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Als der Fiat Ducato 1981 lanciert wurde, konnte keiner ahnen, dass das Nutzfahrzeug derart großen Erfolg haben würde. Auch hierzulande war und ist der Ducato äußerst beliebt.

Fiat Ducato als Kleinbus ©Wikipedia / Rudolf Stricker
Der Fiat Ducato I wurde als Typ 280 von 1981 bis 1990 und als überarbeiteter Typ 290 von 1990 bis 1994 vermarktet. Das leichte Nutzfahrzeug lief bei Sevel (Europäische Gesellschaft für leichte Nutzfahrzeuge) in Italien vom Band. Ein Einzelstück war der Ducato daher nicht, seine baugleichen Brüder hießen Alfa Romeo AR6, Peugeot J5, Citroen C25 und Talbot Express. Der Fronttriebler mit Lenkradschaltung konnte mit unterschiedlichen Aufbauten geordert werden, so etwa als Kastenwagen, Kleinbus oder mit Pritsche.    [...mehr]


Dem Chevrolet Corvair ging eiene Rezession gegen Ende der 50er Jahre voraus: Kleine sparsame Autos mussten her, die großen Chevy Impala und Bel Air hatten Absatzprobleme.

Chevrolet Corvair von 1966 ©flickr / liftarn
Bei Chevrolet schaute man also, was die Konkurrenz zu bieten hatte: Ford baute den biederen Falcon, Plymouth den optisch gewöhnungsbedürftigen Valiant. Und VW verkaufte auch in den USA höchst erfolgreich den Käfer! Der war aber reichlich lahm, weswegen der Corvair wie der spätere Porsche einen luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotor bekam. Im Debüt-Modelljahr 1960 wurde der Chevy durchaus gut aufgenommen, doch stellte man bald fest, dass der Chevrolet Corvair wie der Käfer hecklastig war und in schnellen Kurven zu abruptem Übersteuern tendierte. An sich nicht schlimm, doch waren die Kunden so etwas einfach nicht gewöhnt.    [...mehr]


Der VW Derby war nur bei seinem Erscheinen gefragt – 72.412 verkaufte Exemplaren im Einführungsjahr 1977. Danach ging es mit dem Derby rasch bergab.

VW Derby CL von vorn: eckige Scheinwerfer ©Wikipedia / Matthias93
Wer den VW Derby heute ins Gespräch bringt, wird das erkennen: Die meisten zucken ahnungslos mit den Schultern, während die wenigen wissenden meist dreckig lachen. Dabei war der Derby an sich clever konstruiert: Die kleine Limousine war eigentlich ein Polo mit Stufenheck, den sie anfangs sogar im Verkauf weit übertraf. Technisch basierte der Kleinwagen auf dem Schwestermodell Audi 50. Wie dieser hatte er einen vorne quer eingebauten Motor und Frontantrieb. Für das 730 kg leichte Auto waren die 0,9 bis 1,3 l großen Vierzylinder mit Leistungen von 40 bis 60 PS allemal ausreichend.    [...mehr]


Es muss nicht immer Chevy sein: Wer sich einen Dodge Ram gebraucht zulegt, fällt womöglich stärker auf als die Bowtie-Kollegen: Als älteres Modell ist der Dodge Pick Up gar nicht mal so häufig.

Dodge Ram 150 ©Wikipedia / IFCAR
Der Dodge Ram wurde unter dieser Bezeichnung zum ersten Mal 1981 verkauft und gehörte zur Dodge D-Serie. Wer mit dem Hinterradantrieb der D-Modelle nichts anfangen konnte, orderte das W-Modell mit Allradantrieb. Der Dodge Pick Up war mit dem 6 Fuß 5 Zoll (ca. 2 m) langen Shortbed und der längeren 8 Fuß (ca. 2,5 m) Ladefläche verfügbar. Die Kunden konnten zwischen den Modellen 150 mit einer halben, 250 mit einer dreiviertel und 350 mit einer ganzen Tonne Zuladung wählen. Heutzutage haben Dodge Ram 1500, 2500 und Co. einfach eine Null mehr im Namen, laden aber genauso viel zu wie ihre Ahnen.    [...mehr]


Renault R4 auf Speed: Ein Team von vier französischen Petrolheads will vom 13. bis 19. August bei den „Saline4Fun“ auf dem Salzsee von Bonneville mit einem getunten R4-Kastenwagen einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen.

So soll der getunte R4 an den Start gehen ©Renault Deutschland AG
Der Renault R4 von 1983 bekam für den Rekordversuch den 290-PS-Motor eines Renault 5 Turbo aus der französischen Tourenwagenmeisterschaft desselben Jahrgangs implantiert. Auch weitere Bauteile entnahmen die vier Freunde dem historischen Renault Regal: Das Getriebe baut auf denen von Renault 21 Turbo und Renault 25 GTX auf. Die Bremsen des Renault-Tuning-Monsters stifteten der Renault 25 vorn und hinten der Clio 2. Maximale Sicherheit gewährleisten neben einem Überrollkäfig und einem Feuerlöscher ein besonderes Gurtsystem sowie ein Schalensitz nach US-amerikanischer Norm. Die totale Verzögerung obliegt einem Bremsschirm, der im Dach des R4 platziert ist.    [...mehr]


Der Porsche 356 gehört definitiv zu den Autos, an deren Steuer ein Mann in seinem Leben zumindest ein einziges Mal gesessen haben sollte. Der Wagen gehört in die Gruppe der prägenden und stilbildenden Automobilen.

Porsche 356 - Kult auf vier Rädern ©Flickr/jmcarthy99

Ferry, der Sohn von Ferdinand Porsche, dem Entwickler des VW Käfer, zeichnete sich zusammen mit seinem Mitarbeiter Karl Rabe für die Entwicklung des eleganten Porsche verantwortlich. Seitdem steht praktisch jedes Modell für Power, Perfektion, Purismus und Präzision.    [...mehr]


Wem der noble Chrysler New Yorker tatsächlich zu wenig Kofferraum oder, wahrscheinlicher, zu wenig Sitzplätze aufwies, der war mit dem Chrysler Town & Country bestens bedient.

Chrysler Town & Country von 1973 ©flickr / aldenjewell
Der Name Town & Country hatte bei Chrysler Tradition – bereits 1946 hießen die wunderschönen und entsprechend teuren Modelle mit hölzernen Karosserieteilen so. Wenn gleich diese Woodies extrem edel aussahen, so lag der eigentliche Sinn der Town and Country-Modelle darin, den nach dem Krieg vorerst noch seltenen Stahl zu sparen. Fiat, Ford und Morris zum Beispiel gingen ebenso vor. Doch ab den späten 50er Jahren wich das echte Holz der erheblich wetterfesteren Plastikfolie, das gediegene Image behielt der Chrysler Kombi wie auch seine zahlreichen inländischen Konkurrenten trotzdem.    [...mehr]


Wer sich 1955 einen Opel Kapitän kaufen konnte hatte es so was von geschafft – entweder durch harte ehrliche Arbeit oder umfangreiche Schwarzmarktgeschäfte zuvor.

Opel Kapitan von 1954 ©Wikipedia / Liftarn
Der Opel Kapitän war ab dem Modelljahr 1954 mit einer modernen Ponton-Karosserie versehen worden, die mit der Vorkriegsgestaltung des Vormodells nichts gemein hatte. Stilistisch wie prestigeseitig war Mercedes der einzige Konkurrent weit und breit – heutzutage unvorstellbar. Der Käpt’n mit seiner amerikansich inspirierten Linienführung, vier vorne angeschlagenen Türen und einer einteiligen Windschutzscheiben wirkte aber auch modern. Der 2,5 Liter große Reihensechser mit 68 bis 75 PS schob den großen Rüsselsheimer in 23 Sekunden auf 100 – die Masse der Kleinstwagen-Besitzer waren froh, über 60 Sachen zu schaffen. Auch war das Wirtschaftswunder langsam zu spüren – bis Herbst 1955 konnten sich 61.543 wohlhabende Kunden diesen Opel Kapitän kaufen.    [...mehr]


Mit dem Ford Econoline brachten die Dearborner ein für damalige Verhältnisse fast schon verdächtig rationales Fahrzeug heraus: Der Ford Van ist durch und durch praktisch und nüchtern konstruiert.

Ford Econoline als Busversion ©flickr / hugo90
Der Ford Econoline debütierte im Jahre 1961 als Konkurrenz zum VW Bus, der nach Meinung der Verantwortlichen bereits zu viele Kunden hatte. Doch es gab auch heimische Wettbewerber: Mit dem Chevrolet Corvair wie auch dem Dodge A100 hatte der Ford Van äußerlich ähnliche Rivalen, die im Falle des Dodge auch technisch keinen wesentlichen Unterschiede zeigten. Allen vier Frontlenkern war jedoch gemein, dass die ungemein praktisch waren und speziell im urbanen Bereich durch ihre kompakte Größe und den nicht erforderlichen Allradantrieb so manchen Pick Up Truck wie den Ford F100 verdrängte.    [...mehr]


Die deutsche Offroad-Ikone Unimog wird 60 – zum Jubliäum stellt Mercedes ein ganz besonderes Model vor. Diesen Unimog kaufen kann jedoch keiner, das Showcar ist ein absolutes Einzelstück.

Älteres Unimog Cabrio ©flickr / Diego3336
Ach ja, der Unimog. Wenn ein Unimog gebraucht zu verkaufen und im guten Zustand ist, drehen die Mitglieder in jedem Unimog Forum weltweit völlig durch und prüfen ihre Kreditwürdigkeit. Denn so robust der übergroße Mercedes Geländewagen auch ist, so wenig Pflege erhielt er oft, galt als reines Arbeitstier, das irgendwann abgeschrieben war und einem neueren Fahrzeug Platz machen musste. Doch Unimog 401 und Unimog 421 waren da noch lange nicht reif für den Schrottplatz. Mit Kofferaufbauten erlebten sie auf Expeditionen und Bauwagenplätzen oft noch einen mehr oder minder zweifelhaften zweiten Frühling.    [...mehr]


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