlorenen Boden wieder gut zu machen, den GM Performance-technisch an die rasanten Plymouth- und Dodge-Modelle wie Roadrunner und Charger mit dem 426 Hemi V8 verloren hatte. Ohnehin stand das Buick Coupe wie auch alle anderen Buick Autos im Ruf komfortabler Sportlichkeit; diesen hatte man seit Einführung des Buick V8 in den 50er Jahren nachhaltig gefestigt und kultiviert. Als Buick 1964 gleichzeitig mit Pontiac und Chevrolet die ersten Muscle Cars lancierte, wurde mit dem Buick GS (Gran Sport) eine Ikone geboren: Der harmlose Buick Syklark verwandelte sich mit den richtig platzierten Kreuzen auf dem Kaufvertrag in ein wildes Gerät.    [...mehr]


Als Dodge Super Bee-Aufkleber auf den Intermediate Dodge Coronet klebte, geschah dies aus einem Grund: Dem Plymouth Roadrunner mit einem eigenen Low-Budget Muscle Car nachzueifern.

Dodge Coronet Super Bee von 1969 ©flickr / tornatore
Und die Dodge Super Bee Modelle stachen seit ihrer Einführung auf den Automarkt für das Modelljahr 1968 kräftig zu. Wie bei Konzernschwester Plymouth werkelte in den ausschließlich als Coupe erhältlichen Mopar-Autos serienmäßig der 335 PS starke 383 cui V8, der gegen ein Aufgeld von 714 $ dem 426 Hemi V8 mit 425 PS wich. Wem ein Charger RT zu aufdringlich und der Roadrunner zu kleinbürgerlich wirkte, war mit dem Coronet Super Bee gut bedient. Als 1969 Coronet Super Bee-Kracher auch mit dem 440+6, einem 7,2 l großen V8 mit drei Doppelvergasern geordert werden konnte, schloss sich mit diesem erheblich günstigeren, aber beinah ebenbürtigen Motor die Kluft zum teuren Hemi V8.    [...mehr]


Der Ferrari Daytona war seinerzeit nicht nur einer der schnellsten Sportwagen des Konzerns, sondern auch das Traumauto einer Generation.

Ferrari Daytona ©flickr / fklv
Eigentlich heißt der Ferrari Daytona Ferrari 365 GTB/4 bzw. GTS/4, wenn es sich um ein Cabrio handelt, wobei das „B“ für Berlinetta und das „S“ Spider bedeuten. Die Zahl 365 gibt das Volumen eines Zylinders an – und davon findet man im vorn eingebauten V12 ein glattes Dutzend, was 4,4 l Hubraum ergibt. Daraus sprießen 352 PS bei 7500 Touren und 449 Nm Drehmoment bei derer 5400. Die lange Motorhaube verdeckt sechs Weber Doppelvergaser 40 DCN20, durch deren Düsen 20 bis 23 l Super Verbleit flossen. Das Transaxle-Getriebe sorgte für gute Gewichtsverteilung und Traktion.    [...mehr]


Der VW SP2 wurde aufgrund der horrenden brasilianischen Einfuhrzölle von Volkswagen do Brasil auf Basis des Typ 3 ins Leben gerufen. Leider war dem optisch extrem ansprechenden Modell kein Erfolg vergönnt.

VW SP2 ©Wikipedia / Volkswagen do Brasi
So brachte der SP2 VW zwischen 1972 und 1976 gerade einmal 10.193 zahlende Kunden in die Autohäuser. Dem VW Coupe wurde diesbezüglich vor allem mangelnde Leistung vorgeworfen: Der 1.7-l-Boxermotor – traditionell veraltet und luftgekühlt – mobilisierte gerade einmal 65PS, der VW SP1 mit dem 54 PS starken 1.6 Flat Four noch weniger. Eindeutig zu wenig für einen Sportwagen, der nach mindestens doppelt so viel aussah. So spottete der Automarkt über den Namen: SP - Sem Potência (ohne Leistung). Der SP1 wurde nach Exemplaren rasch eingestellt    [...mehr]


Als der 914 Porsche und VW im Jahr 1969, kam es zwischen Volkswagen und Porsche zu Meinungsverschiedenheiten, die den Vertrieb einschränkten. Dennoch war er Volksporsche, der bitte nicht als „VoPo“ zu bezeichnen war, besonders ins den USA ein Verkaufsschlager.


Dabei war der Porsche 914 ein knackiger Einstig in die Sportwagen-Welt. Wie beim Sparauto Porsche 912 rumorte im Porsche 914-4 ein Vierzylinder-Boxer, hier ein VW 1.7 mit 80 PS in Mittelmotor-Bauweise. Damit war das 940 kg leichte Porsche Cabrio bzw. Targa angesichts der festen B-Säule flott unterwegs. Da im 914-6 Porsche-Technik aus dem 911 T (2.0 Sechszylinder-Boxer mit 110 PS) zur Sache ging, war dieser Wagen stets das gelobtere Fahrzeug. Im Autohaus konnte der Sechsender – nicht zu verwechseln mit dem Porsche 914 2.0 mit VW-Boxer - dem Einstiegsflitzer jedoch nicht das Wasser reichen: bei Rund 120.000 gefertigten Exemplaren entschieden sich etwa 118.000.Kunden beim Autokauf für die mit 12.250,- DM um 7.730 DM günstigere Einstiegsversion.    [...mehr]


Dass der 928 Porsche auf dem Automarkt ins Gerede brachte, war nicht hilfreich: Die Mehrheit wollte ihren geliebten Porsche 911 nicht vom neuen Porsche 928 abgelöst wissen.


Den Porsche 928 traf damit der volle Widerstand der anvisierten Zielgruppe. Doch diese wollte nichts vom luxuriösen 928 wissen, der zudem auch Schwierigkeiten hatte, dem Porsche 911 in der Fahrleistung zu folgen. Im Debütjahr 1977 waren der wassergekühlte V8 Motor vorn und das Transaxle-Getriebe hinten ohnehin wichtiger: Auch die hochklappbaren Scheinwerfer waren am Porsche 928 Teile, die für Stirnrunzeln sorgten. Wenngleich das Porsche Management recht bald feststellen musste, dass der 928 keinesfalls geeignet war, den Sportwagen 911 zu ersetzen, so ergänzte er doch das Portfolio um einen exzellenten Gran Turismo. Im Autohaus erkannten die Kunden dies auch; so wurde der Porsche 928 schließlich bis 1995 hergestellt.    [...mehr]


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