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Audi Tradition kaufte vor einigen Wochen den zweiten Wagen der „Paul Karassik-Restauration“ zurück. Der Auto Union Typ D von 1939 war nach dem Krieg jahrzehntelang in der UdSSR verschollen.

Auto Union Typ D ©AUDI AG
„Das ist einer der emotionalsten Momente in der Historienarbeit der Audi AG – für uns hat sich eine Klammer geschlossen“, unterstreicht Thomas Frank, Leiter Audi Tradition. Vor wenigen Wochen haben die Ingolstädter einen der extrem raren Auto Union Silberpfeile zurückerworben, die noch zum größten Teil aus Originalteilen bestehen. Jener Auto Union Typ D Doppelkompressor aus dem Jahr 1939 ist eines der beiden legendären „Karassik-Autos“. Nun besitzt die Audi AG drei von fünf Auto Union-Rennwagen, die sich auf Originalität berufen dürfen.

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Ende 1964 wuchs in der bayerischen Hans Glas GmbH der Wunsch nach einem großen Coupe. Um Entwicklungskosten zu sparen, verdoppelte man den 1,3-l-Vierzylinder einfach zu einem V8 mit – oho – zwei oben liegenden Nockenwellen und gleich zwei Zahnriemen.

Glas 3000 V8 ©Wikimedia / Späth Chr.
Mit der Gestaltung der Glas V8-Karosserie wurde Frua beauftragt, wobei allerdings zwecks Kostensenkung diverse Teile aus vorhandenen Serienfahrzeugen Einzug halten mussten. So steuerten etwa ein Setra-Bus die Scheinwerfer, der Mercedes 230 SL die Fensterkurbeln und Porsche 911 die Türschlösser bei. Das auf der IAA 1965 vorgestellte Modell erinnerte an den damaligen Maserati Quattroporte. Entsprechend bezeichnete der Volksmund den 460 cm langen, 175 cm breiten und 138 cm hohen Glas V8 mit 250 cm Radstand als „Glaserati“.

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Der AMC AMX wurde nur drei Jahrgänge lang von 1968 bis 1970 gebaut. Dennoch gebührt ihm große Ehre: Der AMX war neben der Chevrolet Corvette der einzige in nennenswerter Stückzahl produzierte Zweisitzer US-amerikanischer Herkunft.

1970er AMC AMX ©flickr / DVS1mn
Den AMX baute AMC auf einem verkürzten Chassis des Javelin. Im Gegensatz zu diesem war der zunächst 450, dann 455 cm lange, 180 cm breite und 130 cm hohe AMC AMX aber ausschließlich mit V8-Motoren lieferbar. Zur Wahl standen ein 290 cui mit 225 PS, ein 343 cui mit 280 PS, ein 360 cui mit 285 PS und ein 390 cui mit 315 bis 325 PS. Im Jahr 1996 war letzteres 6,4-l-Aggregat im Super Stock-Trimm auch mit 420 PS zu bekommen. Da der Wagen ausschließlich für Renneinsätze auf dem Dragstrip gedacht war, gab die American Motors Corporation dem Wagen auch keinerlei Garantien.

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Die BMW M GmbH, einst als BMW Motorsport GmbH bekannt geworden, hat ihr 40-jähriges Jubiläum. Diesen Geburtstag feiert die BMW Classic beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix, der 2012 ebenfalls seinen 40. Geburtstag begeht.

BMW 3.0 CSL mit Chris Amon und Hans-Joachim Stuck auf dem Nürburgring 1973 ©BMW Group
Dementsprechend wird sich die BMW Classic beim AvD Oldtimer Grand Prix am Nürburgring vorstellen und den Gästen ein reichhaltiges Programm bieten. Besondere Höhepunkte werden die Aktionen rund um das Jubiläum „40 Jahre BMW M GmbH“ und ihre ruhmreiche Motorsport-Historie sein. Neben der Präsentation von BMW M Automobilen und Motorsportfahrzeugen in der rund 1.000 m² großen Ausstellungsfläche der BMW Classic im Fahrerlager steht die Teileversorgung für die wachsende Anzahl klassischer BMW Old- und Youngtimer im Fokus des BMW Classic Engagements beim Oldtimer Grand Prix.

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Jaguar Roadster-Ikonen aus über 60 Jahren schlagen beim 40. AvD-Oldtimer-Grand Prix eine Brücke vom 1948 präsentierten XK120 bis zum 2013 eingeführten neuen F-TYPE. Unter anderem ist auch der Jaguar C-Type sowohl statisch wie live in Aktion zu bestaunen.


Der Jaguar C-Type und der nachfolgende D-Type fuhren beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans zwischen 1951 und 1957 fünf Siege ein. Der C-Type begann 1951 die Serie. Er übernahm den 3,4-Liter-Sechszylinder des Jaguar XK120, wie auch dessen Getriebe und Frontaufhängung. Neu war jedoch die Hinterradaufhängung mit quer liegender Drehstabfederung und Panhardstab. Dazu entwarf Bob Knight einen verwindungsfesten wiewohl leichten Gitterrohrrahmen mit Hilfsrahmen zur Aufnahme von Motor und Vorderradaufhängung, während Aerodynamik-Profi Malcolm Sayer dem Jaguar Roadster eine windschnittige Aluminium-Karosserie verpasste.

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Die American Motors Corporation hatte nicht nur skurrile Kompaktwagen wie den AMC Gremlin im Angebot. Ein sportlicheres und wohlgeformteres Fahrzeug war etwa der in den Modelljahren 1968 bis 1974 gebaute AMC Javelin.


Der AMC Javelin (Speer) wurde 1968 lanciert, um sowohl im Pony Car-Bereich gegen Plymouth Barracuda, Pontiac Firebird, Ford Mustang und Co. anzutreten als auch dem als reichlich angestaubt geltenden Unternehmen ein flotteres Image zu verleihen. Und der Plan ging auf: Das 481 cm lange, 183 cm breite und 132 cm hohe Javelin Coupe fand gleich im ersten Modelljahr 55.125 Kunden. Kein Wunder, gab es doch neben dem unspektakulären 3,8-l-Reihensecher einen 4,8 l-V8 mit 225 PS und den beliebten 5,6 l-V8 mit 280 PS, der für beachtliche 193 km/h Spitze gut war.

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Der von Designerlegende Raymond Loewy gestaltete Studebaker Avanti ist hierzulande kaum bekannt – dabei hat er es faustdick unter der Haube mit dem charakteristischen „S“ auf der asymmetrischen Hutze.

Früher Studebaker Avanti ©flickr / euthman
Nachdem der Ford Thunderbird 1958 fett geworden war, war die Chevrolet Corvette der einzige US-amerikanische Sportwagen. No Sir – da gab es noch den Studebaker Avanti der 1962 in den Handel kam. Wie bei der Corvette bestand die 489 cm lange und 179 cm breite Karosserie auch hier aus GFK. Das Chassis des 137 cm hohen und 1428 kg schweren Coupes spendierte der Studebaker Lark. Für Vortrieb sorgte im Basismodell Avanti R-1 ein 4,7-l-V8 mit 240 PS, der optional lieferbare, mit einem Paxton-Kompressor versehnene Avanti R-2 leistete 289 PS.

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Der Lamborghini Jarama beerbte den Lamborghini Islero und somit das dritte Modell eines GT-2+2-Sportwagens von Lamborghini, dessen Geschichte mit dem 350 GT begann.


Dem Jarama verpasste Marcello Gandini von Bertone die Form entworfen, der schon die Lamborghini Modelle Miura und Countach gestaltet hatte. Besondere Hingucker waren die Abrisskante hinten am Dach sowie die halboffenen „Schlafaugen“-Frontlampen, deren Abdeckungen sich beim Lamborghini Coupe elektrisch absenken ließen. Die Karosserie wurde bei Marazzi gefertigt und mit dem gleichen 350 PS starken 4.0-l-V12 versehen, der auch im größeren Espada Dienst tat. Der Lamborghini Jarama war der letzte Stier mit Frontmotor; die Kraftübertragung oblag einer Fünfgang-Handschaltung.

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Flach, rasant, agil, leicht: Die Alpine A110 gehört zweifelsohne zu den großen Automobilikonen Frankreichs. Zudem feiert die „le Turbot“ („der Plattfisch“) genannte Renault Alpine 2012 ihr 50-jähriges Jubiläum.

Renault Alpine A110 ©Renault Deutschland AG
Die Renault A110 steht für große Rallye-Triumphe, vor allem der Gewinn der internationalen Markenmeisterschaft 1971 und der ersten Rallye-Weltmeisterschaft 1973. Bis dato hat der knallharte Sportler mit Renault Technik nichts von seiner Faszination verloren. Sein Erfolgsrezept enthielt im Wesentlichen konsequenten Minimalismus und kompromisslose Sportlichkeit. Der Grundstein für die Erfolgsgeschichte wurde im Oktober 1962 auf dem Pariser „Salon de l’Automobile“ gelegt. Die Autowelt kam in diesem Jahr erstmals nicht mehr im historischen Grand Palais, sondern in den Ausstellungsräumen an der Porte de Versailles zur großen Herbstmesse zusammen.

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Seit dem 26. Mai gibt es im Museum der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, eine neue Jubiläumsausstellung: Im Jahr 1952 gründeten 13 Porsche-Fahrer die ersten Porsche Clubs in Deutschland.

Auch für den Porsche „Jagdwagen“ Typ 597 existiert ein eigener Porsche Club ©2012 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
Der internationalen Porsche Club-Szene gehören mittlerweile über 181.000 Mitglieder an. Anlässlich des 60-jährigen Clubjubiläums zeigt das Porsche-Museum bis zum 26. August 2012 eine Sondershow, die neben zwölf ausgestellten Fahrzeugen auch ganz besondere Fotos, persönliche Korrespondenz und Kleinexponate von Club-Mitgliedern umfasst. Außerdem bedankt sich der Sportwagen-Hersteller im Rahmen des Jubiläums bei den Club-Mitgliedern für die Jahrzehnte dauernde Treue und das beachtliche Engagement: Basierend auf dem des 911 Carrera S offeriert Porsche das in nur 13 Einheiten gefertigte 911 Club Coupe. Der Erwerb dieses besonderen „Elfers“ bleibt Porsche Club-Mitgliedern vorbehalten.

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