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Mit der Lancia Fulvia war den Italienern ein großer Wurf gelungen. Da Lancia Coupe begeisterte nicht nur auf asphaltierter Straße, sondern auch daneben.

Lancia Fulvia im Rallye-Dress ©flickr / tonylanciabeta
Die Lancia Fulvia war auf Rennen abseits befestigter Wege eine echte Granate – als das Lancia Coupe 1969 in den Motorport einstieg, gewann es für die Italiener sogleich die Weltmeisterschaft und die prestigeträchtige Rallye Monte Carlo. Vor allem auf losem Boden verwies der Fronttriebler die kraftstrotzenden Porsche- und Renault Alpine-Rennwagen in ihre Schranken. Schon ab Werk aus hatte Lancia die besten Gene spendiert: Der ab 1965 gebaute Sportwagen kam in der regulären Straßenversion auf gerade mal 960, als Fulvia HF sogar auf 825 kg.    [...mehr]


Mit dem Toyota Celica 2000 GT boten die Japaner genau zur richtigen Zeit ein attraktives Pony Car an. Der Celica GT war in der Tat eine gelungene Kopie des Originals.

Toyota Celica 2000 GT von 1976 ©flickr / GS1311
Im Falle des Toyota Celica 2000 GT war der Ford Mustang Fastback der ersten Generation das unverkennbare Vorbild, was besonders aus der Seitenlinie erkenntlich wird. Die Front des Celica GT erinnert indes mehr an den Torino wie auch an den Dodge Challenger. Vom Toyota Coupe mit dem Modellcode TA23/TA28/RA28, das in dieser Form nur 1976 und 1977 gebaut wurde, waren sowohl ein Stufenheck (T23) als auch ein Fließheck, der Toyota Celica Liftback (TA28/RA28) erhältlich.    [...mehr]


Als der 8er BMW 1989 heraus kam, sollte er als großes Coupe nicht nur den 6er BMW ablösen, sondern auch in fremden Revieren auf Kundenfang gehen.

8er BMW Coupe ©flickr / Shane's Stuff
Der 8er BMW kannte nur einen Gegner: die C126 und C140 Coupes von Mercedes. Und da es dort keine Sechszylinder gab, hielt man da sind München ebenfalls nicht für nötig. Laien mochten das große BMW Coupe vielleicht für einen aufgemotzten 3er halten, doch das neue Flaggschiff war weit mehr als das. Das Topmodell der Reihe, der BMW 850 CSi mit 5,6-l-V12 und 380 PS konnte sogar serienmäßig mit einer mitlenkenden Hinterachse aufwarten. Zuvor war lediglich der reguläre 850i im Programm, dem 1992 mit dem CSi zusätzlich der kleine 830 zur Seite gestellt wurde. Der 18 mal produzierte Prototyp gelangte aber nie in den Handel.     [...mehr]


Der Honda CRX war die japanische Antwort auf den VW Scirocco. „Was die können, können wir schon lange!“ Einfach das Standardmodell auf Sportwagen getrimmt und ab damit auf die Piste!

Beim Honda CRX war es der altbekannte und beliebte Civic,der hier und da ein wenig kantiger und sportlicher wurde und ordentlich Dampf unter die Haube bekam. Der VW Scirocco war das Sportmodell zum Golf. Beide hatten ihre Liebhaber und beide werden sie auch heute noch leidenschaftlich gern gesammelt und getunt.

Der Honda CRX wurde von 1983 bis 1998 serienmäßig hergestellt und war der Flitzer für das kleine Portemonnaie. In den USA erhielt er sogar den Spitznamen „Pocket Rocket“. Heute ist er der Beweis dafür, dass es unter den Oldtimern auch Japaner gibt, die sich noch sehen lassen können.    [...mehr]


Der Ford Probe sollte ursprünglich den Fox-Body-Mustang der 80er Jahre ablösen. Gott sei Dank wetterten dessen Fans massiv gegen den Ford Probe 1.

Ford Probe 1 ©flickr / trollpowersaab
Denn der Ford Probe hätte aus dem Mustang das gemacht, was passiert, wenn man ein erfolgreiches Fahrzeug mit Heckantrieb auf  Frontantrieb umbaut: eine Lachnummer, der die Kunden weg laufen. So geschehen beim Toyota Celica. Dem Fiat Spider. Dem Alfa Spider. Auch Chevrolet spielte mit dem Gedanken, die nicht unbedingt zeitgemäßen angetriebene hintere Starrachse des direkten Konkurrenten Camaro in die Wüste zu schicken und auf den expandierenden Frontantrieb zu setzen. Doch auch hier die gleichen Reaktionen wie beim Ford Probe 1: Schlimm genug, dass die Motoren seit den frühen 70ern an Leistung verloren, da musste es nicht auch noch „Wrong Wheel Drive“ sein.    [...mehr]


Der Ferrari Mondial gilt heutzutage eher als Ladenhüter. Doch gerade als Ferrari Spider macht er Familienausflüge besonders schön – und schnell.

Ferrari Mondial Spider der ersten Generation ©flickr / jmv
Zwar ist der Ferrari Mondial nicht mit einem der legendären Zwölfzylinder der Marke geadelt, sondern „lediglich“ mit V8-Aggregaten zwischen 214 und später 300 PS. Die waren – wenngleich anfangs nicht wirklich Quell explosiven Antritts - durchaus in Ordnung, ganz im Gegensatz zu den Proportionen der Karosserie. Das Ferrari Coupe geht schlimmstenfalls als verlängerter 308 GTB durch, doch beim Ferrari Spider wird das lange Elend erst richtig sichtbar und verschlimmert durch die Tatsache, dass hinter der einigermaßen alltags- und erwachsenentauglichen Rückbank noch ein Motor sitzt.    [...mehr]


Die erste Generation VW Scirocco verkaufte sich ansehnlich: Innerhalb von sieben Jahren wurden weltweit 504.153 Scirocco 1 abgesetzt.

Scirocco 1 ©flickr / mk1archive
Der VW Scirocco war bei seinem Debüt tatsächlich die Reifeprüfung – für die vielen Autoteile, die er sich mit dem dringend benötigten Käfer-Nachfolger Golf I teilte. Die Alfa-lastige Reifeprüfung im Kino ist ein ganz anderes Thema. Wenngleich der Scirocco 1 auf der Bodengruppe des Golf entwickelt wurde, debütierte er 1974 zwei Monate vor dem für Wolfsburger Verhältnisse mindestens revolutionären Kompaktwagen. Freilich übernahm der Scirocco auch den unsportlichen Frontantrieb, doch musste andererseits in seinen hinterradgetriebenen Konkurrenten Opel Manta und Ford Capri auch der richtige Motor stecken, um sie als Sportwagen durchgehen zu lassen.    [...mehr]


Mit dem BMW CSI kam endlich zeitgemäße Benzineinspritzung ins Portfolio der 6er BMW. Allen voran fuhr der BMW 635 CSI.

BMW 635 CSI ©flickr / Draco2008
Als 1975 der neue 6er BMW herauskam, hatten die Bayern einen großen Wurf gelandet. Fortan wurde darauf geachtet, mit verschieden starken Modellen eine möglichst große Käuferschicht zu erreichen: Der BMW 630 CS zielte auf jene ab, die mehr der grandiosen Optik erlegen waren, während der BMW 635 sich an tendenziell dynamischere Zeitgenossen richtete. Speziell als BMW CSI – Coupe, Sport, Injection (Einspritzung) machte das komfortable Coupe viel her. Äußerlich war der 635 CSI durch Front- und Heckspoiler, Zierstreifen an den Flanken und BBS-Alufelgen mit Kreuzspeichen zu identifizieren.    [...mehr]


Der Renault 5 Turbo machte es ab 1980 vor, wie der ideale Kleinwagen mit Extra-Dampf auszusehen hatte: Der Renault Turbo-Boost ging aufwendig an die Hinterachse.

R5 Turbo ©flickr / dwstucke

Das Basisfahrzeug Renault 5, auch bekannt als „le car“ hat im Serienzustand Frontantrieb, doch für den beabsichtigten Rallye-Einsatz des R5 Turbo musste die Motorkraft an die Hinterräder. So wanderte der mit einem Turbolader aufgerüstete Renault 1.4-l-Vierzylinder längs hinter die Vordersitze, wobei die Rückbank der kistenartigen Motorabdeckung zu weichen hatte. Das Renault Turbo-Triebwerk mobilisierte 118 kW/160 PS; das maximale Drehmoment von 210 Nm lag bei 3250 Touren erreicht. Damit stand nach 6,9 Sekunden Tempo 100 an, die Höchstgeschwindigkeit vom R 5 Turbo betrug 205 km/h.    [...mehr]


Der Ford Capri war seinem Intimfeind Opel Manta leistungsmäßig stets voraus. Der Ford Turbo V6 sollte sichern, dass das auch so blieb.

Der Ford Capri Turbo kam 1981 in die Autohäuser, als bereits Saab 99 Turbo, BMW 02 Turbo und Porsche 911 Turbo das Feld für die aufgeblasenen Boliden geebnet hatten. Zudem darf der Capri Turbo für sich verbuchen, die spätere Ford Turbo-Ära mit Sierra Cosworth und Escort Turbo eingeleitet zu haben. Wie es dazu kam? Der Capri III, ein aufwendig modifizierter Capri II brauchte ein neues Zugpferd – spätestens ab 1981, als der 3.0 Essex V6 durch den Ford 2.8i V6 mit Einspritzung ersetzt wurde. Also hieß es bei Werkstuner Zakspeed Haube auf und Turbolader drunter. Allerdings nicht an den V6 mit Einspritzung, der Solex Doppelvergaser musste noch mal Bekanntschaft mit dem Zwoachter schließen.    [...mehr]


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