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Ein Traumauto einer ganzen Generation, das man je nach Bedarf zusammenbauen lassen konnte! Der Ford Mustang 68.
Als Ford den Mustang herausbrachte, lieferten sie dazu eine ausgeklügelte Werbestrategie. Der Wagen brach alle damaligen Rekorde im Verkauf und noch heute ist es das meistgekaufte Modell eines Jahres: 1964. Insgesamt wurden 680.000 Autos verkauft.

Das Traumauto einer ganzen Generation
In Deutschland trug das Auto den wenig inspirativen Namen T5. Das war nötig, da der Name in Deutschland von den Firmen Krupp und Kreidler patentiert war.
Der Ford Mustang wurde als Sportcoupé gebaut und bot die Vorlage einer ganzen Reihe von Autos, die diesem Image entsprechen wollten. Darunter die Pony-Cars und die Musclecars. Denn das Design dieses Autos war sportlich und kraftvoll, wie die Pferde, nach denen er benannt wurde.
Das Besondere an diesem Auto war auch, dass es etliche Varianten gab, was die Ausstattung betraf und den damaligen Nerv der Individualität traf. Ein echter Klassiker eben.
Technisch wurde der Ford Mustang über die Jahre hinweg immer stärker und ausgereifter. Von der ursprünglichen Variante, Ford Mustang I, gab es dann noch vier Generationen. So gab es die erste Generation mit einem 2,8 Liter Motor und 100 PS und der zweiten Generation - dem eigentlichen 68er Modell - bis zu 334 PS. Hier war es dann die Mustang Cobra Jet mit einem V8-Motor und einem Hubraum von sieben Litern. Ein wirklicher Sportwagen, nicht nur für seine Zeit.
Die Normalversion des 68er Mustang gab es mit 195 PS und die GT-Variante mit 230 PS.
In der Zwischenzeit geht die Produktionsreihe bis zum Ford Mustang 5, der ab 2004 gebaut wurde.
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Cadillac – in Deutschland besitzt der Name noch Klang und versprüht jenen Hauch von Luxus, den die Marke einst verkörperte. Mittlerweile hat das Image der überdimensionalen Limousine erheblich gelitten, gerade in Zeiten des Spritsparens sind solche „Schiffe“ der Autogeschichte nicht mehr wohlgelitten.
Der Cadillac Deville ist quasi der Inbegriff der amerikanischen Limousine – ein Bild, dass sich über Jahrzehnte hinweg in den Köpfen der Menschen verankert hat. Nicht umsonst erreichte der Deville seinen Ruhm als gepanzerte Limousine des US-Präsidenten und war lange Zeit das Auto mit den besten Umsatzzahlen im Luxussegment. In stetiger Konkurrenz mit dem Lincoln Town Car hat sich ein Zweikampf der Klassiker auf dem amerikanischen Markt entwickelt, der am Ende keinen wirklichen Sieger fand.
Den Cadillac Deville gab es ganz unterschiedlichen Ausführungen, so dass er auch eine breite Käuferschaft erreichen konnte. Als viertürige Limousine Sedan, als Coupé, als Cabrio und sportliche Ausführungen gab es den Deville zu kaufen.
Mit geradezu imposanten Maßen von einer Länge von 5,25 Meter und einer Breite von 1,84 Meter fand man problemlos Platz. Mit dem 4,6 Liter-Ottomotor, der zwischen 205 und 224 KW variierte, bleiben keine Wünsche offen. Die erste Ölkrise von 1973 sollte die Ära dieser so imposanten Oldtimer fürs Erste beenden. [...mehr]
Der Traum der Männer in den späten 60ern: Der Lamborghini Miura. Ein Sportwagen der Extraklasse - bis heute.
Der italienische Sportwagen wurde von 1966 bis 1973 gebaut und verkauft. Es ist ein Zweisitzer der bei Bologna gebaut wurde. Es war der erste Sportwagen aus der Auto-Schmiede, der nach einem Kampfstier benannt, was danach zur Tradition wurde.
Der Miura besitzt einen 350 PS Zwölfzylindermotor, der den Sportwagen auf knappe 280 Stundenkilometer beschleunigt. Trotz der einen Tonne Gewicht, schafft es dieses Gerät auf 100 Km/H in unter sechs Sekkunden.
Mit dem Erfolg des Autos kam eine 380 PS Variante auf den Markt, der Miura P400 S hieß. Aber der PS-Effekt hatte keine Auswirkung, da das Mehr an PS ein Mehr an Gewicht bedeutete und das waren ungefähr 200 Kilogramm.
Schließlich kam das Modell P400 SV heraus, mit einem 385 PS-Motor und der schaffte die 290 Spitze. Die 100 km/h erreicht er in 5,5 Sekunden. Damit zählte er zu den schnellsten Sportwagen der damaligen Zeit.
Eine Renaissance erlebte der Wagen 2006, als er zum 40. Geburtstag neu aufgelegt wurde. Der Oldtimer wurde zum Youngtimer.
Audi produzierte einen Prototyp: Lamborghini Miura Concept. Das Design orientierte sich stark an der Original-Fassung. Der Motor blieb ebenfalls größtenteils erhalten und kam auf eine Leistung von 580 PS. Vorgestellt wurde die 2006-Variante auf der Motor-Show in Detroit 2006.
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Manche Autos vergisst man nicht - ob man will oder nicht. Der Wartburg ist eines dieser Autos - vor allem der Warburg 353. Eine Limousine im DDR-Style.
Schon damals gehörte der Wagen zu den gehobeneren Modellen, anders als der Trabant. Das Modell 353 in der Limousinen-Variante wurde von 1966 bis 1989 in Eisenach hergestellt. Inzwischen ist es ein Liebhaber-Modell, das es sogar als Pick-up gibt.
Eine Abgeänderte Variante gab es auch für die Medizinische Hilfe in der DDR. Rund 100 Fahrzeuge des Typs Wartburg 353 wurden als Krankenwagen genutzt. Sogar die NVA hatte einige Wägen.

In verschiedenen Versionen gibt es ihn noch. Aber hergestellt wird er nicht mehr.
Der Wagen erfüllte die in den 60ern und 70ern internationalen Kriterien für diese Wagenklasse. Der Motor war ein Dreizylinder-Zwei-Takt-Motor. Wie sich einige noch erinnern, musste man damit auch immer ein Öl-Benzin-Gemisch tanken.
Die Übertragung der 50 PS ging an die 13-Zoll-Vorderräder und der Motor hatte einen Hubraum von annähernd 1000 Kubik.
Das Design stammte aus der Feder des Eisenacher Designers Hans Fleischer, der den Kofferraum mit einem Ladevermögen von 525 Litern in der Limousinen-Variante bestückte. Das war für die damalige Zeit durchaus beachtlich.
Dieser Wagen konnte seinerzeit durchaus mit westlichen Modellen, wie Opel oder VW, mithalten, hat aber die Wende nicht überlebt. [...mehr]

Die Marke Volkswagen hat sich mit moderner Technologie und zeitlosem Design eine führende Stellung in Deutschland erarbeitet. Geht man einige Jahrzehnte zurück, war dies natürlich nicht immer so, aber schon am Beispiel des VW-Bus T1 lässt sich recht schnell erahnen, wie man sich dieses Know-How verdient hat.
Der erste Kleinbus aus dem Hause Volkswagen verströmt noch immer ein ganz besonderes Flair. Die abgerundeten Lampen, generell sein bauchiges Äußeres ließ den VW T1 zu einem Klassiker der Automobilgeschichte werden. Seine Flexibilität als Firmenwagen in der Kastenausführung, als Camper mit Fahrradträger oder als Sondermodell „Samba“ mit zahlreichen Panoramafenstern machten den kleinen Bus schnell zum Liebling.
Mit der Produktion des VW-Bus T1 hatte man 1950 begonnen und seine Wirkungsdauer reichte 17 Jahre lang. Erst 1967 hatte man einen Nachfolger ins Leben gerufen, was aber der Beliebtheit keinen Abbruch tat.
Mit etwas Bedauern muss man Oldtimer-Liebhaber mit der Motorkraft des VW-Käfers vorlieb nehmen – 24 PS. Später gab es natürlich Updates, einen 1350-cm³-Motor mit 34 PS und 1500 cm³ mit 44 PS. Da ist man dann schon etwas flotter unterwegs. Trotz alledem ist das Reisen mit dem Bus noch immer ein Erlebnis, auch wenn man nicht über die Autobahnen düsen kann. Aber gerade darin liegt gerade der Charme, der wirklich unverwechselbar ist. [...mehr]
Der Welt wurde dieses Wunderwerk frühen Automobil-Kunst im Jahre 1906 auf der Olympia Motor Show in London präsentiert. Damals hatte das Fahrzeug noch den wenig klingenden Namen 40/50 H.P.
Dieses Vehikel bereitete den Ruf des Autoherstellers, da dieses Auto zum besten Auto deklariert wurde. Wenn auch dieser Titel von den Ingenieuren dieses Musters kommt, aber völlig zu Recht. Erst durch seine Popularität erhielt er zunächst den Namen Silver Ghost. Erst im Zuge dessen wurde der Name des Klassikers von Rolls Royce übernommen.
Erhältlich war das Auto dann ab 1907 und die Kunden begeisterte die Qualität des Wagens. Rund 20.000 Kilometer fuhr es und das ohne Panne. Das ist selbst für heutige Fahrzeuge ein Maßstab, der schon vor 100 Jahren gesetzt wurde - damals unter offizieller Aufsicht.
Daher ist es auch kaum erstaunlich, dass dieses Modell, eines der bekanntesten von Rolls Royce ist. Die Aufmachung und das Zubehör entsprach der damaligen Zeit. Ein in Reihe gelagerter Sechs-Zylinder-Motor mit einem Hub-Raum von 7.036 Kubikzentimetern.
Dank permanenter Fortentwicklung wurde das Fahrzeug bis ins Jahr 1925 gefertigt. Mit einer Produktionsdauer von 19 Jahren kann man schon von einer wirklichen Weiterentwicklung im Fahrzeugbau sprechen. [...mehr]
Auf die Geschichte der Morgan Motor Company sind wir bereits eingegangen und haben dort erwähnt, dass die „Threewheeler“ dabei ein ganz besonderes Kapitel gebildet. Zwischen 1910 und 1952 hat der britische Autohersteller zahlreiche Modelle der „Threewheeler“ auf den Markt gebracht und war dabei bestrebt, den Geschmack der unterschiedlichen Klientel zu bedienen.
Bestes Beispiel hierfür ist der “New Standard Popular”, der als billigstes Modell der Morgan „Threewheeler“ geschaffen wurde, um auch das Klientel mit geringer Kaufkraft anzusprechen. Dieser war eher gedrungen klein und für maximal zwei Personen ausgelegt.
Erheblich komfortabler waren der Threewheeler Morgan „Family“, der laut Herstellerangaben Platz für zwei Erwachsene sowie drei Kinder bot. Nun, dies klingt etwas übertrieben, schließlich mussten die Kinder auf den Rücksitzen schon etwas zusammen rücken. Zumindest war der „Family“ auch dank zahlreicher Überarbeitungen eines der erfolgreichsten Modelle.
Ganz anders verhielt es sich beim „Sporting“, der ganz ohne Türen auskam. Dadurch erhielt der Wagen mehr Verwindungsfreiheit, reduzierte sein Gewicht und konnte somit höhere Geschwindigkeiten erzielen. Die „Türlosigkeit“ verlieh ihm zudem ein sportliches Outfit, dass insbesondere in Männerwelt gut ankam.
Die Threewheeler gehören mittlerweile zu den Klassikern. Sie haben den Charme des Ungewöhnlichen und begeistern nicht nur Oldtimer-Fans. [...mehr]
Der BMW 501 wurde von 1952 bis 1964 produziert. Er war die erste Nachkriegslimousine des Konzerns und dementsprechend teuer. Ca. 20.000 DM kostete damals ein solcher “Barockengel”.
Der illustre Name rührt von der Linienführung des Wagens her. Selten hatte man in Deutschland eine dermaßen elegant geschwungene Karosserie bestaunen können. Der “Barockengel” begeisterte denn auch Fachpresse und Liebhaber gleichermaßen. Natürlich konnte sich nicht jeder einen leisten - genau das trug ja zum exklusiven Flair des Wagens bei! Die Linienführung erinnerte an Italien, der Spritverbrauch ob seiner Fülle eher an Griechenland als an Deutschland - der BMW 501 vereinte so barock-exotisches Äußeres mit traditionsbewusster Autobauweise.
Der Wagen besitzt einen Zweiliter Achtzylinder Motor und fährt maximale 160 km/h bei einer Leistung von 110 Pferdestärken. Der Wagen wurde seinerzeit mit einer Stückzahl von 21.792 von BMW ausgeliefert.
Dieses Stück repräsentiert den Neuanfang. In einer Zeit, in der wenig Geld vorhanden war und sich Deutschland zwar im Aufschwung, aber noch nicht wirklich auf dem Trockenen befand, kam der Barockengel angerollt und verkündete mit brummenden Motoren: Die neue Eleganz kommt von den Bayerischen Motorenwerken!
In Konkurrenz mit Mercedes ist der Limousine zwar der ultimative Durchbruch verwehrt geblieben, eine Augenweide für Liebhaber bleibt sie allemal.
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Der Horch 850 - eine Bauserie, die auch den letzten Zweifler anno 1935 davon überzeugte, dass es nur einen König der Automobilbauer gab: Die Horch Werke. Die Nachfolgeserie des Horch 500 überzeugte damals mit ihrer sanft geschwungenen Karosserie und einem Design, nach dem sich die Reichen und Schönen die Augen ausschauten.
Der Horch 853 ist das Kabriolett der Serie - noch heute gilt es als der weltweit schönste Sportwagen dieser Zeit. Angetrieben wird dieses Wunder der Automobilkunst von einem 8zylindrigen 4-Takt-Motor mit 4,944 ccm Hubraum. Eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h bei einem Gewicht von zweieinhalb Tonnen - dieser Wagen konnte noch beides: Gut aussehen und Leistung bringen.
Das Gefährt wurde in einer exklusiven Stückzahl von nur 619 Exemplaren hergestellt. Der Verbrauch von 22 Litern auf 100 km/h ist für ein Gefährt aus dieser Zeit relativ normal, auch wenn er natürlich vom heutigen Standpunkt aus ein extremes Kostenloch darstellt.
Dafür verzaubert der Wagen jede Straße, die er entlanggleitet. Er wird heutzutage noch des öfteren bei Hochzeiten, auf Oldtimer-Treffs und natürlich auf Messen gesichtet. Für mich jedes Mal ein Highlight. Wenn man den Horch sieht, versteht man auch verstehen, warum Horch und nicht Stoewer zu der Zeit das Mass aller Ding war
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Oldtimer zu lieben, das bedeutet meistens, auf der Suche zu sein nach ganz besonderen Perlen der Automobilgeschichte, die sehr selten zu finden und im güngstigsten Fall auch noch wunderschön anzusehen sind.
Deshalb möchte ich Euch ein ganz besonderes Schmuckstück präsentieren: Den Ford Model A Boattail Speedster. Dieser coole kleine Racer wurde seinerzeit, nämlich 1928, in einer extrem limitierten Stückzahl hergestellt. Gerade mal 9 Exemplare dieser speziellen Model A - Ausfertigung wurden in Einzelanfertigung gebaut.
Der 4-zylindrige Reihenmotor des Gefährts kommt mit seinen 3236 ccm Hubraum auf immerhin 60 PS - das sind astronomische Leistungsdaten für damalige Verhältnisse! Auch die 160 Stundenkilometer, die der Rennbolide aufdrehen kann, sind extrem schnell für einen Oldtimer. Dementsprechend hoch ist auch der Verbrauch. Das Gefährt schluckt zwischen 19 und 26 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Gestängebremse und unsynchrone 3-Gang-Schaltung steuern diesen wunderschönen Flitzer.
Wer da nicht schwach wird, hat einfach kein Herz für Autos. Diese Scheinwerfer… diese geschwungenen Radverkleidungen - in diesem Auto manifestiert sich der Stil eines anderen Jahrhunderts in geballter Kraft. Für eine Fahrt mit dem Ding würde ich schon eine ganze Menge hergeben… Wer aber auf andere Autos steht, kann ja mal hier nachschauen.
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