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Nicht nur Rasenmäher, auch Oldtimer stehen auf einwandfreies Benzin. Und das darf ruhig 25 Jahre alt sein, wie der ADAC herausfand.

Wenn Benzin lange halten soll, ist – ähnlich wie bei Wein – die korrekte Lagerung von großem Belang. Der ADAC analysierte jüngst alte Spritproben der Sorte „Super verbleit“. Die Proben hielten vor 25 Jahren Einzug in den Keller vom ADAC Technik Zentrum in Landsberg am Lech. Resultat: Das alte Superbenzin muss nicht in den Sondermüll. Es lässt sich auch heute noch nutzen und entspricht auch nach einem Vierteljahrhundert den gültigen Anforderungen der Kraftstoffnorm – mit Ausnahme der nicht mehr erlaubten Blei- und Schwefelanteile, die aus Umweltschutzgründen schon vor vielen Jahren untersagt wurden. [...mehr]
Kommt man auf den Ford Pinto zu sprechen, steht nicht der sparsame Vierzylinder im Mittelpunkt, sondern der Ford Pinto Skandal: Was ist dran an den angeblich leicht entflammbaren Autos?

Als der Ford Pinto 1971 auf den Markt kam, verkaufte er sich zunächst blendend. Dann hieß es, bei einem Heckaufprall gehe der Kleinwagen sofort in Flammen auf, da der Tank leicht beschädigt werde. Das traf durchaus zu, jedoch nicht in dem Maße, wie es von sensationslüsterne Medien rasch dargestellt wurde. Auch andere Kleinwagen als der Pinto hatten in dieser Zeit mit der gleichen Problematik und den gleiche Brandquoten zu kämpfen. Was hat ein leichter Cityflitzer auch für eine Chance, wenn ihm ein etwa doppelt so schwerer Fullsize Bolide a la Dodge Monaco oder Chevrolet Impala achtern reinrauscht? [...mehr]
Dem Chevrolet Corvair ging eiene Rezession gegen Ende der 50er Jahre voraus: Kleine sparsame Autos mussten her, die großen Chevy Impala und Bel Air hatten Absatzprobleme.

Bei Chevrolet schaute man also, was die Konkurrenz zu bieten hatte: Ford baute den biederen Falcon, Plymouth den optisch gewöhnungsbedürftigen Valiant. Und VW verkaufte auch in den USA höchst erfolgreich den Käfer! Der war aber reichlich lahm, weswegen der Corvair wie der spätere Porsche einen luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotor bekam. Im Debüt-Modelljahr 1960 wurde der Chevy durchaus gut aufgenommen, doch stellte man bald fest, dass der Chevrolet Corvair wie der Käfer hecklastig war und in schnellen Kurven zu abruptem Übersteuern tendierte. An sich nicht schlimm, doch waren die Kunden so etwas einfach nicht gewöhnt. [...mehr]
Im nächsten Jahr gibt es an der Tankstelle E10-Benzin – doch nicht für Oldtimer-Fahrer: Der ADAC warnt Besitzer vor dem sorglosen Tanken von E10-Kraftstoff.

Im neuen Jahr wird dem Kraftstoff Ethanol beigemischt– und zwar wie doppelt so viel wie zuvor: Den Benzinsorten mit 91, 95 und 98 Oktan können dann statt fünf bis zu zehn Prozent Ethanol zugefügt werden. Wie der ADAC erklärt ist dies an den Aufklebern „Normal E10 schwefelfrei“, „Super E10 schwefelfrei“ beziehungsweise „Super Plus E10 schwefelfrei“ auf der Zapfsäule zu erkennen. Weiterhin, so der Club, müssen dort weitere Hinweise – z.B. „Enthält bis zu 10 Prozent Bioethanol“ – deutlich sichtbar angebracht sein. Der ADAC rät den Autofahrern den neuen Biokraftstoff mit mehr Ethanol nur dann zu tanken, wenn ganz sicher ist, dass das E10 Benzin dem eigenen Auto nicht schadet. [...mehr]
Wer damals wie heute einen Volvo 245 fährt, tut das meist aus Platzgründen. Denn Raum für einen ausgiebigen Ikea-Einkauf oder einen mit der Stoßstange gewilderten Elch liefert der Volvo Kombi mehr als genug.

Einen Volvo Kombi zu bauen, war für die Schweden im Gegensatz zu Mercedes oder Audi nie ein Problem. Das beweisen sie mit dem 544 Kombi, dem der Amazon Kombi und schließlich der Volvo 145 folgten. Der Volvo 245 löste letzteren im Jahr 1974 ab, aber übernahm eine schrullige Sparmaßnahe seines Vorgängers: Wie beim Volvo Oldtimer 145 entstammen die hinteren Türen dem jeweiligen Limousinen-Modell 144 bzw. 244. Die Zahl „245“ setzt sich aus der Serie 200, vier Zylindern und 5 Türen zusammen – im Jahr 1984 schufen die Schweden Ordnung und benannten alle Modelle schlicht „Volvo 240“. [...mehr]
Das Fahren eines Oldtimers ist von jeher ein Genuss. Doch was tun, wenn das geliebte Stück nicht mehr so will. Zwar befinden sich unter den Oldtimerbesitzern zahlreiche Bastler, die kleinere Reparaturen problemlos selbst bewältigen können und gar das gesamte Fahrzeug in aufopferungsvoller Arbeit selbst restauriert haben, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Deshalb ist die Wahl der richtigen Werkstatt für den Oldtimer fast ebenso aufwendig, wie die Suche nach dem Auto selbst.
Den geliebten Oldtimer in fremde Hände zu geben bedarf schon jeder Menge Vertrauen. Deshalb sollte man sich im Vorfeld schon umfassend über die Werkstatt informieren. Besitzt sie eine entsprechende Reputation, gibt es Kundenbewertungen im Internet und kann sie die notwendigen Teile überhaupt beschaffen?
Desweiteren sollte man unbedingt einen Kostenvoranschlag machen lassen, damit man zudem eine Kostenübersicht erhält und auch mehrere Angebote miteinander vergleichen kann. Aber selbst dann sollte man sich bei einem Oldtimer auch vom Gefühl leiten lassen, schließlich ist die Investition in einen historischen Wagen eine langfristige Anlage. Gerade feinfühlige Arbeiten wie kleine Schrammen im Lack sollte von einem ausgebildeten Lackierer vorgenommen werden, um die Original-Lackierung so gut wie möglich zu erhalten. [...mehr]
Der Anspruch für eine Oldtimer Versicherung besteht erst ab einem gewissen Mindestalter des Fahrzeugs - das ist hinlänglich bekannt.
Erschrocken bin ich selbst jedoch bei den zu leistenden Beiträgen und den offensichtlich unlogischen Abstufungen, welche durch die Versicherungen getroffen werden. Das Mindestalter betroffener Fahrzeuge beträgt 25 Jahre. Ab 40 Jahren spricht man im Allgemeinen von einer Klassiker-Einstufung. Es existieren verschiedene Sondertarife, welche wahrgenommen werden können, wenn ein Alltagsfahrzeug zur Verfügung steht. Zusätzlich muss der entsprechende Old-, oder Youngtimer in einem originalen, oder original identischen Zustand sein. Außerdem ist das Vorhandensein eines Gutachtens über den Wert des Fahrzeugs vorzulegen. Dieses darf nicht älter als ein Jahr sein.
Die preislichen Abstufungen beginnen in der Kategorie der Klassiker bei 17 kW und 23 PS bei knapp 58 Euro und bei Youngtimern cirka 63 Euro bei gleicher Leistung der Autovesicherung. Meiner Meinung nach ein Widerspruch in sich. Ältere Modelle stoßen eigentlich mehr Schadstoffe aus, als es etwa Youngtimer tun. Bei den Klassikern beginnt die nächste teurere Kategorie erst ab 66 kW und 90 PS. Hier beträgt die Beitragshöhe monatlich etwa 90 Euro. Die nächste Einstufung ist bei den Oldtimern mit einem Alter über 40 Jahren bei 142 kW und 193 PS erreicht. In diesem Fall liegt der Beitragssatz bei cirka 176 Euro. Teurer wird es bei den neueren Youngtimern. Diese kosten in der höchsten Leistungsabstufung mit über 193 PS über 200 Euro monatlich.
Auch bei Old-, beziehungsweise Youngtimern sind Teil- und Vollkaskoversicherungen möglich. Eine Teilkasko mit 150€ Selbstbeteiligung kostet im Durchschnitt jährlich 3,2% des Wagenwertes. (Den kann man zum Beispiel hier ermitteln.)Die kostenintensivste Variante ist die Vollkasko mit 150€ Selbstbeteiligung. Diese schlägt bei Youngtimern mit jährlich knapp 3,4% des Wagenwertes zu Buche. Vollkaskoversicherungen für Young- und Oldtimer existieren in 150, 300, 500 und 1000€ Selbstbeteiligungsabstufung. Die teuerste Kasko für einen Klassiker liegt bei lediglich 1,15% des Wagenwertes. [...mehr]
Oldtimer sind in den meisten Fällen äußerst wertvolle Autos, deren Preise sich in astronomischer Höhe bewegen. Da sie nicht mit den modernen Sicherheitsvorkehrungen wie eine elektronische Wegfahrsperre oder neuartigen Schlüsselsystemen ausgerüstet sind, kann der Rückgriff auf den Diebstahlschutz per GPS eine sinnvolle Maßnahme sein. Das Auto kann so jederzeit lokalisiert und aufgespürt werden, ohne das der usprüngliche Charakter des Autos verändert wird.
Das Global Positioning System GPS, auch Globales Positionsbestimmungssystem genannt, ist ein weltweites, satellitengestützte System zur Unterstützung der Navigation von Fahrzeugen jedweder Art: Boote, Autos, Fahrräder usw. Der Begriff GPS wird häufig im Zusammenhang mit einem Navigationssystems verwandt, dass seit dem Ende der 1980er-Jahre vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und angeboten wurde, und was seitdem nicht nur in militärischen Zusammenhängen angewandt wird.
Das GPS setzt mehrere Satelliten voraus, die laufend ihre Position und die Uhrzeit abstrahlen. Ein Empfangsteil (zum Beispiel in einen Navigationssystems eines Autos) muss mindestens 3 verschiedene Signalquellen erkennen, um seine eigene Position bestimmen zu können. Soll auch noch die ganz genaue Zeit bestimmt werden, dann sind 4 Signale notwendig.
Liegen diese Informationen vor, dann „weiss“ das Navigationssystems des Autos, wo es sich genau befindet. Dies reicht auch aus, um anhand der Datenbank die beste Route zum vom Fahrer gewünschten Ziel zu finden, der GPS-Satellit und auch sonst niemand „weiss“ aber nicht, wo sich das Auto befindet. Damit diese Information außerhalb des Autos genutzt werden kann, muss sie über einen Sender im Auto abgestrahlt werden.
Das Navigationsgerät im Auto muss sich also so verhalten wie ein eingeschaltetes Handy. Dieses meldet seinen Standort über den Sender im Handy an die nächste Handy Antenne weiter. Damit ist es für den Handynetzbetreiber möglich, einen Anruf zuzustellen, aber nur weil das Handy eingeschaltet ist. Baut man diese Funktionalität in ein Navigationssystem ein, dann kann die Polizei das gestohlene Fahrzeug sehr leicht orten.
Das Prinzip werden dies auch die Fahrzeugdiebe leicht nachvollziehen können. Also werden sie einfach das Navigationssystem deaktivieren. Um diesen einfachen Trick zu durchkreuzen, müssen also mobile Navigationsgeräte so etwas wie eine zweite Sicherheitsstufe haben, im Prinzip ein Sender, der irgendwo versteckt im Auto sich befindet und der nicht abgeschaltet werden kann, wenn das Auto überhaupt im Betrieb ist.
Also doch lieber sein Oldtimer in die Garage stellen und nicht vor der Tür stehen lassen. [...mehr]






