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Auburn Speedster - elegante und schnell

Der Name Auburn ist in Automobilkreisen auf immer verknüpft mit Innovation und Schönheit - und mit wirtschaftlichem Niedergang. Denn so beliebt die Autos auch waren, so verehrt sie auch wurden - die Firma Auburn selbst ging an der “Großen Depression” auf lange Sicht zu Grunde.

Dabei wäre z.B. der Auburn Cord eine technisch bessere Alternative zu den erfolgreichen Cadillacs gewesen - nur lag eine so lange Zeit zwischen Fertigstellung und Markteinführung des Modells, dass ihm der Erfolg auf dem Massenmarkt letztendlich verwehrt blieb.

Ein anderes wunderbares Modell von Auburn ist der Speedster. Der wurde unter anderem von Sammy Davis Jr. beworben und erfreute sich einer dem Kunden versprochenen Höchstgewschwindigkeit von immerhin 161 km/h.

Doch egal welches Modell von Auburn, dem Autohaus wohnte schon immer ein unverkennbarer Touch inne. Kann man einen Cadillac auch heute noch bestaunen, ist ein Auburn etwas wirklich besonderes geworden. Die klassischen Oldtimer kommen aus diesem Haus, im Gedächtnis der Menschen haben sich Formen wie die der Auburn-Autos auf immer mit dem Begriff “Oldtimer” verbunden, auch wenn selten jemand den Markennamen kennt.    [...mehr]


Feuerwehr Oldtimer flickr ©darthvader42de

Selbstverständlich erfreuen sich auch themengebundene Oldtimer weltweit einer großen Beliebtheit. Feuerwehr-Oldtimer gehören dabei zu den liebsten Sammlerstücken, ob als privater Eigner oder regionale Feuerwehren, alle bewahren und pflegen ihre kostbaren Stücke aus der Vergangenheit.

Was mit der zunehmenden Urbanisierung im 16./17. Jahrhundert mit pferdebespannten Löschwagen, Handpumpe und Fässern voller Wasser seinen Anfang genommen hat, wurde durch den Fortschritt der Technik mit den Jahrhunderten immer moderner. Gerade Klassiker wie der Magirus LF 15 oder der LF 8 TS sind in Deutschland noch sehr oft erhalten und versprühen bei manchen Festen den Hauch von Nostalgie.

Wie weit die Technik bereits fortgeschritten war, lässt sich am Beispiel des Magirus KL 26 dokumentieren. Das Drehleiterfahrzeug stammt aus dem Jahr 1927 und verfügte schon damals über eine Motorkraft von 70 PS. Die Leiter, die bis in eine Höhe von 26 Metern reichte, wurde mittels Kohlensäuredruck aus Gasflaschen in die Höhe gefahren.

Wann die typische rote Lackierung der Fahrzeuge eingeführt wurde, lässt sich historisch nicht hundertprozentig belegen, jedoch hat sie sich seit den 60er Jahren als wichtiges Charakteristikum für die Feuerwehr entwickelt. Noch immer ist es faszinierend eine ganze Reihe von diesen Oldtimern auf Ausstellung zu betrachten.    [...mehr]


Borgward Isabella wikipedia ©Lothar Spurzum

Erwähnt man gegenüber einem Oldtimer-Fans den Namen “Borgward Isabella”, gerät der Gegenüber fast jedes Mal ins Schwärmen, denn gerade das Coupé war so etwas wie der Traumwagen des Wirtschaftswunders. Das schnittige Design sowie der Hauch von Amerika machten die Borgward Isabella zu etwas Besonderem, was sie bis zum heutigen Tage immer noch geblieben ist.    [...mehr]


Bentley 3,5 Liter © wikipedia

Aston Martin ist die Automarke, die am häufigsten mit dem berühmtesten fiktiven Geheimagenten der Welt in Verbindung gebracht wird. Doch nur eingefleischte James Bond-Fans wissen, dass er ursprünglich einen Bentley fuhr.

Autor und James Bond-Erfinder Ian Flemming war nämlich selber ein Bentley-Liebhaber und ließ seinen fiktiven Helden in drei Romanen einen Bentley fahren. Auch in den Verfilmungen findet Flemmings Lieblingsauto Erwähnung, wenn auch nur als Auslaufmodell. Am Anfang des zweiten Bond-Films „Liebesgrüße aus Moskau“ von 1963 ist ein Bentley 3,5 Liter zu sehen, der mit einem Autotelefon (damals eine technische Novität) ausgestattet ist. Als in Goldfinger (1964) Bonds Vorgesetzte den Aston Martin DB5 als das neue Firmenauto präsentieren, betont der Geheimagent in beinahe kindisch aufmüpfigem Ton, dass ihn sein Bentley niemals im Stich gelassen habe.

Dieser Aussage einer Filmfigur kann man durchaus glauben schenken. Der Bentley 3,5 Liter kam 1933 auf den Markt und war das erste Bentley-Modell das vom damals neuen Besitzer Rolls-Royce hergestellt wurde. Mit einer für seine Zeit beeindruckenden Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h eignete er sich hervorragend für Autorennen. Der 1140 Kilogramm wiegende Engländer brauchte es von 0 auf 100 in 20,4 Sekunden. Das Sechs-Zylinder Antriebssystem stellte eine Weiterentwicklung des Rolls Royce 20/25 Antriebs dar. Insgesamt wurden nur 1177 Exemplare dieses Klassikers hergestellt.    [...mehr]


Opel Ascona A ©wikipedia

Was waren das für glorreiche Zeiten, als Opel mit Slogans wie „Was wollen Sie: Gutes Aussehen oder guten Preis? Oder Beides?“ oder „Opel Ascona – noch an Sportlichkeit zugelegt“ auf Kundenfang ging. Zwar würden sie heute nicht mehr ihren Zweck erfüllen, aber der Ascona wurde zu einem der beliebtesten Autos der Kompaktklasse.

Als Limousine oder Kombimodell Caravan startete der Ascona 1970 in seiner ersten Generation. Im Gegensatz zum heutigen Markt, wo bereits der Nachfolger (Insignia) des Nachfolgers (Vectra) um das Vertrauen der Kunden wirbt, war die Kompaktklasse noch nicht so umkämpft. Mit seiner Optik und vor allem dank seines großen Innenraums fand der Ascona recht schnell neue Freunde in Deutschland, obwohl bei der Innenausstattung eine Mischung aus Plastik, Kunstleder und Holzimitat zur Anwendung gebracht wurde. Letztendlich war es wohl das gesamte Ensemble des Ascona, das so eine große Faszination auf die Käufer ausübte.

Bei den Motoren konnten die Interessenten zwischen vier Varianten wählen, wobei der niedrigste mit 1,2 Litern und 60PS und der stärkste mit damals gigantischen 90PS ausgestattet war. Durch das geringe Gewicht des Autos, das unter einer Tonne lag, konnte der Ascona recht schnell auf Touren gebracht werden. Trotz der sich zunehmend drängelnden Automobile in Kompaktklasse verkaufte sich der Ascona A über 700.000 Mal und wird noch heute von Opel als Erfolgsgeschichte gewertet.

Letztendlich muss man schon ein Opel-Fan sein, um die Magie des Opels spüren zu können. Aus meiner Sicht gibt es wirklich schönere Oldtimer. Bei Opel.mobi gibt es weitere Informationen rund um die Opel Modelle.    [...mehr]


hier ein Werbefilm bei der Einführung des Renault 16 TX:

Die Geburtsstunde des Renault 16 TX fällt in eine Zeit, wo die die europäische Gesellschaft im Umbruch war. 1965 wollte ein Jeder mal etwas anderes machen, neue Wege begehen, Innovationen umsetzen – was letztendlich in der 68er Bewegung seinen Höhepunkt fand. Die Mischung aus Stufenheck und Kombi war geboren, was viele Autofahrer dazu bewog, den Renault 16 sich in Haus zu holen. Wen wundert es da, dass er 1965 gar zum Auto des Jahres erkoren wurde.

Die größte Besonderheit des Renault 16 TX, das Schrägheck, ist bereits erwähnt worden. Diese designtechnische Neuerung schien den Kundenwünschen derart zu entsprechen, dass man insgesamt 1.850.000 Autos verkaufen konnte. Bis zur heutigen Zeit hat sich dieses Design in der Automobilentwicklung gehalten, kann man doch auf diese Art und Weise enorm viel Raum schaffen und eine ansprechende Optik entwerfen. Für Familienwagen die ideale Kombination.

Der Renault 16 TX war die am stärksten motorisierte Version, des Renault 16. Mit einem Hubraum von 1647 cm³ und 93PS waren die Leistungen nicht überragend, aber solide. Aber genau dies war das Anliegen von Gaston Juchet und Pierre Dreyfus, den Entwicklern des Autos. Hier sollte kein Überauto entstehen, sondern eines für Familien. Die Flexibilität im Innenraum erfüllte selbst hohe Ansprüche.

Da gerade auch in Deutschland der Trend existierte, mal nicht auf einen VW, einen Mercedes oder einem Opel zurückzugreifen, fand der Renault auch hierzulande großen Anklang, ein Erfolg, womit man bei den Franzosen nicht gerechnet hatte.

Jedoch ist der Renault 16 TX heutzutage den wenigsten Menschen in Deutschland ein Begriff, dabei ist er einer schönsten Klassiker der Automobilgeschichte.    [...mehr]


Trabant P50 ©wikipedia

Als man 1953 den ersten Prototypen des Trabant P50 im VEB Forschungs- und Entwicklungswerk entwarf, war noch nicht absehbar, welchen Kultstatus das Auto aus Pappe einmal erreichen sollte. Bis zur politischen Wende 1989 war der Trabant der Volkswagen der DDR, zu dem es eigentlich nur eine Alternative gab - den Wartburg, der aber nie den Bekanntheitsgrad des „Trabbi“ erreichen sollte.

Wer seinen Trabant unmittelbar nach dem politischen Umbruch nicht gleich für wenig Geld verscherbelte und stattdessen etwas Geduld bewies, kann sich heutzutage freuen, denn der Trabant gehört inzwischen zu den beliebtesten Oldtimern dieser Republik. Gerade die älteren Generationen verbinden mit dem „Volkswagen“ des Ostens liebevolle Erinnerungen und wollen diese mit einem Trabant wieder aufleben lassen.

Der Trabant P50, dessen Name von den 500ccm Hubraum abgeleitet ist, war das erste Modell, welches auf den Markt gelangen sollte. Am 10. Juli 1958 wurde mit dem Beginn der Serienproduktion eine völlig neue Ära eingeleitet werden, die erst im Jahr 1991 ein jähes Ende finden sollte.

Der P50 verfügte über einen luftgekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor mit 13,2 kW bei 3.750 U/min, dies entsprach knapp 18PS. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h war der kleine Flitzer aufgrund seiner 620 Kilogramm Gewicht recht schnell unterwegs, auch wenn dies aus heutiger Sicht sehr langsam erscheint. Nur knapp ein Jahr später erfuhr der Trabant P50 eine erste Modifizierung, so erhielt der P50 einen „Z“-Motor mit 14,7 kW (20 PS).

Für die damalige Zeit war die Einführung des Trabants von politischer Bedeutung, die heute kaum noch nachvollziehbar ist. Stattdessen überwiegt inzwischen die Begeisterung für das Fahrzeug an sich – die Verarbeitung, die Technik und das Flair.
Wer einmal in Genuss gekommen ist, wird dies auch verstehen können.    [...mehr]


Rolls Royce 10HP©wikipedia

Eigentlich kann man zum Rolls Royce 10 HP nicht sehr viele Worte verlieren, denn aus rein technischer Sicht kann man nicht all zu viel berichten. Wühlt man jedoch etwas in der Vergangenheit der Automobilgeschichte, fällt den Rolls Royce 10HP eine Bedeutung zu, die man ohne Zweifel als Beginn einer Ära beschreiben kann.

Der Rolls Royce 10HP war das erste Fahrzeug, das unter dem Firmennamen „Rolls Royce“ produziert wurde. Nachdem sich Frederick Henry Royce und Charles Stewart Rolls auf eine gemeinsame Zusammenarbeit verständigen konnten, brachten sie 1904 mit dem 10HP ihr erstes Fahrzeug auf den Markt.

Dieser verfügte über einen wassergekühlten Zwei-Zylinder-Motor mit 12 KW. Diese Kraft ließ den Wagen immerhin auf imposante 63 Km/h beschleunigen. Letztendlich war es aber das schöne Design des Zweisitzers, der ihm Berühmtheit einbrachte. Als Gründungsfahrzeug einer legendären Fahrzeugmarke wuchs sein Ruf im Laufe der Jahre enorm. Seine Wertschätzung lässt sich auch anhand von Zahlen belegen, so gehört der Rolls Royce 10HP zu den teuersten Oldtimern der Automobilgeschichte. So wurden stattliche 7,25 Millionen Dollar für ihn bei einer Oldtimer-Auktion bezahlt.

Der neue Besitzer wird vermutlich noch sehr viel Freude am neuen Fahrzeug haben, denn die Wertsteigerung wird in den kommenden Jahren noch enorm zunehmen.    [...mehr]


Ford Escort wikipedia©Charles01

Hoffnungsvoll war man bei Ford in das Abenteuer Escort gestartet. Als „Käfer-Killer“ und in seiner zweiten Generation als Golf-Alternative sollte die Escort die Käuferschicht der Kompaktklasse erobern.

Doch irgendwie schien die erste gemeinsame Produktion der britischen und deutschen Ford-Werke die potenziellen Käufer nicht anzusprechen. Der als „Familienwagen“ und „sportlicher Flitzer“ deklarierte Escort verkaufte sich in Deutschland gerade einmal mit 234.667 Stück, obwohl allein in den deutschen Werken über 800.000 seiner Ford Escort©wikipediaArt produziert wurden. Insgesamt verkaufte sich die erste Generation des Ford Escort 2,14 Millionen Mal, wobei der Großteil in Großbritannien an den Mann gebracht wurde.

Hier dürfte auch die Ursache des mangelenden Interesses in Deutschland liegen. Das Auto wurde vollständig in auf der Britischen Insel entwickelt. Das kompakte Design mit dem charakteristischen Kühlergrill, der nahtlos in die Scheinwerfer übergeht und dem Ford Escort schließlich den Beinamen „Hundeknochen“ eintrug, überzeugte lediglich die Briten und fand kaum Käufer hierzulande.

Mit Motoren zwischen 29 KW und 53 KW war ebenfalls kein Blumentopf zu gewinnen, da hier kaum außergewöhnliches gelungen war. Als man jedoch den RS2000 als Sportmodell 1973 auf dem Markt brachte, weckte dieser zumindest ein größeres Interesse. Die knapp 100 PS waren eher eine Seltenheit und für den kleinen Ford mehr als genügend.

Wesentlich mehr Anklang in Deutschland fanden die Nachfolgemodelle wie der MKII „Brenda“ und der MKIII. „Erika-86“. Erst zu dieser Zeit wurde der Escort zu einer führenden Marke in Europa.    [...mehr]


Auto Union 1000 wikipedia©Lothar Spurzen

In einer Zeit, wo das Auto immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses rückte, weil es sich von einem Luxusgut zum Alltagsprodukt gewandelt hatte, brachte die Auto Union einen Wagen heraus, der aus designtechnischer Sicht eher ein Rückgriff war als ein Fortschritt war.

Auto Union 1000 S wikipedia©Späth

Möglicherweise ein Grund, weshalb sich der unscheinbare Auto Union 1000 in der heutigen Zeit einer großen Anhängerschaft erfreut. Der Auto Union 1000 war alles andere als Verkaufsschlager und erreichte am Ende seiner Produktion eine Stückzahl von etwas über 171.000 Fahrzeuge. Schuld daran war laut Experten, dass das Design des 1000 längst überholt gewesen war. Da er auch mit sehr wenig technischen Neuerungen versehen war, gab es zwar eine solide Käuferschaft, aber keinen Ansturm.

Aus heutiger Sicht ist der Auto Union 1000 ein wunderschöner Klassiker, der immer noch gern erworben wird. Höhepunkt der Baureihe war und ist das Auto Union 1000 S de Luxe Coupé, das erstmals mit Scheibenbremsen versehen war. Daneben gab es noch ein Cabriolet, einen klassischen Viertürer und einen Kombi. Alle Motoren verfügten über einen Hubraum von 981 ccm und variierten zwischen 44 PS und 55 PS. Mit einer Höchstgeschwindigkeit zwischen 120 km/h und 140 km/h ordnete sich der Auto Union 1000 unauffällig im Mittelklassesegment ein.

Trotz aller Kritik, die der Auto Union 1000 seinerzeit erfuhr, gehört zu den schönsten Oldtimern der 50er Jahre.    [...mehr]


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