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Mit dem Lincoln Continental Mark V kam das Ende der traditionellen Full Size Cars bei Lincoln. Während die Full Size Modelle bei Ford und Mercury 1979 schon per „Downsizing“ verkleinert wurden, gab es war das typische Lincoln Auto noch groß. Sehr groß.

Lincoln Continental Mark V Diamond Jubilee ©Wikipedia / Stephen Foskett
Dem Lincoln Continental Mark V saß jedoch auch die CAFE im Nacken. Als Cadillac 1979 verlauten ließ „Liebling, ich habe den Eldorado geschrumpft!“, waren Lincolns dicke Kinder mit Landau-Dach im letzten Jahr auf dem Automarkt. Als der Lincoln Mark V zum Modelljahr 1977 in die Showrooms der Autohändler rollte, war er, verglichen mit dem Vorgänger Mark IV, bei leicht kürzerem Radstand um rund sieben Zentimeter auf 5,86 m Außenlänge gewachsen. Das Leergewicht sank auf minimal 2.069 kg. Hinter dem weiterhin existenten Rolls Royce Kühlergrill gab es jedoch eine Überraschung: Ein 400 cui V8 Big Block mit 182 PS markierte die Basismotorisierung; der 460 cui V8 mit 211 PS war die ersten bedien Produktionsjahre für geringe 133 $ Aufpreis zu haben. Auto Motor und Sport testete letzteren und ermittelte einen Verbrauch von 33 l/ 100 km.    [...mehr]


Mit dem Lincoln Continental Mark IV hielt sich die Luxus-Abbteilung von Ford an das geliebte Credo „Bigger is better“ und ließ ihr Personal Luxury Coupe der zweiten Generation ein wenig Speck zulegen.

Lincoln Continental Mark IV ©flickr / MGSpiller
Der Continental Mark IV war in seinem Debütjahr 1972 immerhin 559 cm lang und wuchs dank staatlich verordneter Stoßstangen mit Energieabsorption auf 579 cm. Der Lincoln Mark IV nutze die selbe Plattform wie der ähnlich große Ford Thunderbird, behielt jedoch typische Designmerkmale des beliebten Vorgängers Mark III wie den Rolls-Royce-Kühlergrill, die verdeckten Scheinwerfer und das Reserverad-Imitat auf den Kofferraumdeckel bei. Aufs Opera Window in der C-Säule wurde natürlich auch nicht verzichtet. Im letzen Modelljahr 1976 nahm es das Signet renommierter Designer wie Pucci, Cartier, Bill Blass und Givenchy auf. Die so genannten Lincoln Designer Series zeichneten sich durch spezielle, festgelegte Farbkombinationen von Vinyldach, Lackierung und Innenausstattung aus.    [...mehr]


Als der Chrysler Cordoba 1975 mit dem baugleichen Dodge Charger SE auf dem Automarkt erschien, stellte das Coupe den kleinsten Chrysler seit dem zweiten Weltkrieg dar.

Chysler Cordoba vom Modelljahr 1977 ©flickr / Hugo90
Der Chrysler Cordoba brach damit mit Chryslers altem Slogan „Positively no Junior Editions“, also keine Autos unterhalb des Fullsize-Formats. Doch die erste Ölkrise und der generelle Erfolg vom Personal Luxury Coupe bewog den kleinsten der Big Three, angesichts der eingebrochenen Absätze, ein Auto günstiger anzubieten – in jeder Beziehung hin. Wem zum Autokauf rund 5.000 US$ zur Verfügung standen, konnte sich für relative kleines Geld das Fahrzeug eines Oberklasse-Herstellers leisten – und danach gierte der Automarkt: Mit über 150.000 Exemplaren waren rund die Hälfte aller im Modelljahr 1975 in den USA verkauften Chrysler-Autos Cordobas.    [...mehr]


Als der Lincoln Continental Mark III 1968 in die Autohäuser kam, hatte er ein Ziel im ewigen Kampf Lincoln-Cadillac: Dem Eldorado kräftig einzuheizen.

Lincoln Continental Mark III: Blick auf das charakteristische Heck ©flickr / Kaz Andrew
Doch der Lincoln Continental Mark III röhrte dabei nicht wie ein entfesseltes Muscle Car, sondern berief sich auf andere Werte, die dem Oberklasse Coupe gut zu Gesicht standen: Luxus, echtes Walnussholz und Leder überall im Innenraum garniert mit Klimaanlage, Cartier-Uhr sowie allen erdenklichen Servohilfen und –Einstellungen. Das Vinyldach durfte am Lincoln Mark III natürlich nicht fehlen; auch der Rolls-Royce-Kühlergrill und das angedeutete Reserverad im Stil eines so genannten Continental Kit waren Lincoln Parts, die konservative Käufer zu schätzen wussten.    [...mehr]


Dem Plymouth Duster hing ähnlich wie dem Chevy Nova SS das Image vom schnellen Kompaktwagen an. Vorausgesetzt, man machte im Autohaus die Kreuze an der richtigen Stelle.

Plymouth Duster vom Modelljahr 1970 ©flickr / dok1
Der Plymouth Duster erschien 1970 auf dem Automarkt, um dem biederen Compact Car Plymouth Valiant zur Seite zu stehen und etwas Aufregung in den Showroom zu bringen. Zudem sollte der Duster mit dem flotten Fließheck die Lücke Füllen, die im gleichen Jahr entstand, als das Pony Car Plymouth Barracuda auf die größere E-Body-Plattform wechselte. Da der Duster mit serienmäßigem Sechszylinder, dem legendären Slant Six, als sparsames Auto für wirtschaftlich denkende Menschen konzipiert wurde, stellten Big Block V8-Maschinen am Plymouth Duster Parts dar, die beim Autohändler weder für Geld noch gute Worte zu bekommen waren.    [...mehr]


Als der Mustang 1967 wesentlich überarbeitet wurde, bekam auch die höher positionierte Marke Mercury einen Ableger mit leicht verlängertem Radstand. Der Mercury Cougar konnte nun auf Pony Car-Markt Kunden reißen.

1967 Mercury Cougar ©flickr / cosmic_spanner
Der Mercury Cougar war im Gegensatz zum Mustang ausschließlich als Hardtop-Coupe und Cabrio erhältlich, doch unter der langen Motorhaube waren sie größtenteils identisch: Reihensechser zum Einstieg sowie verschiedene Small Block und Big Block V8 wie der 289 cui mit 200 PS, der spätere 302 cui (bis 230PS) und der 351 cui (maximal 300 PS) machten dem Berglöwen Beine. Wer seinen Cougar gegen veritable Muscle Cars antreten lassen wollte, konnte den 390 cui mit 335 PS oder gar den wilden 427 cui V8 mit 390 PS wählen. Dass 1969 Cougar-Rennsport mittels des Cougar Eliminator auf die Straße gebracht wurde, sorgte in Performance-Kreisen für Freude; der Cougar 302 Eliminator mit 290 PS sorgte für heißen Kurvenfahrten, während der 428 Eliminator auf der Viertelmeile Löwengebrüll erklingen ließ.    [...mehr]


Stellen wir vorweg eines klar: Der Mercedes SEC war über lange Zeit das beste Auto der Welt. Es folgt der Beweis.


Dass der Mercedes SEC euch einige Jahre seiner Einführung auf den Automarkt 1981 das beste Auto der Welt war, ist leicht zu belegen: Nirgendwo anders gab es ABS, Gurtbringer, Airbags, elektrische Sitzverstellung und Sonnenrollo. Klimaautomatik und hydropneumatischen Federung? Auch kein Problem. Ausschließlich V8-Motoren oblag die Ehre, das Mercedes Coupe anzutreiben; sie benötigten nicht einmal einen Katalysator zur Einhaltung der Abgaswerte. Deren Leistung wurde mit einem Automatikgetriebe an die Hinterachse übertragen und in den Mercedes 500 SEC und Mercedes 560 SEC mit einer Anfahrmomentsabstützung abgefangen. Doch auch die kleineren 380 SEC und 420 SEC erlaubten in Kombination mit dem herausragenden Schräglenker-Fahrwerk exquisites Reisen.    [...mehr]


Der Opel Diplomat stellte ab 1964 das Topmodell der in der Oberklasse positionierten KAD-Baureihe dar. Er stand vom Image und Leistung her auf einer Stufe mit der Mercedes S-Klasse.

Opel Diplomat B ©flickr / realname
Der Opel Diplomat war im Gegensatz zu seinen günstigeren Brüdern Opel Kapitän und Opel Admiral ausschließlich mit Chevrolet V8 und Zweistufen-Automatik „Turboglide“ versehen. Der anfängliche 283 cui Small Block überhitzte auf der Autobahn allerdings schnell; der spätere, extrem seltene, optionale 327 cui V8 hatte keine Probleme. Frisch auf dem Automarkt, wurde die Limousine wie auch das bei Karmann gebaute Diplomat Coupe begeistert aufgenommen; ihre Optik kombinierte Rekord C mit einem Schuss Chevy. Auch die bequeme Straßenlage kam gut an, später wurde der Diplomat A mit Starrachse an Blattfedern allerdings als zu weich kritisiert. Auch sein Benzinverbrauch von rund 20 Litern sorgte für schlechte Presse, wenngleich die Konkurrenz – oft weit weniger souverän motorisiert – auch nicht weniger konsumierte.    [...mehr]


Als Ford 1972 die große Granada-Consul-Reihe lancierte, löste der Ford Consul den deutschen  17M bzw. den britischen Zephyr 4 ab. Der Granada beerbte die 20M und 26M bzw. die Sechszylinder-Fahrzeuge Zephyr 6 und Zodiac von der Insel.

Ford Consul Turnier ©Wikipedia / Joschi71
Der Ford Consul ist vom Granada auf den ersten Blick durch seine massive horizontale Grillstrebe zu unterscheiden. Wie sein opulenter ausgestatteter Bruder war der Consul als zwei- und viertürige Limousine erhältlich, als Fließheckcoupe sowie als Ford Kombi „Turnier“ mit gewaltigen 2,18 m³ Laderaum. Die Mittelklasse-Wagen wurden von der Presse als zu amerikanisch mit zu dick aufgetragenem Hüftschwung kritisiert – speziell das Coupe sah nach Entfernung des Coke-Bottle-Shape erheblich dynamischer aus. Die größeren Ford-Motoren, die der Granada nutzte, waren jedoch optional ebenfalls erhältlich, so etwa der laufruhige 2.3-l-V6 mit 108 PS im Consul GT oder der gar der dicke 3.0 Essex V6 mit 138 PS. Durch die erste Ölkrise stiegen die Unterhaltskosten merklich, was sich auf mangelndes Interesse beim Ford-Autohändler auswirkte; obendrein hatte der Granada auch den Premiumanspruch, sodass der Ford Consul schließlich 1975 eingestellt wurde.    [...mehr]


Ein besonderes BMW Auto war der kleine BMW 600 schon immer: Der Fahrer musste wie bei der Isetta durch eine Tür an der Fahrzeugfront in den Kleinwagen steigen.

BMW 600 ©flickr / Marcin Wichary
Der BMW 600 galt daher auch stets als große Isetta. Von der übernahm er auch einige Teile    [...mehr]


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