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Vom 11. bis zum 13. November wird die Footman James Classic Motor Show in der NEC in Birmingham stattfinden. Volvo Cars Heritage wird nach zwei Jahren Abwesenheit wieder dabei sein. Im Gepäck: ein einmaliger Volvo P1800 S.

Dies stellt für den Volvo P1800 die letzte Aktivität zum 50-jährigen Jubiläum und gleichzeitig das große Finale der hektischen Volvo Cars Heritage Event-Saison 2011 dar. Der Volvo-Stand auf der Oldtimer-Messe wird auch den Volvo Owners Club (UK) während der Show beherbergen. Hinzu kommen ein paar weitere spannende Überraschungen, die noch nie in England zu sehen waren. Eine einzigartige und sehr interessante Volvo Coupé Kollektion wird den Besuchern vom Volvo Cars Heritage Stand unter der Nummer im National Exhibition Centre in Birmingham geboten. [...mehr]
Zum Modelljahr 1971 stellte Chevrolet den hinterradgetriebenen Vega als ersten Kleinwagen der Marke vor. Erhältlich waren ein Stufenheckcoupé, ein Fließheckcoupé mit großer Heckklappe sowie ein Kombi, allesamt mit zwei Türen.

Der Chevrolet Vega sollte sowohl die Käufer europäischer und japanischer Importautos wie Toyota Corolla und VW Typ 3 umstimmen als auch den heimischen Konkurrenten Ford Pinto und AMC Gremlin in die Parade fahren. Dazu war der Vega natürlich sehr preiswert und auch recht günstig im verbrauch – sein herausragendes Feature war der 2,3 Liter große, modern konzipierte Vierzylindermotor mit fortschrittlichem, nur 16 kg schweren Aluminium-Block und obenliegender Nockenwelle. Doch dank der strengeren Emissionsvorschriften liefen dem L11-Performance-Paket bald die Pferde weg: von 100 PS waren 1975 nur noch 87 erhalten. [...mehr]
Ein Broadway-Musical gab dem Datsun Fairlady seinen Namen, und unter der Bezeichnung „Datsun“ wurden die ersten Nissan-Modelle verkauft, in Deutschland bis in die frühen 80er Jahre. Leider war der Fairlady, auch als Datsun Sports und Datsun 2000 bekannt, nicht dabei.

Der Datsun Fairlady wurde 1959 als Konkurrent zu MG Midget und Triumph Spitfire lanciert. Als Datsun 1967 die sechste Generation präsentierte, waren die Außenmaße leicht auf 396 cm Länge und 135 Höhe gewachsen, während die Breite von 150 cm und der Radstand von 228 cm unverändert übernommen wurden. Das um 50 auf 960 kg gestiegene Leergewicht war vor allem dem Nissan-U20-Motor, einem 1.982 ccm großen Reihenvierer zuzuschreiben. Das neue Triebwerk mit einer oben liegenden Nockenwelle (SOHC) mobilisierte 99 kW. Die doppelten Mikuni-/Solex-Vergaser und die schärfere Nockenwelle vom Competition Kit, verpassten dem Datsun Roadster sogar 110 kW Leistung. [...mehr]
Der Renault 17 – auch als R17 bekannt - war ein im Juli 1971 eingeführtes Coupe. Der Fronttriebler antrieb auf Basis des Renault 12 galt als Nachfolger der Renault Caravelle. Die Motoren des R17 steuerte der Renault 16 bei.

Parallel mit dem Renault 17 wurde das Schwestermodell Renault 15 lanciert. Es wies die einfachen R12-Scheinwerfer, ein kleineres Basistriebwerk und eine weniger flotte Seitenlinie auf. Hier war die hintere Seitenscheibe nur ausstellbar, ließ sich aber nicht versenken. Weiterhin wurde der R15 nur als geschlossenes Coupe geliefert, also nicht mit dem Faltdach des R17. Die Vorderräder des 426 cm langen und 163 cm hingen einzeln an doppelten Querlenkern mit Schraubenfedern und waren mit hydraulischen Teleskopstoßdämpfern und Stabilisatoren ausgestattet. Et voila – schon haben wir das französische Opel Manta-Pendant. [...mehr]
Das 50. Jubiläum eines legendären Automobiles, des Jaguar E-Type, und die Deutschlandpremiere des stärksten Serien-Jaguar-Modells aller Zeiten, des Jaguar XKR-S, feierte die britische Traditionsmarke beim AvD Oldtimer Grand Prix 2011.

Das Jaguar E-Type Rennen mit mehr 30 internationalen Fahrern entzündete die Gäste wie Kai Wiesinger, Sonya Kraus, Stephan Luca, Vinzenz Kiefer, Daniela Ziegler oder Francis Fulton-Smith. Am Abend des 13. August 2011 traf hohe Prominenz in der Jaguar Zeltstadt im Fahrerlager am Nürburgring ein. Die Gastgeber, Dr. Ralf Speth, Chief Executive Officer von Jaguar Land Rover, und Peter Modelhart, Geschäftsführer von Jaguar und Land Rover in Deutschland, stellten unter dem Leitspruch “Celebrate The Icons” gleich zwei Jaguar-Ikonen von, den Jaguar E und seinen aktuellen Nachfolger, den flammneuen XKR-S. [...mehr]
Mit dem Kyalami leistete sich Maserati einen richtigen Griff daneben. Denn der Maserati Kyalami verkaufte sich nicht nur schlecht, er hatte auch ein denkbar mieses Image.

Womit der Maserati Kyalami punktete? Das waren vor allem die hauseigenen V8-Motoren, der zur Markteinführung ab 1976 lieferbare 4,2-Liter mit 255 PS, dem ab 1978 der 4,9-Liter mit 290 PS. Die aus dem Hause ZF stammende Fünfgangschaltung fiel durchweg als zu schwergängig durch, sodass die allermeisten Kunden zur Dreistufenautomatik vom Zulieferer Borg-Warner optierten. Ein weiteres Problem war die zweite Energiekrise für den Kyalami: Rund 25 Liter Sprit brachten nicht einmal herausragenden Fahrleistungen: Mit Glück lag in 7,8 Sekunden Tempo 100 an, Spitez waren schon damals unspektakuläre 235 Sachen. [...mehr]
Mit dem Super Seven zeigte Colin Chapman, der Chef von Lotus Cars, wie Rennsport in
bezahlbarer Form auf die Straße gebracht wird. Doch den Fahrspaß gab es nur für Mutige – ängstlichen Naturen war der Budget-Bolide schlicht zu kompromisslos.

Was zeichnet den Lotus Super Seven aus? Primär vier Räder und ein Motor, dazu etwas, das entfernt an Sitze erinnert, sowie ein wenig Blech über der Mechanik. Die Krönung ist eine eher kleine Windschutzscheibe, und weil’s denn für eine Straßenzulassung sein musste, gab es schließlich noch Minimalkotflügel und eine Beleuchtungsanlage. Damit war man im Debütjahr 1957 bei Amateur-Rennen allerdings nicht vorne mit dabei: Der Zwölfhunderter von Ford war auch für damalige Verhältnisse mit 28 bis 40 PS kein Kraftwerk. Im Folgejahr sah es mit dem 75 PS starken Reihenvierzylinder von Coventry Climax schon ganz anders aus. [...mehr]
Jaja schon klar, Manta B Tuning ist das Letzte und nur für geschmacks- wie bildungsbefreite Proleten. Nun aber gewann der Irmscher Manta 400 bei den ADAC 24h-Classic die Gruppe A+B bis 2500 ccm.
Der Irmscher Manta 400/68-08 wurde am Freitag von Uwe Nittel, Martin Wagner und Josef Stengel bei wechselhaftem Wetter vor über 250.000 Zuschauer durch die „grüne Hölle” gejagt. Gejagt wurde der Opel Tuning-Bolide im wahrsten Sinne des Wortes: die zahlreichen Opel Fans an der Strecke fieberten mit dem Irmscher Manta B mit, der in kundigen Händen eindrucksvoll die Porsche- und BMW-Armada aufmischen konnte. Am Schluss vom Zeittraining kam das Fahrertrio mit dem Manta auf Startplatz 10 – nicht schlecht bei 163 Startern. [...mehr]
Vor 30 Jahren lancierte Volkswagen den Scirocco II - damit kommt der VW Scirocco offiziell in den Genuss der Oldtimer-Zulassung.

Der VW Scirocco der zweiten Generation war elf Jahre auf dem Automarkt, bis die Produktion 1992 ein Ende fand. Als der Corrado 1989 debütierte, blieb der Scirocco 2 zunächst weiter im Programm. Die Karosserie des im März 1981 eingeführten neuen Scirocco war erheblich weicher gezeichnet als die des Scirocco 1 und zeigte bereits wesentliche Stilmerkmale der zweiten Golf-Generation. Auch wenn die Außenlänge um 20 Zentimeter zulegte, diente baute der Volkssportler weiterhin auf der Golf- und Scirocco-I-Plattform auf. Damit blieb bei gleichem Radstand auch dessen narrensicheres Fahrwerk mit Frontantrieb erhalten. [...mehr]
Eine originalgetreue Replik des Subaru Legacy RS, mit dem Collin McRae 1991 die Manx Rallye auf der Isle of Man gewann, ist 2011 auf gleich zwei bedeutenden Klassiker-Events vertreten.

Die Subaru Allrad Ikone wird in diesem Jahr von Volker Dannath pilotiert, der 2011 bereits an der Hamburg-Berlin Klassik und der Paul Pietsch Classic zum 100. Geburtstag des Verlagsgründers mit Beifahrer Kruppa zugegen war. Die Reihe der rund teilnehmenden hundert Old- und Youngtimer wurde geleitet von einem Bugatti 35, der Typ, mit dem Paul Pietsch im Mai 1932 seine Rennfahrer-Karriere startete. Auch die Startnummer 2 hat Legendenstatus und direkten Bezug zu Paul Pietsch: Auf einem Veritas RS wurde der Freiburger 1950 Deutscher Sportwagenmeister. [...mehr]


