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Mit dem Mazda 626, dem Vorgänger des heutigen Mazda6, kann beinahe jeder etwas anfangen. Dass vor dem Mazda 626 Kombi nur ein Coupe als Limo-Alternative bereitstand, dürfte mittlerweile jedoch in Vergessenheit geraten sein.

Mazda 626 Limousine von 1982 © Mazda Motor Europe GmbH Public Relations Department
Der Mazda 626 kam im Februar 1979 auf den deutschen Automarkt und wusste dort rasch zu gefallen. In die nüchterne Frontgestaltung konnte man einen Schuss Ford hinein interpretieren, doch im Gegensatz zu den Produkten aus Köln gab es in der ersten Serie keinen Mazda 626 Kombi. Ein Coupe war neben der Limousine jedoch verfügbar; die deutschen Preise starteten bei DM 12.690 für den 1,6-Liter-Viertürer; die zwei Liter große Version des Mazda-Motor schlug mit 1.000 DM, das Coupe je 300 DM Aufpreis zu Buche.    [...mehr]


Der Audi 50 ist mittlerweile aus dem kollektiven Gedächtnis quasi wegoxidiert. Gelegenheiten, an denen man diesen Audi Gebrauchtwagen einmal antrifft, sind unfassbar rar.

Den Audi 50 gab es mal. Auch wenn man das in Ingolstadt gerne mal vergisst, wie eine Pressemitteilung belegt: „Unter anderem setzt er durch sein progressives Design, seine kompromisslose Qualität und seine wegweisende Effizienz neue Maßstäbe in seiner Klasse und gilt damit als das erste Premium-Auto im Segment der kleinen Kompakten.“ Damit ist jedoch der neue Audi A1 gemeint. Klar, dass man den im Jahr 1974 eingeführten Fünfziger angesichts dieser vollmundigen Anpreisungen lieber unter den Tisch fallen ließ. Denn schon bei jungen Audi Gebrauchtwagen dieses Typs war von Qualität nicht viel zu spüren.    [...mehr]


Den Mitsubishi Lancer kennt heute jeder, allen voran die Motorsport-Fans an TV und Spielkonsole. Dass es schon früher werksseitiges Mitsubishi Lancer Tuning gab, ist jedoch weniger geläufig.


Der Mitsubishi Lancer wurde im Jahr 1973 eingeführt, um einen Kompaktwagen zur Hand zu haben, der die Lücke zischen dem Kleinwagen Mitsubishi Minica und dem hierzulande weitaus bekannteren Mittelklasse-Modell Mitsubishi Galant schloss. Aufgrund der leicht geschwungenen Gürtellinie war gut zu erkennen, das Mitsubishi Motors sich hatte von einem der Hauptkonkurrenten des Lancer inspirieren lassen: Hier stand durchaus deutlich ersichtlich der „Hundeknochen“, der Ford Escort Mk1, Pate. Und wie beim Escort RS 2000 gab es auch Mitsubishi Lancer Tuning ab Werk: Der 1600 GSR leistete anfangs stramme 110 PS.    [...mehr]


Mit dem Pontiac Bonneville standen nun diejenigen in den Showrooms, die früher nur zum Lachen gekommen waren: Das neue Pontiac Auto machte die einstige Opa-Marke auch für Dynamiker interessant.

Leicht modifizierter Pontiac Bonneville von 1959 ©flickr / Rex Gray
Der Pontiac Bonneville schaffte das, was vielen anderen Modellen verwehrt blieb: Mit frischem Look und kraftstrotzenden Motoren verhalf der Wagen der Marke Pontiac zu seiner Einführung im Jahr 1957 zu einem komplett neuem Image. Galten die Autos der GM-Division lange Zeit zwar als solide und zuverlässig, doch ähnlich wie einst Opel auch als reichlich langweilig, so hatte das neue Pontiac Auto den denkbar ersterbenswerten Ruf heutiger BMW: Sportlich UND solide! Kein Wunder, dass im Zuge von Bonny auch die anderen Fahrzeuge wie Pontiac Chieftain und Pontiac Star Chief mehr Käufer fanden.    [...mehr]


Als der Mazda 929 im Jahr 1973 zu den Händlern kam, sollte er sich in der oberen Mittelklasse breitmachen. Das gelang Mazda 929 Coupe und Co. zunächst nicht überall.

Mazda 929 Coupe von 1977 ©Mazda Motor Europe GmbH Public Relations Department
Während der Mazda 929 als Viertürer ab 1977 sich in der Frontgestaltung primär an diversen US-Cars und im Bereich der C-Säule am Opel Diplomat B „orientierte“, hatte das Mazda 929 Coupe 1977, was das Design vom Grill anging, deutliche Vorbilder aus Stuttgart. Wer will, erkennt die S Klasse W116 oder auch den darunter positionierten Mercedes W123. Und auf diese gehobene Mittelklasse zielte das Mazda Coupe ab. Doch während der zweitürige Benz mit 2,3 Litern Hubraum eröffnete, war beim Mazda bereits bei 2,0 Schluss. Beinahe erwartungsgemäß waren alle Mazda Motoren auch lediglich Vierzylinder.    [...mehr]


Der Ford Sierra musste nicht unbedingt als braver Sechzehnhunderter mit 75 PS gekauft werden. Wer Feuer wollte, griff zu Ford Sierra Cosworth und XR4i.

Ford Sierra Cosworth ©flickr / Andy Welsher
Der Ford Sierra löste ab 1982 den altgedienten Ford Taunus ab und glänzte wie dieser mit Heckantrieb und rundum Einzelradaufhängung. Wer in der unteren Mittelklasse jedoch keinen biederen Ford Sierra Kombi fahren wollte, dem boten sich einige Möglichkeiten: Stramme V6 Motoren gehörten weiterhin zum guten Ton des Motorenprogramms und sorgten für eine ziemliche Alleinstellung im Segment. Sie waren Ab Werk bereits reichlich stark, sodass sich privates Ford Sierra Tuning meist auf Felgen, Fahrwerk und Optik beschränkte. Wer mehr Leistung wollte, fand jedoch auch immer einen Weg.

Ford Sierra – natürlich mit V6

Der erste Ford Sierra mit Power war der Ford Sierra XR4i, den ein 2.8-l-V6 mit 150 PS und 212 Nm Drehmoment in flotten 9 bis 9,5 Sekunden von 0 auf 100 brachte. Die Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h konnte sich ebenfalls sehen lassen – und kam durchaus gelegen: Mit dem 1983 eingeführten Ford Sierra XR4i hatten die Kölner ein Modell, um den an sich veralteten Ford Capri zu ersetzen. Doch da der XR4i mit einem Grundpreis 29.050 DM eher in preislicher Nähe zu BMW 323i sowie Mercedes 190 E 2.3 stand, ließ man davon ab. Das verspoilerte Fahrzeug ließ sich durch spezielle Ford Tuning-Maßnahmen mit Turboaufladung auf bis zu 211 PS bringen.

Bestes Rallye-Image im Ford Sierra Cosworth

Der Ford Sierra Cosworth war es jedoch, der der Ford Sierra-Baureihe für viele unvergesslich machte: Der turbogeladenen Ford Sierra Cosworth holte aus dem Zwoliter-Reihenvierer 204 PS sowie 270 Nm, womit das dreitürige Schrägheck-Modell in 7 Sekunden auf Tempo 100 flitzte und beachtliche 238 km/h Spitze machte. Doch selbst der 1988 und 1989 erhältliche Ford Sierra Cosworth wurde von seinem Nachfolger, dem bis 1993 gebauten Cosworth 4×4 getoppt, der dank Allradantrieb das Gewicht um 50 auf 1330 kg hob, doch dank ebenfalls gestiegener Leistung von 220 PS und 284 Nm kein bisschen langsamer war. Der heutige Mondeo 2.5T mag zwar schneller sein, doch fehlt ihm jegliches Image vom Cossie.    [...mehr]


Als der Subaru Libero 1984 in die BRD kam, hatte Subaru Deutschland ein Problem: Subaru Sambar, wie der Minivan in Japan hieß, hätte hierzulande mit Sicherhit einen Prozess heraufbeschworen.

Subaru Libero FA ©flickr / Pudpuduk
Der Subaru Libero bekam seinen Namen schließlich in einem Gewinnspiel – „Sambar“ hätte VW auf den Plan gerufen, zumal der Samba-Bus auch noch ein ähnliches Konzept war. Einige Bastler verpassten ihrem Subaru Allrad-Van in der Folge sogar eine VW T1-Front. Doch das lag außerhalb Wolfsburger Reichweite. Doch zurück zum Subaru-Auto, das seinesgleichen suchte: So tollkühn, sechs Personen auf 343 cm Länge und 143 cm Breite unterzubringen, war sonst kein Hersteller. Da der ohnehin nicht tadellose Libero allerdings bei voller Besetzung keinen Platz für Gepäck bot, wurde er bis 1998 nur knapp 23.000 Mal verkauft.    [...mehr]


Ein Mittelklasse-Galan möchte keiner sein, was dem Mitsubishi Auto aber keinen Abbruch tat: Der Mitsubishi Galant wird seit 1969 in mittlerweile neunter Generation gebaut.

Mitsubishi Galant aus Australien ©flickr / Dr. Keats

Der Mitsubishi Galant der ersten Generation wiederum rollte ab Dezember 1969 vom Band und wurde ab 1971 in die USA eingeführt, zunächst als „Dodge Colt“. Klar, „Colt“ war ein gut gewählter Name, mehr als ein Schuss aus der Hüfte. Anfangs war das Mitsubishi Auto lediglich als viertürige Limousine mit 1,3- oder 1,5-Liter-Vierzylinder in drei Ausführungen erhältlich. 1970 erweiterten ein zweitüriges Hardtop-Coupe ohne B-Säulen und der Mitsubishi Galant Kombi das Portfolio. Im gleichen Jahr ließ Mitsubishi Motors noch das Fließheck-Coupe Galant GTO folgen, das sich in Stil und Bezeichnung klar an den US-amerikanischen Muscle Cars anlehnte.    [...mehr]


Der International Scout hatte das Zeug zum Siegertypen. Blöd nur, dass das im Management der International Harvester Company zu spät erkannt wurde.

International Scout von 1968 ©flickr / crjr2003

Der International Scout wurde zwischen 1961 und 1980 gebaut. Der Geländewagen aus dem Hause International Harvester, einem Experten für Land- und Baumaschinen, konkurrierte anfangs mit Ford Bronco und Jeep CJ-5. Im Jahr 1971 wurde der Scout II eingeführt, ab 1976 zudem die um 46 cm längeren Versionen Terra und Traveler. Die statt knapp 420 cm 465 cm langen Geländewasen konnten es eher mit dem Chevrolet Blazer und Plymouth Trailduster aufnehmen. Gegen den Chevy Suburban hatte die IHC noch den größeren International Travelall im Feuer.    [...mehr]


Das 387 cm kurze und 153 cm schmale Toyota Modell hatte es hierzulande zunächst ein wenig schwer. Denn konstruktiv bescheinigte man dem Toyota Starlet, nicht auf Höhe der zeit zu stehen.

Toyota Starlet S ©flickr / orange_advan
Der Toyota Starlet der Baureihe P6 wurde als Nachfolger vom Toyota 1000 von 1978 bis 1984 vermarktet. Neben dem Kombi war eine Schrägheck-Version war als Drei- und als Fünftürer erhältlich. Als einziger Starlet verfügte dieses Toyota Modell über Heckantrieb, man hatte offensichtlich beim konkurrierenden Mazda 323 Maß genommen. So kam der Kleinwagen zu einer hinteren Starrachse mit Schraubenfedern, die an schräg gestellten Zugstreben und geraden Druckstreben befestigten Hinterachse geführt wurde und für damalige Verhältnisse ganz ordentliche Fahreigenschaften erbrachte.    [...mehr]


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