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Das GT-Modell Maserati Mexico sah nicht nur hübsch aus: Der Mexico war der erste Serien-Maserati, der mit innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen vier Räder sowie einem Bremskraftverstärker stoppte.

Als der Maserati Mexico im Jahr 1966 auf dem Pariser Autosalon präsentiert wurde, wusste er dem Publikum bestens zu gefallen. Das könnte an dem glücklichen Zustand gelegen haben, dass jener viersitzige Maserati Gran Turismo mit Stufenheck und V8-Triebwerk zwar eine filigrane und geschmackvolle Linienführung aufwies, gleichzeitig aber auf keinen Fall schwächlich wirkte. Der Maserati Oldtimer ging auf einen Bertone-Prototypen aus dem Jahre 1965 zurück, das Serienmodell des etwa mit dem Iso Rivolta konkurrierenden Mexico wurde jedoch mit einer Karosserie von Vignale aus der Feder von Michelotti versehen. [...mehr]
Das Opel Kompaktwagen-Angebot feiert dieser Tage sein 75-jähriges Jubiläum. Nachdem wir im letzten teil die Opel Kadett Modelle von 1936 sowie Kadett A und Kadett B betrachtet haben, wollen wir uns nun Kadett C und Kadett D widmen.
Dem Kadett B folgt freilich der C. Der neue Opel Kadett kommt wieder als Limousine, Caravan und Coupé in den Handel. Die dynamische Coupe-Version GT/E befeuert 1975 erstmalig ein 1,9-Liter-Einspritzmotor. Neu ist der VW Golf-Rivale Kadett City, ein Dreitürer mit großer Heckklappe – und der erste deutsche Kompaktwagen mit Schrägheck und Hinterradantrieb. General Motors baute das Weltauto auch erfolgreich unter anderen Namen wie Isuzu Gemini oder Vauxhall Chevette. Allein Opel fertigte bis zur Einstellung der Reihe im Jahr 1979 1,7 Millionen Kadett C. [...mehr]
Der Ford Falcon wurde im Jahr 1960 ins Rennen geschickt, um eine Alternative zu den immer erfolgreicheren kleinen Importautos, namentlich des VW-Käfer, zu bieten.

Dem Ford Falcon wurde es von Seiten der heimischen Konkurrenz, die zur selben Zeit ebenfalls Kompaktwagen lancierten leicht gemacht: Dem Chevy Corvair wurde rasch ein haariges Fahrverhalten attestiert, während der enorm fahraktive und agile Plymouth Valiant ehr gewöhnungsbedürftig gestaltet war. Über den Ford Oldtimer spottete der Volksmund, er sehe genauso langweilig wie die Brille seines Befürworters McNamara aus, doch gab es sonst nicht viel meckern – der Falcon war relativ geräumig, sparsam und leistete sich mit Ausnahme der überschaubaren Annehmlichkeiten keine Schwächen. [...mehr]
Als in den 60er Jahren ein Nachfolger für den betagten Fiat 1300/1500 her musste wurde, kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Fiat und der von 1967 von Fiat übernommenen Firma Autobianchi.

Der Autobianchi A111 wurde als viertürige Stufenhecklimousine mit Quermotor und Frontantrieb auf Basis des Primula entwickelt. Fiat beendete die Kooperation aber überraschend ab und präsentierte 1966 der Öffentlichkeit den eigenständig gestalteten Fiat 124. Die Vorstand von Autobianchi befand die eigene Arbeit aber für gut und entwickelten den Wagen trotz dieser Unannehmlichkeiten zur Serienreife weiter. Im Juni 1969 schließlich wurde der A111 vorgestellt. Die Italiener positionierten den Kompaktwagen über dem Primula, der ab sofort nur noch mit zwei, drei und fünf Türen zu bekommen war. [...mehr]
Vom 28. Oktober 2011 bis Ende September 2012 befasst sich das BMW Museum anhand einer eigenen Sonderausstellung mit der Entwicklung der großen BMW Coupes und Cabrios. Unter dem Titel „The Line of Beauty“ sind 14 legendäre Fahrzeuge zu bestaunen.

Die BMW Cabrio- und Coupe-Modelle aus den Jahren 1937 bis 2011 begleiten die Besucher auf eine Zeitreise durch die Welt eleganter Sportwagen. Vorausgegangene Gestaltungsstudien und originale Handskizzen aus dem BMW Group Archiv zeigen die lange Tradition des Designs und internationaler Designgrößen auf, die bis heute den Look und die Identität der Marke BMW entscheidend mitgeprägt haben. Der Eintritt ins BMW Museum München beträgt 12 Euro für Erwachsene und 6 Euro ermäßigt. Weitere Informationen hält die Website der BWM Welt bereit. [...mehr]
Fällt heute der Begriff „Fiat Multipla“ stellen sich die Armhaare auf, und der Magen rebelliert. War das nicht dieses unsäglich hässliche Fiat Auto aus den 90ern? Ja-haa, aber auch ein sehr schönes aus den 50ern.

Und den Fiat Multipla aus den 50ern wollen wir kurz betrachten: Der bemerkenswerte Sechssitzer auf Basis des Fiat 600 kam erstmals im Jahr 1956 in den Handel. Es handelte sich um ein Monocab, ähnlich dem VW T1, doch deutlich kleiner und mit vier Türen, dessen Vorderwagen verlängert und vergrößert worden war. Dieser Multipla ging in die Geschichte als eines der ersten Autos – nicht Transporter – in Frontlenker-Bauart ein. Neben dem Sechssitzer waren ein kleiner Campingbus für vier bis fünf Personen sowie eine besondere Taxi-Version zu bekommen. [...mehr]
Ein Dampfwagen ist ein mit Wasserdampf angetriebenes Auto und stellt das erste wirkliche Automobil dar. Das mit 127 Jahren älteste noch fahrende Auto der Welt schlug nun alle Rekorde bei einer Oldtimer-Auktion und wurde zum Wahnsinnspreis von umgerechnet 3,4 Millionen Euro in den USA versteigert.
Der Dampfwagen mit dem noblen Namen „La Marquise De Dion Bouton Et Trepardoux Dos-A-Dos Steam Rounabout” wurde 1884 im Auftrag des französischen Grafen De Dion gebaut und kann durchaus als erster familientauglicher Reisewagen gelten. Es handelt sich bei dem mobilen Dampfkessel um einen Viersitzer, auf dem die Insassen paarweise und Rücken an Rücken Platz nehmen und sich pro Kesselfüllung bis zu 32 Kilometer weit transportieren lassen können. Die Tatsache, dass die La Marquise noch fahrtüchtig und äußerst gut erhalten ist, erklärt wohl den internationalen Bestpreis für ein Fahrzeug aus der Gründerzeit, welchen dieser Dampfwagen nun auf der Auktion erzielte. [...mehr]
Am Plymouth Valiant geht man meist vorbei – er ist weder sehr groß, laut oder aggressiv. Nur besonderen Erfolg bei den Kunden, den konnte das Compact Car zur Genüge vorweisen.
Der Plymouth Valiant der vorletzten Generation kam 1966 auf dem Markt – und blieb dort immerhin bis 1973, eine für einen US-Pkw extrem lange Zeit. Doch so ließ sich bei diesem Brot-und-Butter-Wagen so mancher anfänglicher Mangel abstellen. Das Plymouth Auto als Konkurrent von Chevy Nova und Ford Falcon bzw. Maverick galt der in Tat als äußerst ausgereift, speziell mit dem sparsamen, schräg eingebauten Slant Six. Wer einen Small Block V8-Power bevorzugte, konnte dem nüchtern, aber nicht langweilig gestyltem Zwei- oder Viertürer auch einen solchen mit maximal 5,4 Liter Hubraum verschaffen. [...mehr]
Weggerostet, verschrottet, abgewrackt: Der Ford Orion der ersten Baureihe ist aus dem kollektiven Gedächtnis so gut wie völlig verschwunden. Gedenken wir dem 80ies-Modell.

Der Ford Orion wurde aus Zugzwang geboren: Natürlich konnte Ford nicht so einfach zusehen, wie Volkswagen dem Golf einen kastigen Kofferraum spendierte und das ganze dann Jetta nannte – immerhin waren die Ford-Kunden deutlich konservativer, aber in den frühen 80ern mit Uwe Bahnsens futuristischen Entwürfen konfrontiert. So wartete der Escort nicht nur mit Frontantrieb auf, was vermutlich noch akzeptiert worden wäre, sondern auch mit einem Schrägheck mit großer Heckklappe auf, was tatsächlich auch für Unmut sorgte. [...mehr]
Der Citroen LN, später als Citroen LNA bezeichnet, war ein im Herbst 1976 präsentierter und bis Mitte 1986 gefertigter Kleinwagen des PSA-Konzerns.

Dem Citroen LN lag die dreitürige Variante des Peugeot 104 zugrunde, was bei seiner Vorstellung wurde deutlich bemängelt wurde: So mancher war der nicht ganz unbegründeten Ansicht, dass die fast baugleiche Ableitung des eher konservativ gestalteten Peugeot-Zwergs das bislang als einmalig erachtete Image der Marke Citroën in den Dreck ziehen werde. Kurz zuvor hatte Peugeot die Zitronen nach schwerer finanzieller Schieflage übernommen und fand nun, dass der französische Mini-Konkurrent derartiges Badge-Engineering, was damals bei den Amerikanern überhaupt kein Problem darstellte, für klingelnde Kassen sorgen könnte. [...mehr]





