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Mit dem Lotus Elan gab es endlich einen tauglichen Nachfolger für den nicht komplett ausgereiften ersten Elite. Abermals setzte Lotus Cars ganz auf Leichtbau.

Lotus Elan Coupe ©flickr / exfordy
Der Lotus Elan war ein Sportwagen, der den Geschmack all jener traf, die mit möglichst wenig gewicht und maximaler Geschwindigkeit durch enge Kurven rasen wollte – bei bestem Preis-Leistungsverhältnis, versteht sich. Colin Chapman, der Gründer von Lotus Cars, hatte ab 1962 mit dem Elan eine wahre Rakete auf Rädern geschaffen: Der Roadster mit X-Kastenrahmen und GFK-Karosserie brachte lediglich 680 kg auf die Waage, was in Kombination mit dem umfassend getunten und rund 100 PS starken Ford Motor von für beachtliche Beschleunigung sorgte.    [...mehr]


Der Ford GT 40 war das Ergebnis gescheiterter Verhandlungen: Der cholerische Henry Ford II war nach den geplatzten Übernahme auf Enzo Ferrari so sauer, dass er den GT 40 bauen ließ.

Ford GT 40 im klassischen Gulf Oil-Look ©flickr / Dave Hamster
Ziel des Ford GT 40 war einzig und allein, Ferrari im Rennsport fertigzumachen, bloßzustellen, der Lächerlichkeit preiszugeben. Und das gelang dem GT 40, dessen Name aus seiner Höhe von 40 Zoll bzw. einem Meter herrührt, nach einigen Startschwierigkeiten bestens: Der Small Block V8, der mit zentraler Nockenwelle und Stößelstangen im Vergleich zu den ingeniösen wie auch extrem komplexen V12 Triebwerken der Scuderia reichlich rustikal erschien, konnte zu seinem erscheinen im Jahr 1964 aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit nicht vollends begeistern. Doch das Potential des GT 40 wurde ersichtlich.    [...mehr]


Der BMW 507 wurde völlig an den Anforderungen vorbei konstruiert – doch was soll’s? Gute Exemplare kosten heutzutage ebenso viel wie der legendäre Flügeltürer aus Stuttgart.

BMW 507, dahinter der Nachfolger im Geiste namens BMW Z8 ©flickr / exfordy
Der BMW 507 bewies für das angeknackste Selbstbewusstsein der deutschen Bevölkerung nach einem in alter Tradition verlorenem Krieg in erster Linie unbeirrbaren Fortschritt. BMW selbst bewies enorme Kurzsichtigkeit, denn glücklich schätzte sich, wer ein Motorrad besaß, zu den Besserverdienern zählten die Käufer von Kleinstwagen wie der hauseigenen BMW Isetta, während VW-Käfer-Fahrer quasi fast am Ende der Möglichkeiten für Ottonormalverbraucher angelangt waren. Denn mit einem Preis von 26.500 DM war der 507 extrem teuer, selbst der für viele unerreichbare Käfer kostete lediglich 3.950 DM.    [...mehr]


Mit so einem Lotus Deutschland unsicher machen? Aber klar doch, speziell im Süden gibt es für den Lotus Europa jede Menge erstklassiges Auslaufgebiet.

Lotus Europa mit Wolfrace-Felgen ©flickr / hha124l
Keine Frage, es gibt schönere Autos als den Lotus Europa, der aussieht wie ein ab der B-Säule verblechter Kombi mit Dachschaden. Doch was kümmerte das Colin Chapman, den Gründer von Lotus Cars? Solange die Kiste flott war und irgendwie als Sportwagen erkannt werden konnte reichte dies. Zudem muss man ihm zugute halten, dass es 1966 zur Einführung des Lotus Europa außer dem Lamborghini Miura quasi keinen in Serie gefertigten Mittelmotor-Fahrzeuge gab, an denen er hätte abgucken können. Doch was soll’s, die Front vom legendären Lotus Auto geriet klassisch-konservativ, das hohe Heck sorgte für gute Aerodynamik.    [...mehr]


Der Ford Sierra musste nicht unbedingt als braver Sechzehnhunderter mit 75 PS gekauft werden. Wer Feuer wollte, griff zu Ford Sierra Cosworth und XR4i.

Ford Sierra Cosworth ©flickr / Andy Welsher
Der Ford Sierra löste ab 1982 den altgedienten Ford Taunus ab und glänzte wie dieser mit Heckantrieb und rundum Einzelradaufhängung. Wer in der unteren Mittelklasse jedoch keinen biederen Ford Sierra Kombi fahren wollte, dem boten sich einige Möglichkeiten: Stramme V6 Motoren gehörten weiterhin zum guten Ton des Motorenprogramms und sorgten für eine ziemliche Alleinstellung im Segment. Sie waren Ab Werk bereits reichlich stark, sodass sich privates Ford Sierra Tuning meist auf Felgen, Fahrwerk und Optik beschränkte. Wer mehr Leistung wollte, fand jedoch auch immer einen Weg.

Ford Sierra – natürlich mit V6

Der erste Ford Sierra mit Power war der Ford Sierra XR4i, den ein 2.8-l-V6 mit 150 PS und 212 Nm Drehmoment in flotten 9 bis 9,5 Sekunden von 0 auf 100 brachte. Die Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h konnte sich ebenfalls sehen lassen – und kam durchaus gelegen: Mit dem 1983 eingeführten Ford Sierra XR4i hatten die Kölner ein Modell, um den an sich veralteten Ford Capri zu ersetzen. Doch da der XR4i mit einem Grundpreis 29.050 DM eher in preislicher Nähe zu BMW 323i sowie Mercedes 190 E 2.3 stand, ließ man davon ab. Das verspoilerte Fahrzeug ließ sich durch spezielle Ford Tuning-Maßnahmen mit Turboaufladung auf bis zu 211 PS bringen.

Bestes Rallye-Image im Ford Sierra Cosworth

Der Ford Sierra Cosworth war es jedoch, der der Ford Sierra-Baureihe für viele unvergesslich machte: Der turbogeladenen Ford Sierra Cosworth holte aus dem Zwoliter-Reihenvierer 204 PS sowie 270 Nm, womit das dreitürige Schrägheck-Modell in 7 Sekunden auf Tempo 100 flitzte und beachtliche 238 km/h Spitze machte. Doch selbst der 1988 und 1989 erhältliche Ford Sierra Cosworth wurde von seinem Nachfolger, dem bis 1993 gebauten Cosworth 4×4 getoppt, der dank Allradantrieb das Gewicht um 50 auf 1330 kg hob, doch dank ebenfalls gestiegener Leistung von 220 PS und 284 Nm kein bisschen langsamer war. Der heutige Mondeo 2.5T mag zwar schneller sein, doch fehlt ihm jegliches Image vom Cossie.    [...mehr]


Der Lotus Elite gehört zu den Sportwagen, die man vielleicht einmal im Leben sieht – und dann ob ihrer skurrilen Einzigartigkeit nie wieder vergisst. Das gilt zumindest für zwote Auflage vom Lotus Auto.

Lotus Elite Typ 75 ©flickr / pyntofmyld
Als der Lotus Elite 1974 vorgestellt wurde, klappten die Unterkiefer erst einmal runter und blieben dort auch längere Zeit. Was sollte man denn auch seinen Freunden und Verwandten erzählen? Vielleicht: „Ich habe dieses neue Lotus Auto gesehen und es sieht ein bisschen aus wie…“ Tja, wonach sieht die vierrädrige Elite aus? Colin Chapman, der Gründer von Lotus Cars, hatte mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die C-Säule erinnert an den kaum weniger auffälligen AMC Gremlin, doch das viersitzige Frontmotorkonzept des Kombi-Coupes kannte eigentlich nur ein Vorbild – den unglaublichen, den legendären Lamborghini Espada.    [...mehr]


Ein Mittelklasse-Galan möchte keiner sein, was dem Mitsubishi Auto aber keinen Abbruch tat: Der Mitsubishi Galant wird seit 1969 in mittlerweile neunter Generation gebaut.

Mitsubishi Galant aus Australien ©flickr / Dr. Keats

Der Mitsubishi Galant der ersten Generation wiederum rollte ab Dezember 1969 vom Band und wurde ab 1971 in die USA eingeführt, zunächst als „Dodge Colt“. Klar, „Colt“ war ein gut gewählter Name, mehr als ein Schuss aus der Hüfte. Anfangs war das Mitsubishi Auto lediglich als viertürige Limousine mit 1,3- oder 1,5-Liter-Vierzylinder in drei Ausführungen erhältlich. 1970 erweiterten ein zweitüriges Hardtop-Coupe ohne B-Säulen und der Mitsubishi Galant Kombi das Portfolio. Im gleichen Jahr ließ Mitsubishi Motors noch das Fließheck-Coupe Galant GTO folgen, das sich in Stil und Bezeichnung klar an den US-amerikanischen Muscle Cars anlehnte.    [...mehr]


Tatsächlich sorgte der Kreiskolbenmotor im Mazda Coupe für ansehnliche Fahrleistungen. Dass der Wankel im Ro80 foppte, hielt die Interessenten vom Mazda RX-7 nicht vom Kauf ab.

Dieser Mazda RX-7 Turbo von 1981 wurde hierzulande nicht verkauft ©Mazda Motor Europe GmbH Public Relations Department
Denn der Mazda RX-7 war von den Eskapaden seines NSU-Kollegen verschont geblieben– das Mazda Coupe hatte kein Problem mit Dichtleisten oder sonstewas. Doch im Verbrauch hielt der Japaner dem Deutschen die Treue. Soll heißen: Unter zehn Litern ging gar nichts. Auch sonst wurde der RX-7 ähnlich wie der Ro80, nämlich als fortschrittlich und avantgardistisch gesehen. Das führte erwartungsgemäß dazu, dass sich viele junge Männer einen Mazda RX-7 kaufen wollten – vielleicht ließ sich ja schon auf dem Rückweg vom Händler ein Ford Capri oder ein Opel Manta an der Ampel demütigen?    [...mehr]


Der Starion weist augenscheinlich keine eigenen Styling-Ideen auf – wozu auch, Mitsubishi Motors brauchte in den 80ern nur von den direkten Konkurrenten das Beste abzukupfern.


Wer den Starion sieht, den allen die Klappscheinwerfer klar als Kind der 80er Jahre auszeichnen, zieht sofort unweigerlich Vergleiche zu anderen Sportwagen seines Segments: Ab 1987 dicke Kotflügel-Backen und Lufthutzen in der Motorhaube? Erstere kennen wir vom Porsche 944, die seitlichen Hutzen hatte Plymouth bereits beim’68er Roadrunner. Glaskuppelheck und breite B-Säule? Toyota Supra und Pontiac Firebird lassen grüßen, wie überhaupt bei der Frontgestaltung. Doch da auch Mitsubishi Motors den US-Markt bedienen wollten, der eine Mindesthöhe für Scheinwerfer vorschrieb, war eine gewisse Uniformität unumgänglich.    [...mehr]


Der Subaru XT ist optisch eindeutig ein Entwurf der 80er-Jahre. Das Subaru Auto verblüffte mit aus damaliger Sicht exotischer Technik.

Subaru XT-6 ©Wikipedia /IFCAR
Der Subaru XT brannte von 1985 bis 1991 ein wahres Technikfeuerwerk ab: Boxermotor, Turbolader, Klappscheinwerfer und ein sensationeller Luftwiderstandsbeiwert von 0,29. Dass der Subaru Allrad-Antrieb hatte, verstand sich von selbst. Der Audi quattro hatte für diese Antriebskonzept im Sportwagenbereich den Weg geebnet. Dank 4×4 ging von den 135 PS und 194 Nm Drehmoment, die der 1800er Subaru Motor in Europa leistete, nichts verloren, sondern alles in Vortrieb auf. Als Getriebe waren ein Fünfgang-Schaltung und eine Vierstufen-Automatik für das herausragende Subaru Auto erhältlich.    [...mehr]


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