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Wer einen repräsentativen Oldtimer sucht, ist mit dem Jaguar XJ6 gut beraten. Auch in Sachen Unterhalt und Verbrauch ist der XJ6 durchaus erschwinglich.

1970 Jaguar XJ6 4.2 Series 1 ©flickr / The Car Spy
Warum der Jaguar XJ6 so ist, klärt ein Blick unter seien Motorhaube: Dort ruht der namensgebende Reihensechszylinder, der im Gegensatz zum Jaguar XJ12 nur ein halbes Dutzend Zylinder aufweist, aber eben auch keine Wettbewerbe im Kampftrinken zu gewinnen im Stande war. Drei Motoren mit unterschiedlichen Leistungsvarianten und Gemischaufbereitungen waren für den XJ6 erhältlich - der XJ6 4.2 und der XJ6 3.4  sind recht häufige Versionen, während der kleine XJ6 2.8 eher selten anzutreffen ist.    [...mehr]


Der Honda Civic kam 1974 passend zur Ölkrise nach Deutschland. Dort erfreute sich da sparsame Honda Modell schnell wachsender Nachfrage.

Honda Civic Kombi ©flickr / dave_7
Der Honda Civic der von 1979 bis 1983 gebauten zweiten Generation war konzeptionell klar als Gegner für VW Golf und Co. ausgelegt. Wie dieser hatte der Kompaktwagen Frontantrieb, war jedoch in einer ganzen reihe von Karosserie-Versionen erhältlich: So gab es ein drei- und fünftüriges Schrägheck, eine viertürige Stufenheck-Limousine sowie einen Civic Kombi mit fünft Türen. Damit konnte das Honda Modell beinahe jeden Kundenwunsch erfüllen – bis auf einen Selbstzünder. Der Civic Diesel wurde tatsächlich erst mit der siebten Baureihe im Jahr 2001 eingeführt.    [...mehr]


Der Mazda 323 etablierte den japanischen Hersteller fest im Kompaktwagen-Segment. Die erste Generation, der Mazda 323 F-A, verfügte sogar noch über Heckantrieb.

Mazda 323 Schrägheck ©flickr / tonylanciabeta
Damit sah der Mazda 323 auf em europäischen Automarkt zu seiner Einführung im Jahr 1977 freilich ein wenig altbacken aus – der VW Golf und diverse Franzosen wiesen mit dem Frontantrieb längst in eine andere Richtung. Doch gab es eine durchaus ernstzunehmende Kundenanzahl diesseits und jenseits des Atlantiks, die ihre jahrelang lieb gewonnenen angetriebenen Hinterräder nicht so einfach missen wollten. Diese Klientel bediente der Mazda 323 F-A ähnlich gut wie beispielsweise Opel Kadett C oder der Ford Escort II.    [...mehr]


Als der Chevy Monte Carlo 1970 in die Autohäuser rollte, stellte er eine kleine Revolution dar: Auch GMs Brot-und-Butter-Marke verfügte mit dem Chevrolet Monte Carlo über ein Personal Luxury Coupe.
Chevrolet Monte VCarlo von 1971 ©flickr / MGSpiller

Der Chevy Monte Carlo sorgte dafür, dass jede GM Division nun auf dem Markt der mehr oder minder edel ausgerüsteten Personal Luxury Coupes vertreten war: Pontiac Grand Prix, Oldsmobile Totonado, Buick Riviera und Cadillac Eldorado hatten nun ein preiswertes Einstiegsmodell. Der Chevrolet Monte Carlo machte auch sogleich von sich reden: Keine andere Motorhaube auf dem US-Markt war größer. Optisch beeindruckte das Chevrolet Coupe mit 300 cm Radstand durch seine Sachlichkeit, die jedoch dank des aggressiven Kühlergrills, der „förmlichen“ Dachlinie und des kuscheligen Interieurs nicht langweilte.    [...mehr]


Der Toyota Corolla war ein weltweit erfolgreicher Kompaktwagen – kein Wunder, schließlich erfüllte das Toyota Auto auch beinahe jeden Kundenwunsch.

Toyota Corolla als zweitürige Limousine ©flickr / dave_7
Mit dem Toyota Corolla hatten die Japaner ein ähnliches Fahrzeug wie GM mit dem Opel Kadett C und seinen Ablegern: Der Corolla entsprach mit seinem leichten Fuselage-Design vollends dem Geschmack der Zeit. Unter der Blechhaut wartete das Toyota Auto mit wenig aufregender, doch dafür umso robustere Technik auf: In Europa gab es den Corolla E30 mit 1.2 und 1.6 l große Toyota Motoren, die zwischen akzeptablen 55 und sehr beachtliche 118PS leisteten. Die Motorkraft wurde selbstverständlich an die starre Hinterachse geleitet.    [...mehr]


Als der Nissan Patrol im Jahr 19 lanciert wurde, hatte er das Ziel, sich als echter Geländewagen zu etablieren. Das gelang dem Nissan 4×4 problemlos – noch heute ist er erste Wahl für hartes Geläuf.

Nissan 4x4-Ikone in unschuldigem Hellblau ©flickr / Hugo90
Der Nissan Patrol kassierte zunächst einmal ein harte Niederlage, als sein Hersteller wie Toyota gegen Mitsubishi einen wichtigen Regierungsauftrag verlor. Während sich diese erste Serie der Nissan 4×4 Ikone optisch noch am klassischen Jeep orientierte, hatte die weite Generation vom Nissan Geländewagen, die zwischen 1960 und 1984 gebaut wurde, tendenziell den Land Rover Defender zum Vorbild. Unter dem Blech hatte sich indes nicht viel geändert, man setzte weiterhin erfolgreich auf den robusten Leiterrahmen und solide Starrachsen an Blattfedern.    [...mehr]


Als der Ford Fairlane 1960 im Midsize-Format in die Autohäuser rollte, galt es, die Kluft zwischen dem kleinen Falcon und dem große Galaxie zu schließen. Andere Talente entwickelte der US-Ford erst später.

Ford Fairlane mit 289 cui V8 ©flickr / roarofthefour
Der Ford Fairlane bekam freilich einen Zwilling – den Mercury Comet. Und der hatte genau wie der US Ford ab 1966 in zweiter Midsize-Generation ein Problem: Zwar konnten Fairlane wie Comet optisch durchaus überzeugen, doch unter der Haube sah es reichlich mau aus: während die GM Divisionen Chevrolet, Pontiac, Oldsmobile und Buick zwar nur V8-Motoren bis 400 cui in ihre Konkurrenten im Segment stopften, waren die Mitbewerber von Plymouth und Dodge sogar mit dem 426 Hemi zu bekommen. Da konnte der stramme, aber keinesfalls überragende Ford 390 cui einfach nicht mithalten.    [...mehr]


Der VW T2 trat ein schweres Erbe an: das des millionenfach erprobten VW T1. Doch das gelang dem neuen T2 Bus – erwartungsgemäß – ohne Schwierigkeiten.

Damals wie heute ein Traumwagen vieler: VW T2 Wohnmobil ©flickr / MSVG
Der VW T2 wurde zwischen 1967 und 1979 gebaut. Optisch ähnelt er zwar massiv seinem Vorgänger, dennoch sind die beiden vor allem an der Front sehr leicht zu unterscheiden: Der T2 hat eine moderne, einteilige Frontscheibe und einen erhabenen Scheinwerferbereich mit integriertem Lüftungsgitter für den Fahrgastraum. Zudem ist der Volkswagen Transporter bei gleicher Breite 20 cm länger und bietet mehr Platz in der Fahrerkabine. Eine Luxusversion des T2 Bus a la T1 Samba wurde von „Clipper L“ auf „Kleinbus L“ umbenannt, da die Fluggesellschaft PanAm ihre Namensrechte verletzt sah.    [...mehr]


Der Honda Prelude begeisterte alle, die sich keinen „richtigen“, europäischen Zweitürer leisten konnten. Heutzutage ist das Honda Coupe daher eine echte Rarität.

Honda Prelude von 1982, dem letzten Baujahr der ersten Generation. ©flickr / Joost J. Bakker IJmuiden
Den Honda Prelude ereilte tatsächlich ein äußerst prekäres Schicksal: Als das Honda Coupe 1978 das Licht der Welt erblicke und auch gleich nach Europa verschifft wurde, sollte es als prestigeträchtiges Fahrzeug etablierten Konkurrenten einige Käufer abspenstig machen. Ob das Dach nach der B-Säule deswegen dem Hardtop des Mercedes SL R107 derart ähnelte? Der hatte jedenfalls den Antrieb am rechten Fleck, während der von Civic und Accord abgeleitete Honda Oldtimer mit Frontantrieb langweilte. Einen ansonsten ziemlich luxuriösen Frontkratzer kann sich mit Ausnahme des Cadillac Eldorado auch heute kaum jemand vorstellen.    [...mehr]


Eigentlich ist der Chevrolet Imapla, und sei es eben jener 67er Chevrolet Impala, nichts anderes als hierzulande ein VW Passat – ein tausendfach gebautes und großzügig  dimensioniertes Mittelklasse-Auto.

Chevrolet Impala SS 396 von 1967 ©flickr / Sam Pullara
Klar, der Chevrolet Impala ist aus heutiger Sicht ein echter Hingucker, ganz gleich ob ein schwarzes 4dr-Hardtop als automobiler Star aus der TV Serie Supernatural, als Station Wagon mit Surfbrett auf dem Dach, als elegantes Cabrio oder als Impala SS Coupe mit Extraportion Hubraum und Power. Tatsächlich hatte der Chevrolet Impala 1967 einiges zu bieten – zumindest an Gimmicks. Technisch war der Fullsize Chevy wenig spannend, wobei Tuning-Fans dem kraftstrotzenden 427 Big Block V8 heutzutage ganz besonders hinterher hecheln.    [...mehr]


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