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Per Badge Engineering vom Austin Healey Sprite Mk2 abgeleitet, brachte der Midget MG quasi gratis einen attraktiven Sportwagen. Der MG Roadster machte es seinem Ahnen bald schwer.

MG Midget 1500 mit kräftigen Stoßstangen ©flickr / mark.mitchell.brown
Als der Midget MG im 1961 ohne große eigene Entwicklungsarbeit einen günstigen Sportwagen bescherte, schien der Markt nur darauf gewartet zu haben: Der MG Midget Mk1, ein 348 cm kurzer und etwa 735 kg leichter Flitzer konnte bis zu seinem Auslaufen im Jahr 1964 25.681 Kunden bezirzen. Unter der Motorhaube tat zunächst ein 948 ccm großer Vierzylinder mit 46 PS Dienst, den 1962 ein Elfhunderter mit 56 PS ablöste. Mit dem kleinen Motor wurde der Benzinverbrauch auf lächerliche 7 Liter bemessen. Der Fahrkomfort vom kleinen MG Roadster war allenfalls marginal, der Fahrspaß jedoch um so größer.    [...mehr]


Mit dem Alfa Montreal wollte der italienische Staatsbetrieb einen edlen GT auf die Räder stellen. Das gelang zwar, doch kam der Alfa Romeo Oldtimer zu falschen Zeit.

Alfa Romeo Montreal von 1973 ©flickr / Rex Gray
Mit dem Alfa Montreal war’s beim Autoquartett wie in der Wirklichkeit: Der Achtzylinder konnte so manche Karte gewinnen, doch war der Rest eher mau. Der Alfa Romeo Oldtimer wurde zur Weltausstellung 1967 in Montreal als namenlose Studie präsentiert und fand großen Anklang. Für die Serienherstellung änderte man die Technik vom Rennwagen Alfa Tipo 33 auf größere Alltagstauglichkeit ab, der 2,6 l große V8 mit Trockensumpfschmierung war ein Novum der Firma. Als Mittelmotor wurde das Triebwerk nicht verbaut, die breiten Schlitze der C-Säule simulieren jedoch wie beim Ford Capri I derartige Lufteinlässe.    [...mehr]


Mit dem Austin Healey Sprite fuhr sich der britische Hersteller direkt in die Herzen der Fans. Dem Charme des Frogeye Roadster erlagen sie reihenweise – heute noch.

Austin Healey Sprite Frogeye ©flickr / exfordy
Der Austin Healey Sprite war in der Tat ein großer Wurf: Der Roadster mit dem freundlichen Gesicht, das wegen der herausragenden Scheinwerfer „Frogeye“ getauft wurde, war mit 699 Britischen Pfund erschwinglich. Der Morris Minor spendete Lenkung und Bremse, der Austin A35 steuerte Motor und Getriebe bei. Somit verfügte der Austin Healey Frogeye Sprite über 43 PS und 71 Nm Drehmoment aus 948 ccm, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 133 km/h langte. Dieser Austin Healey Oldtimer, gebaut von 1958 bis 1961, wurde in einer Stückzahl von 48.987 Exemplaren hergestellt und erfreut sich in der Szene größter Beliebtheit.    [...mehr]


Der Ferrari 308 ist ein recht häufig gebauter Mittelmotor-Sportwagen, der vor allem durch die Fernsehserie Magnum bekannt wurde.

Ferrari 308 GTS ©flickr / FurLined

Im Ferrari 308 musste für den langen Darsteller Tom Selleck erst einmal der Sitz modifiziert werden. Dann konnte der Detektiv Ganoven einsammeln und wichtiger noch, Frauen bezirzen. Dies gelang ihm in allen verwendeten Fahrzeugen, sei es im von 1977–1980 gebaute Ferrari 308 GTS, im Ferrari 308 GTSi, der von 1981 bis 1982 mit der leistungsraubenden Einspritzanlage langweilte oder auch im kräftigen Ferrari 308 GTS Quattrovalvole. Wenngleich sich Magnum in der Serie öfter mal eine fing, behandelte er den Wagen seines Arbeitgebers immer pfleglich.    [...mehr]


Der Maserati Ghibli vereinte Anmut und Performance in herausragender Art und Weise. Für viele gilt dieser als der schönste Maserati überhaupt.

Maserati Ghibli von 1969 ©flickr / Pat Durkin
Mit dem Maserati Ghibli wurde alljene betuchten Kunden glücklich, die den viertürigen Quattroporte fürzu bieder und Sebring sowie Mistral für zu langsam befanden. Giorgietto Giugiaro zeichnete eine sachliche, aber keinesfalls langweilige Karosserie, die auf 459 cm Länge gerade einmal zwei Peronen unterbrachte, durch die geringe Höhe von 116 cm aber unglaublich elegant wirkte. Dem Ghibli Coupe, das 1966 auf den Automarkt kam, folgte 1969 der Ghibli Spider. Bis zur Einstellung 1973 verließen 1149 Coupes und 125 Cabrios die Bänder – nicht viel, doch mit rund 73.000 DM war der Maserati Ghibli auch kein billiges Vergnügen.    [...mehr]


Der Lamborghini Countach zeigte noch mehr als sein Vorgänger Miura den Anspruch der Sportwagen- und Traktorenfirma: Der Lambo verwies die gesamte Konkurrenz auf die Plätze.

Lamborghini Countach ©flickr / exfordy
Im Lamborghini Countach saß der V12-Motor schön längs vor der Hinterachse und sorgte mit 375 PS in der Erstversion Countach LP400 für ungestümen Vorwärtsdrang und ausgezeichnete Gewichtsverteilung. Ein geradezu dramatisches Erscheinungsbild machte den Lambo mit Alukarosse auf Gitterrohrahmen interessant für alle furchtlosen Herrenfahrer. Innen wurde der Countach dank der großen wie flachen Fenster sowie der Motorabwärme rasch unangenehm heiß, doch bei 295 km/h Spitze brachten geöffnete Schiebefenster zumindest etwas Abkühlung in das von 1974 bis 1990 gebaute Mittelmotor-Coupe.    [...mehr]


Der Ferrari Testarossa war neben dem Lamborghini Countach eine der Stilikonen der 80er Jahre.  Berühmt wurde der Sportwagen als Dienstwagen in „Miami Vice“.

Ferrari Testarossa ©flickr / Jonas Sedona
Der weiße Ferrari Testarossa wurde dem Produktionsteam um Crocket und Tubbs auf Order von Enzo Ferrari selbst kostenlos zur Verfügung gestellt, um anstelle der Daytona-Replika einen echten Flitzer mit dem Cavallo Rapante zu zeigen. Nachdem Ferrari als Antwort auf Lamborghini Miura und Countach in den 70ern selbst einige Mittelmotor-Sportwagen entwickelte hatte, war es 1984 an der Zeit, den 512 BB abzulösen. Die „5“ stand dabei für 5 l Hubraum, die 12 für ein Dutzend Zylinder. Das traf auch auf den Testarossa zu, dem beachtliche 390 PS und 490 Nm Drehmoment zur Verfügung standen.    [...mehr]


Der Alpine A310 begeisterte vor allem durch schmissiges Design. Doch den Porsche Rivalen konnte der A310 Renault nicht wie erhofft bringen.

Renault Alpine A310 ©flickr / Bally_Hoo

Im Alpine A310 sorgte wie in seinem Rallye-erprobten Vorgänger A110 ein Heckmotor für Vortrieb. Doch im Gegensatz zum leichten A110 brachte der A310 Renault keine Lorbeeren für herausragende Performance ein: Im ab 1971 produzierten Renault Alpine A310 steckten zunächst ebenfalls Vierzylinder (110 bis 124 PS), die jedoch mit dem nun mindestens 840 kg betragenden Gesamtgewicht Probleme hatten; der Alpine A110 wog lediglich zwischen 600 und 700 kg. Als ab 1976 der mit Peugeot und Volvo zusammen entwickelte PRV-V6 Einzug hielt, war zumindest erheblich mehr Drehmoment – 204 Nm – vorhanden.    [...mehr]


Der Chevy Nova wurde 1962 als Chevy II dem Kompaktwagen Corvair als Stallgenosse zugeordnet. Wer an der Ampel vorne mitfahren wollte, bestellte den Nova SS.

Chevy Nova SS ©flickr / davef3138

In dieser Ausstattungslinie ging im biederen Chevy Nova so einiges. SS stand für dabei für Super Sport, und damit war nicht zuviel versprochen. Wer es vor allem geradeaus wissen wollte, entschied sich in der dritten Nova-Baureihe ab 1968 für den großen Big Block SS 396. Der V8 mobilisierte aus 6,5 l Hubraum 350 oder gar 375 PS und weit über 500 Nm Drehmoment. Damit ging es in 14,5 Sekunden über die Viertelmeile – in einem Auto dem äußerlich ähnlich viel Sportsgeist zugemessen wurde wie einem Landrover Defender. Damit brachte der eher dezente Nova SS so manches größere Muscle Car in ernste Bedrängnis.    [...mehr]


Der Lancia Stratos feiert seinen 40. Geburtstag! Kaum ein anderes Lancia Auto brachte Fahrzeug- und Motorsport-Fans derart in Verzückung.

Lancia Stratos Stradale ©flickr / tonylanciabeta
Dem Lancia Stratos half dabei in erster Linie der quer als Mittelmotor verbaute Ferrari V6 aus dem Ferrari Dino 246 GT. In der Homologationsversion Stratos Stradale leistete das 2,4 l große Triebwerk 190 PS und sorgte für 248 km/h Spitze. Die für das Lancia Rally-Auto wichtige Beschleunigung von 0 auf 100 dauerte 6,8 Sekunden. Kam das schwierig zu fahrende Lancia-Auto jedoch offiziell im Motorsport zum Einsatz, machten mindestens 280 PS mehr als lautstark auf sich aufmerksam; mit dem Lancia Turbo-Kit kam die in nur zwei Exemplaren hergestellte Rundstreckenversion sogar auf 560 Pferdestärken.    [...mehr]


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