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Eine originalgetreue Replik des Subaru Legacy RS, mit dem Collin McRae 1991 die Manx Rallye auf der Isle of Man gewann, ist 2011 auf gleich zwei bedeutenden Klassiker-Events vertreten.

Die Subaru Allrad Ikone wird in diesem Jahr von Volker Dannath pilotiert, der 2011 bereits an der Hamburg-Berlin Klassik und der Paul Pietsch Classic zum 100. Geburtstag des Verlagsgründers mit Beifahrer Kruppa zugegen war. Die Reihe der rund teilnehmenden hundert Old- und Youngtimer wurde geleitet von einem Bugatti 35, der Typ, mit dem Paul Pietsch im Mai 1932 seine Rennfahrer-Karriere startete. Auch die Startnummer 2 hat Legendenstatus und direkten Bezug zu Paul Pietsch: Auf einem Veritas RS wurde der Freiburger 1950 Deutscher Sportwagenmeister. [...mehr]
Wem der noble Chrysler New Yorker tatsächlich zu wenig Kofferraum oder, wahrscheinlicher, zu wenig Sitzplätze aufwies, der war mit dem Chrysler Town & Country bestens bedient.

Der Name Town & Country hatte bei Chrysler Tradition – bereits 1946 hießen die wunderschönen und entsprechend teuren Modelle mit hölzernen Karosserieteilen so. Wenn gleich diese Woodies extrem edel aussahen, so lag der eigentliche Sinn der Town and Country-Modelle darin, den nach dem Krieg vorerst noch seltenen Stahl zu sparen. Fiat, Ford und Morris zum Beispiel gingen ebenso vor. Doch ab den späten 50er Jahren wich das echte Holz der erheblich wetterfesteren Plastikfolie, das gediegene Image behielt der Chrysler Kombi wie auch seine zahlreichen inländischen Konkurrenten trotzdem. [...mehr]
Der Oldtimer Markt Bockhorn ist nicht irgendeine kleine Ansammlung von Oldtimern – es ist mit mehr als 3.000 Autos und Motorrädern die größte derartige Veranstaltung in Norddeutschland.

Dem Oldtimermarkt Bockhorn bleibt jedes snobistische Gehabe mit Polierwahn und Matching Numbers-Getue fremd – hier steht ein durchrosteter ’73er Chevrolet Bel Air neben einem Mercedes Cabrio im Zustand eins, ohne, dass einer der beiden dem anderen das Fahrzeug madig machen müsste. Überhaupt erfreute die friesische Gastfreundschaft durch ihre reservierte Herzlichkeit: „Meeeeensch, sach doch was, dass ich die Haube aufmachen soll,“ so der stolze NSU TT-Besitzer. „Wat hast’n drunter?“ fragte der Berichterstatter und durfte einen renntauglich aufgebauten Motor mit allen Schikanen erblicken. „Fährste Rennen?“ - „Nur privat!“ [...mehr]
Die Modelle Toyota Crown und Celica nahmen an der Tagestour für junge Oldies teil. Toyota Oldtimer und Youngtimer hatten sich sportlich auf der Königsallee wie auch gleichmäßig in der Eifel zu beweisen.

Gleich zwei Toyota Oldtimer gingen am 4. Juni bei der Youngtimer Tour 2011 an den Start. Der Toyota Crown und der Celica verkörperten eindrucksvoll das vielseitige Angebot der Japaner. Den sportiven Auftritt stellte ein Toyota Celica mit dem Werkscode TA 22 sicher. Das 79 PS starke Coupé stellte zwischen 1970 und 1975 die fernöstliche Antwort zu amerikanischen Muscle-Cars und ihren europäischen Abkömmlingen mit Designanleihen beim Chevrolet Camaro wie auch beim Dodge Challenger dar. Schon 1971 wies das 1,6-Liter-Modell eine Fünfgang-Schaltung auf und war damit seinen Mitbewerbern weit voraus. [...mehr]
Die Klassikwelt Bodensee 2011 und die parallel abgehaltene “the electric avenue” ließen sich über 43.000 Besucher vom 2. bis zum 5. Juni nicht entgehen. Zahlreiche Besucher holten für die Fahrt zur Messe auch ihren eigenen Klassiker aus der Garage.

Die Klassikwelt Bodensee und die zeitgleich laufende Expo “the electric avenue” gingen am Sonntag mit erfreulichem Resultat zu Ende: Im ganzen waren in Friedrichshafen 749 Teilnehmer, darunter Aussteller, Clubs und Teams aus 14 Nationen mit ihrem breiten Angebot an historischen Fahrzeugen, Dienst- und Serviceleistungen und Ersatzteilen rund um das Oldtimergeschäft zugegen. Auf dem Messerundkurs der Klassikwelt Bodensee 2011 sorgten historische Motorräder, Rennautos aller Kategorien, schnelle Sportwagen und Elektrofahrzeuge für eine besonders dynamische Unterhaltung der Besucher, die zudem fachkundig wie ausgiebig über alles informiert wurden, was auf dem Messerundkurs herumbrauste. [...mehr]
Die Marke Alfa Romeo begeisterte auch in diesem Jahr die Besucher und Juroren des Concorso d’Eleganza Villa d’Este. So entschieden Alfa Romeo Oldtimer am vergangenen Wochenende gleich zwei der wichtigsten Wertungen des Concorso d’Eleganza 2011 für sich.

Den Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale aus dem Jahr 1968 prämierte die Jury als „Best of Show“. Der reinrassige Rennwagen im Gewand der Straßenzulassung, den der Brite Clive Joy an den Comer See führte, verfügt über einen 2,0 Liter großen Achtzylinder Saugmotor. Jener mobilisiert bei 8.000 Touren lautstarke 230 PS und verhilft dem Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale zu Tempi von bis zu 260 km/h. Das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe wurde direkt den Rennsport-Versionen entrissen, mit denen Alfa Romeo zunächst bei Sportwagen-Rennen und später in der Markenweltmeisterschaft zahlreiche erste Plätze verbuchte.
Großer Klappe: Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale
Der Siegertyp von Alfa Romeo ist ein typischer Rennwagen seiner Zeit: Um den V8 -Mittelmotor zu warten, klappt die gesamte Heckpartie ab der B-Säule nach hinten. Analog dazu kann das einteilige Frontstück der Karosserie nach vorn geschwenkt werden. Die zwei Türen schwingen wie bei Lamborghini ebenfalls nach vorn auf. Autodelta, die Alfa Romeo Rennsport-Abteilung des italienischen Automobilherstellers lediglich 18 Exemplare des Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale. Und heute noch gestehen zahlreiche Auto-Designer, dass die Karosseriegestaltung von Franco Scaglione ihr Bild vom idealen Sportwagendesign prägt.
Alfa Romeo verbucht häufig Concorso-Siege
Der Alfa Romeo 6C 2500 SS des Jahrgangs 1942 gefiel den Zuschauern am besten und wurde daher zur freude seines Amiländer Besitzers Corrado Lopresto mit dem Publikumspreis „Coppa d’Oro“ ausgezeichnet. Nur drei Einheiten der am Wettbewerb teilnehmenden Version mit Bertone-Karosserie wurden 1942 gebaut - das ausgestellte Coupe ist vermutlich das letzte überlebende. Das äußerst schnittige Design beeinflusste dann aber die 6C-Modelle, deren Blechhäute bis in die 1950er Jahre zumeist von Touring und Pinin Farina stammten.
Beim Concorso d’Eleganza ist Alfa Romeo schon aus Tradition siegreich: Im letzten Jahr gewannen Alfa Romeo Klassiker sogar drei Wertungen der renommierten Veranstaltung. [...mehr]
Audi Tradition tritt auf der Mille Miglia als einer der Hauptsponsoren auf. Die Strecke führt die DKW und die weiteren Wttbewerber über 1.600 Kilometer von Brescia nach Rom und zurück.

Fünf DKW gehen heute Abend bei der Mille Miglia an den Start: Audi Tradition als quasi Rechtsnachfolger schickt vom 12. bis 14. Mai zwei DKW Monza und drei DKW F91 auf die 1.000 Meilen. Bis Samstag müssen 375 handverlesenen Pretiosen den Weg von Brescia nach Rom und wieder zurücklegen. Hunderttausende jubelnde Zuschauer begrüßen den vielzylindrigen Korso zwischen dem Norden Italiens und der ewigen Stadt mit seinen historischen Autos und Fahrern. Natürlich feiert das Auto-begeisterte Italien sich selbst und seine zahleichen Gäste. [...mehr]
Ihre Rundfunk-Gebühren finanzieren tatsächlich Sinnvolleres als „Volkstümliche Musik“: ARD bringt aus gegebenem Anlass Mercedes Oldtimer auf die Mattscheibe.

Der einflussreichste Mercedes Oldtimer überhaupt gibt sich die Ehre - vor 125 Jahren präsentierte Carl Benz sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ dem Patentamt. Zwei Jahre nach dieser Geburtsstunde des Automobils sorgte seine Frau Bertha mit einer kühnen Pionierfahrt von Mannheim nach Pforzheim endgültig für den Durchbruch vom Motorwagen. Der SWR zollt dem Erfinder des Automobils und seiner Frau mit einen Fernsehfilm Tribut. „Carl & Bertha“ mit Ken Duken und Felicitas Woll in den Hauptrollen thematisiert den unbeirrbaren Glauben an die Vision vom „pferdelosen Wagen“ und wahre Liebe. [...mehr]
Am 11. Mai beginnt in Brescia die Mille Miglia 2011 - das weltweit wichtigste Rennen für historische Automobile. Dementsprechend wird auch jedes ordentliche Oldtimer Magazin darüber berichten. Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Die Mille Miglia wird heute als Oldtimer-Event ausgetragen. Spuren. Von 1927 bis 1957 brannten auf den 1.000 Meilen zwischen Brescia und Rom die größten Fahrer und besten Sportwagen jener Zeit ihre Namen in die mal mehr, mal minder ausgebaute Strecke - von den 24 in diesem Zeitraum abgehaltenen Rennen entschied Alfa Romeo elf für sich! Der bis heute bestehende „Mythos Alfa Romeo“ begann hier. In sechs Wochen geht das Werksmuseum „Alfa Romeo Automobilismo Storico” mit drei mitreißenden Rennwagen an den Start der Mille Miglia 2011: Ein Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport, ein Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport und ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint befördern die Fahrer und Zuschauer der Mille Miglia zurück in die Zeit das berühmtesten aller Straßenrennen. [...mehr]
Vom 2. bis zum 5. Juni findet zum bereits vierten Mal die Klassikwelt Bodensee statt. Den Besuchern wird ein vielfältiges Potpourri aus nostalgischen Gefährten wie Booten, Flugzeugen und Rennfahrzeugen geboten. Neben vielen Ausstellungen erwartet die Gäste ein sehr abwechslungsreiches Programm.
In zwölf Hallen präsentieren etwa 400 Aussteller aus zwölf Ländern beeindruckende Oldtimer und Fachwissen rund um das Automobil. Wer sich hoch in die Lüfte traut, kann an Board der „Tante JU” Platz nehmen und aus windigen Höhen einen einzigartigen Ausblick genießen. [...mehr]




