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Äußerlich ist der Sunbeam Tiger kaum von einem Sunbeam Alpine zu unterscheiden. Doch hatte letzterer Sunbeam Roadster nur eine Reihenvierer, während der Tiger V8-Gebrüll ausstieß.

Sunbeam Alpine von 1965 ©flickr / Rex Gray
Der Sunbeam Tiger orientierte sich extrem an der AC Cobra: In eine kompakte britische Roadster-Karosse, die hier der wohlgeformte Sunbeam Alpine spendierte, wurde für mehr Leistung Drehmoment, als die Vier- und Sechszylinder von der Insel es je bieten konnten, ein V8-Motor amerikanischer Herkunft gezwängt. Wie bei der Cobra passte der Ford Small Block mit 260 cui (4,3 l) Hubraum gut in den Vorderwagen, aber es war ja auch kein Laie am Werk: Der kürzlich verstorbene Cobra-Züchter Carroll Shelby selbst überwachte die Motortransplantation des kraftvollen 164 PS-Herzens in den Sunbeam Roadster.

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Im hohen Alter von 89 Jahren ist am 10. Mai der Autokonstrukteur, Tuner-Legende und Rennfahrer Caroll Shelby verstorben. Der Texaner ist für diverse potente Sportwagen bekannt, die häufig seinen Namen tragen.

2007: Carroll Shelby vor dem Maserati 450S, den er 1957 pilotierte ©flickr / RaceFan
Carroll Shelby ist der Mann, bei dessen Namen Ford-Fans das Herz schneller schlägt. Nachdem er sich mit der AC Cobra, einem britischen Roadster mit kraftvollen bis brutalsten V8-Motoren aus dem Ford-Regal einen Namen gemacht hatte, widmete er sich dem Ford Mustang: Zunächst kam der Shelby GT 350 in den Handel, gefolgt vom Shelby GT 500 mit Siebenliter-Big Block. Die Krönung seiner Mustang Tuning-Maßnahmen war der Shelby Super Snake, dann wurde es in den 70er Jahren aufgrund geänderter Marktbedingungen ein wenig ruhiger um den groß gewachsenen Hutträger.

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Audi Tradition ist auch 2012 einer der Hauptsponsoren der Mille Miglia. Design-Chef Wolfgang Egger und Fabrizio Giugiaro von Italdesign gehen in einem DKW Monza an den Start.

Der DKW Monza zwängt sich in San Marino durch die engen Gassen ©Audi AG
Die Mille Miglia ist sagenbehaftet wie keine andere Oldtimer-Rallye strahlt einen, kaum eine andere Veranstaltung zieht die Oldtimer-Fans weltweit so in ihren Bann. Audi unterstützt das Spektakel auch 2012 als einer der Hauptsponsoren. Zur Mille Miglia 2012 hat Audi Tradition drei DKW-Oldtimer, zwei DKW Monza und einen DKW F91 gemeldet. Die rasante Abenteuer-Tour startet am 17. Mai in Brescia und endet nach in drei Etappen über Ferrara und Rom zwei Tage später auch dort. Auf die 384 ausgesuchten Teams warten 1.600 Kilometer faszinierender Landschaft erfahren werden wollen.

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Großer Auftritt für den legendären BMW 328: Zwölf Exemplare des Erfolgsflitzers werden bei der Mille Miglia 2012 wieder an den Start gehen.

BMW 328 "Mille Miglia" Bügelfalten-Roadster während des I. Gran Premio Brescia delle Mille Miglia, 28.04.1940 ©BMW Group
Neben 328-Serienversionen entsendet BMW Classic sind auch wieder einige Rennsportmodelle auf die rasante Reise von Brescia nach Rom und retour. Die Spitze der bayerische Fahrzeugflotte bekleidet das BMW 328 Touring Coupé, dem Siegerauto der Mille Miglia von 1940. Hinter dessen Steuer sitzt in diesem Jahr Dr. Herbert Diess, Vorstand der BMW AG für Entwicklung. „Der BMW 328 hat in Sachen Leichtbau und Fahrzeugaerodynamik Maßstäbe gesetzt und den Grundstein gelegt für unseren heutigen Erfolg auf diesem Gebiet  “, sagte Diess.

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Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, ist in Trauer um Professor Ferdinand Alexander Porsche. Der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrates der Porsche AG ist am 5. April 2012 in Salzburg mit 76 Jahren verschieden.

Ferdinand Alexander Porsche vor einem Modell des 911 S Targa ©2012 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.
Ferdinand Alexander Porsche wird im engsten Familienkreis im Familiengrab am Schüttgut in Zell am See beerdigt. Eine offizielle Trauerfeier wird zu einem späteren Zeitpunkt in Stuttgart ausgetragen. Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, lobte die Leistungen von Ferdinand Alexander Porsche für den Sportwagen-Hersteller: „Wir betrauern den Tod von Ferdinand Alexander Porsche. Als Schöpfer des Porsche 911 hat er in unserem Unternehmen eine Designkultur begründet, die unsere Sportwagen bis heute prägt. Seine Philosophie von gutem Design ist für uns ein Vermächtnis, das wir auch in Zukunft in Ehren halten werden.“

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Auch vor über 40 Jahren gab es Oldtimer-Fans, die sich an klassischem Blech erfreuten. Selbst jene, die nur eine historisierende Optik, aber massig Dampf haben wollten, wurden bestens bedient.

Morgan Plus 8 von 1977 ©flickr / mick / Lumix
Sie mussten nur einen Morgan Plus 8 kaufen: Optisch erinnerte der Wagen mit seinen flachen Türchen, den schwungvollen Kotflügeln, der langen Haube und den direkt vor der Hinterachse untergebrachten Passagieren an einen typisch britischen Vorkriegs-Roadster. Doch was die Morgan Motor Company zur Markteinführung im Jahr 1969 schlug dem Fass dem Boden aus: Anstelle eines knorrigen Vier- oder gar Sechszylinders wie bei Triumph oder Healey, wartete der große Bruder des Morgan Plus 4 mit dem neuen Rover V8-Motor, einer Buick-Entwicklung auf.

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Die BMW Classic hat den Nachbau von Getriebezahnradsätzen der originalen Hurth Getriebe für den BMW 328 in Auftrag gegeben. BMW Classic hat mit der ZF Friedrichshafen AG einen exzellenten Getriebespezialisten im Boot, der sich der heiklen Aufgabe widmet.

BMW 328 ©flickr / Darcy McCarty
Mit dem Nachbau der BMW Oldtimer-Teile unterstreichen die Traditionspfleger aus München abermals ihre Absicht, dass originale beziehungsweise originalgetreue Substanz in den BMW Klassikern verwendet werden kann und soll. Gegenwärtig werden im BMW 328 vollsynchronisierte Getriebe oder über die Zeit immer wieder modifizierte Getriebe genutzt. Im originalen Hurth Getriebe aus den 1930er Jahren fallen der erste und zweite Gang unsynchronisiert aus, während Gang drei und vier konussynchronisiert sind.

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Die Techno Classica 2012 hat vom 21. bis zum 25. März geöffnet. In Halle 7.0 stellt der Volkswagen Konzern unter der Devise  „Sportliche Eleganz“ zahlreiche Klassiker vergangener Dekaden vor.

Golf I GTI Replik des Rallye Monte Carlo-Teilnehmers 1980 ©Volkswagen AG
Als ältester VW Oldtimer rollt ein Ovali-Käfer von 1956 an. Mit dem kraftstrotzenden Porsche 356-Motor im Heck gleicht er aufs Haar seinen Vorbildern, die bei der berühmten Mille Miglia antraten. Zu Beginn der 70er Jahre führten die von Porsche Salzburg aufgebauten und gemeldeten Käfer der Generationen 1302 und 1303 diesen Brauch fort und fuhren bei so manchem Lauf der damaligen Rallye-Europameisterschaft an der Spitze mit: Volkswagen Classic präsentiert eines der raren noch existierenden silbernen Krabbeltiere mit dem legendären rot-weiß-roten Längsstreifen.

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Seit über vier Dekaden gehört der Porsche 911 zu den legendärsten Sportwagen überhaupt. So ist der Marktstart des neuen 911 991 auch für das Museum der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, ein wichtiges Event.

Porsche 911 Carrera RS 2.7
Die neue Porsche 911 Generation wird mit einer großen Sonderausstellung vom 31. Januar bis 20. Mai 2012 unter der Maxime „Identität 911“ willkommen geheißen. Damit ist der 911 neben dem Mercedes SL die zweite Stuttgarter Sportwagen-Legende, die 2012 mit einer Sonderausstellung gewürdigt wird. Das Porsche-Museum öffnet sein Tore dienstags bis sonntags von 9.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene acht Euro, ermäßigt vier Euro. Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren zahlen in Begleitung eines Erwachsenen nichts. Weitere Informationen sind online unter diesem Link abrufbar.

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Wer sich in den 60ern einen DKW Monza kaufen wollte, tat gut daran, seine Nachbarn vorher zu informieren: Der Zweitakter weckte bei dynamischer Behandlung und etwas Frisierarbeit zuverlässig die ganze Straße.

DKW Monza ©Wikimedia / Hamkraus
Schon wieder ein Monza auf autosvongestern.de! Nach den Modellen von Opel und Chevy stellen heute den DKW Monza vor. Basierend auf der DKW 3=6 Limosuine, unterschied sich das Neckarsulmer Produkt in zwei Punkten deutlich von seinen GM-Namensgenossen: Der DKW Monza machte als einziger dem Namen der italienischen Grand-Prix-Piste alle Ehre und hatte zudem einen bläulich qualmenden Zweitakter. 1956 bewegten zwei Deutsche und zwei Schweizer abwechselnd einen Monza um das gleichnamige Motodrom − 72 Stunden lang ohne eine Pause. Mit einem Durchschnitt von 140 km/h stellte das Team fünf Weltrekorde auf.

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