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Als der Dodge A100 im Jahr 1970 vom Markt verschwand, lösten die kantigen Fullsize Vans das leichte Nutzfahrzeug ab. Vorher sicherte das oft übersehene  Modell wichtige Marktanteile.

Dodge A100 Pickup ©flickr / Rex Gray
Der Dodge A100 debütierte fürs Modelljahr 1964 als Konkurrent zum sich überraschend gute verkaufenden VW T1 und seine heimischen Mitbewerbern Chevy Corvan und Ford Econoline. Wie seine Rivalen gab sowohl eine Dodge Van-Version wie auch den für nordamerikanische Handwerker obligatorischen Dodge Pickup. Optisch glich sich das Quartett mit zurückgesetzten Vorderachsen nicht wenig; größere Unterschiede gab es unter dem Blech: Chevrolet und VW setzten auf luftgekühlte Boxermotoren, während Ford und Dodge wassergekühlte Reihensechser und V8-Motoren zwischen die Vordersitze quetschten.    [...mehr]


Der enorme 196 cm breite AMC Pacer ist heutzutage vor allem als Nerd-Kutsche aus Wayne’s World bekannt. Hinter dem Versagen des Fahrzeugs steckte weniger die skurrile Form als die altabackene Technik.

AMC Pacer Hatchback von vorn... ©flickr / xajondee
Als der AMC Pacer 1975 in die Verkaufsräume kam, verblüffte er durch konventionelle – und reichlich durstige – Sechszylinder. Eigentlich wollte AMC, der schließlich in der Chrysler Corporation aufgegangene viertgrößte Autohersteller in den USA, einen Wankelmotor mit GM-Lizenz verbauen, doch dazu kam es aufgrund neuer Emissionsgesetze nicht. Im Debütjahr wurden mit 145.528 Einheiten mehr als doppelt so viele Pacer verkauft als erwartet. 1976 machte der Pacer trotz schwindenden Verkaufszahlen mit 117.244 Exemplaren immer noch über 40 % der gesamten AMC-Produktion aus. 1977 stellte die American Motor Corporation die für 12 Millionen Dollar konzipierte Kombi-Version vom Pacer vor.    [...mehr]


Mit dem ab September 1967 erhältlichen Opel Olympia A boten die Rüsselsheimer im Gegensatz zu früher keinen abgespeckten Opel Rekord, sondern einen deutlich komfortabler ausgestatteten Opel Kadett B an.

Opel Olympia Limousine ©flickr / Timo_Beil
Der Opel Olympia sollte bis zum Markstart des neuen Opel Ascona die Lücke zum „Rekord” schließen. Ihn zeichneten ein in die Kotflügel gezogener, verchromter Kühlergrill mit weiterem Schmuck sowie eine umfangreichere Inneneinrichtung ohne das unverkleidete Blech der anspruchslosen Kadett-Modelle aus. Das optionale Vinyldach raffte die Opel Olympia A Jahre später hinweg: Oft sammelte sich im Kunstleder-Dach  rostfördernd Nässe. Beim Opel Händler standen dem Kunden zwei- und viertürige Schrägheck-Limousinen sowie das F-Coupe zu Wahl. Sie alle lagen den jeweiligen LS-Modellen des Kadett B zugrunde.    [...mehr]


Der Karmann Ghia Typ 34 feierte in diesem Jahr seinen 50-jährigen Geburtstag. Das von den drei großen Karmann Ghia Clubs in Deutschland ausgetragene Jubiläumstreffen fand vom 11. bis 14. August 2011 in Georgsmarienhütte bei Osnabrück statt.

Karmann Ghia Typ 34 ©flickr / Rex Gray
Über 100 Karmann Ghia Typ 34 hatten ihr Kommen gemeldet und konnten mit ihrem erscheinen einen neuen Weltrekord aufstellen. Ähnlich viele Typ 14 waren auch zugegen, darunter auch ein TC 145, die brasilianische Version des Karmann Ghia. Volkswagen Classic und das AutoMuseum Volkswagen besuchten das Treffen mit zwei seltenen Karmann-Klassikern. Georgsmarienhütte wurde nicht grundlos als Veranstaltungsort für das Jubiläumstreffen ausgewählt: 1953 präsentierte Wilhelm Karmann dem VW-Generaldirektor Heinrich Nordhoff das Konzept des Volkswagen Karmann Ghia Typ 14 Coupé im Casino von Georgsmarienhütte. In den späten 50ern wurde dort wiederum der Prototyp des Karmann Ghia Typ 34 Coupé der Volkswagen Direktion vorgestellt.    [...mehr]


Manchmal ist im Woodie der Wurm drin – und wie dem beizukommen ist, lässt sich auf dem Woodie-Treffen in Schermbeck bestimmt erfahren.

Woodie-Treffen 2011 ©Woodie Car Club

Wer einen Woodie hat, – egal ob aus Echtholz oder nur mit Plastikfolie – ist herzlich zum Woodie Treffen am 24. und 25 September in Haus Hecheltjen im nordrhein-westfälischen Schermbeck (PLZ 46514) eingeladen. Zugelassen sind Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Klar, dass sie genügend Holz vor der Hütte tragen müssen. Eine Hersteller- oder Baujahrsbeschränkung für dieses ganz besonderer Autotreffen gibt es nicht; also nicht wundern, wenn ein Buick Kombi aus den frühen Fifties neben einem fast ladenneuen Chrysler PT Cruiser mit Folierung steht.    [...mehr]


Mit dem Opel Corsa TR sollten die konservative Kunden im Kleinwagen-Segment gelockt werden. Doch in Deutschland wollte sich kaum einer als solcher erkennen lassen.

Opel Corsa TR ©Wikipedia / Charles01
Der Opel Corsa TR darf als Antwort auf den anfänglichen erfolg des VW Derby gewertet werden. Die Wolfsburger bauten ein Stufenheck an ihren Kleinwagen, die Rüsselsheimer hatten nichts Besseres zu tun, als es nachzumachen. Dazu kam der zeitliche Abstand: In Deutschland war der Corsa erst ab März 1983 als zweitürige Limousine (bis April 1985 „TR“ genannt) verfügbar. Da wollte den Derby schon längst keiner mehr haben. Ab 1985 gab es wie beim dreitürigen Schrägheck des Opel Corsa A auch Versionen mit vier bzw. fünf Türen.    [...mehr]


Das Steilheck kam mit dem Polo II auf den Markt. Presse und Publikum waren auf der 1981er-IAA gleichermaßen überrascht: Ein Kleinwagen ganz ohne Schrägheck, vielmehr ein kompakter Kombi.

VW Polo in freier Wildbahn ©flickr / hdreisler
Der damals neue VW Polo bot bei nur wenig gewachsenen Abmessungen deutlich mehr Innenraum. Das Dach wurde bis ins Heck verlängert, der fast senkrechte Heckabschluss bewirkte maximales Ladevolumen, während es für die Hinterbänkler mehr Kopffreiheit gab. Schmale, senkrechte Rücklichter erlaubten eine möglichst breite Laderaumöffnung. Ein langes Seitenfenster und nach hinten gezogene Radläufe hoben auch in der Seitenansicht den Kombi im unter Herbert Schäfer gezeichneten Polo II hervor. Neu war das Design indes nicht, Chevrolet Vega Kammback und Ford Pinto Wagon waren ganz ähnlich gestaltet. Die Grundarchitektur des Vorgängers veränderte sich wenig, auch die schraubengefederte Starrachse hinten hatte Bestand.    [...mehr]


Wer einen Buick Electra fuhr, hatte es definitiv geschafft: Das Oberklasse-Schlachtschiff aus dem Hause Buick war quasi eine Eintrittskarte in die bessere Gesellschaft.

Buick Electra: Blick auf die vier Ventiports ©flickr / crazytales562
Wenngleich der Buick Electra auch kein Cadillac oder Lincoln war, so umgab es eine Aura des sportlichen, leistungsorientierten Fahrers und eben nicht die des Rentners mit Hut und Angst vorm Gaspedal. Diesen deutlichen Vorteil hatte Buick auch vor seinen direkten Mitbewerbern Chrysler, vor allem aber Mercury. Dabei war es nicht so, dass die so genannten Buick Land Yachts der Konkurrenz davon gefahren wären: Die Electra der frühen bis mittleren 70er Jahre war ausschließlich mit einem 455 cui großen V8 Big Block zu bekommen, während der Chrysler New Yorker 40 und der Mercury Grand Marquis über 460 cui Hubraum verfügte. Das würdigten 794.833 von ’71 bis ’76 Käufer.    [...mehr]


Stichtag 23. Juli 1941: Der kleine amerikanische Automobilbauer Willys-Overland wird an diesem Tag von der US Army offiziell mit der Fertigung von 16.000 „Willys MB“ beauftragt, gemeinhin bekannt als Jeep.

Willys MB ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Der Jeep-Legende voraus ging die Ausschreibung für ein leichtes, wendiges und solides Militärfahrzeug. Aus den 16.000 Exemplaren des Willys MB sollten nicht nur 250.000 und ein befreites Europa werden, der Vertrag ist zugleich der Startschuss für eine ganzen Fahrzeuggattung und der Marke Jeep. Bereits 1938 hatte die US Army 135 Fahrzeughersteller nach einem vierrädrigen Ersatz für die bisher genutzten Kurier-Motorräder mit Seitenwagen und Ford Model T angefragt. Leicht und agil sollte das Gefährt sein, robust und zuverlässig, mit Allradantrieb plus Geländeuntersetzung versehen und 250 Kilogramm Nutzlast befördern können. Binnen 49 Tagen waren Konstruktionspläne und ein erster Prototyp abzuliefern, weitere 26 Tage später 70 Testfahrzeuge.    [...mehr]


Kommt man auf den Ford Pinto zu sprechen, steht nicht der sparsame Vierzylinder im Mittelpunkt, sondern der Ford Pinto Skandal: Was ist dran an den angeblich leicht entflammbaren Autos?

Ford Pinto vom Modelljahr 1973 ©flickr / Joost J. Bakker IJmuiden
Als der Ford Pinto 1971 auf den Markt kam, verkaufte er sich zunächst blendend. Dann hieß es, bei einem Heckaufprall gehe der Kleinwagen sofort in Flammen auf, da der Tank leicht beschädigt werde. Das traf durchaus zu, jedoch nicht in dem Maße, wie es von sensationslüsterne Medien rasch dargestellt wurde. Auch andere Kleinwagen als der Pinto hatten in dieser Zeit mit der gleichen Problematik und den gleiche Brandquoten zu kämpfen. Was hat ein leichter Cityflitzer auch für eine Chance, wenn ihm ein etwa doppelt so schwerer Fullsize Bolide a la Dodge Monaco oder Chevrolet Impala achtern reinrauscht?    [...mehr]


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