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Am kommenden Wochenende wird die kreisfreie Stadt Ingolstadt am Donauufer in Bayern zum Austragungsort einer faszinierenden Oldtimer-Rallye. Bereits zum dritten Mal werden rund 200 Klassiker sich auf die Strecke rund um die Heimatstadt von Audi begeben, wobei Audi natürlich mit wunderschönen Fahrzeugen vertreten sein wird.
Die Veranstalter des noch recht jungen Events können in diesem Jahr ein Rekordstarterfeld von 400 Teilnehmern verkünden, das sich aus Fahrern aus Ländern wie USA, Bulgarien, Italien, Österreich und vielen mehr rekrutiert. Damit können sich die Zuschauer, welche die Straßenränder säumen, auf wunderbare Modelle aus sämtlichen Automobil-Epochen freuen. [...mehr]
Die Württembergische Classic 2008 ist eine Rallye, die von der Württembergischen Versicherungen AG veranstaltet wird - und zwar bereits zum 13. Mal. 2008 haben sich 150 Fahrer zur Rallye angemeldet, der älteste teilnehmende Oldtimer ist ein Bentley Vanden Plas Open Tourer von 1922, sozusagen einen Vorfahren des James Bond Autos.
Die Rallye wird vom 19. - 22. Juni 2008 in Warnemünde stattfinden. Auf der Homepage der Veranstalter sind bisher zwei Etappen bekanntgegeben: Eine “Bädertour” über Zingst, Strahlsund und Pütnitz, sowie eine “Schlösser und Seentour” über verschiedene Schlösser in der Umgebung. Den genauen Streckenplan findet ihr hier.
Edel, edel… Wer also um die Zeit in Rostock ist, der hat die Chance, eine Menge schnieke Oldtimer aus der Nähe betrachten zu können. Die Anmeldephase ist wohl bereits vorbei, Zuschauer, die an den Strecken “jedes einzelne Auto bestaunen” können, sind dagegen ausdrücklich erwünscht. [...mehr]
Nachdem 1904 ein französisches Auto das erste in Deutschland stattfindende internationale Autorennen gewann, ließ der darüber verärgerte Kaiser Wilhelm drei Jahre später an gleicher Stelle im Taunus in Hessen einen neuen Wettbewerb stattfinden, um die Ehre der deutschen Automobilindustrie wieder herzustellen. Auch dieses mal konnte kein deutscher Teilnehmer, sondern ein Italiener als erster über die Ziellinie fahren. 100 Jahre später trafen sich nostalgische Automobilliebhaber aus ganz Europa zu einer Neuauflage des Kaiserpreis-Rennens.
Unter dem ironischen Beinamen „Wilhelms Revanche“ fand vom 31. Mai bis 3. Juni 2007 das Oldtimer-Rennen statt. Zugelassen waren drei- und vierrädrige Fahrzeuge bis einschließlich Baujahr 1925. Die 118 Kilometer lange Rennstrecke durch den Taunus sollte möglichst genau der Distanz des Originals entsprechen. Gewertet wurde nach Herstellerländern unterteilt nach zwei Klassen bis 1907 und 1908- 1925. Das älteste Auto war der deutsche Bergmann Tonneau aus dem Jahr 1900. Zu weiteren teilnehmenden Fahrzeugen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg zählten der Mercedes Simplex 60 hp von 1903, Charron Typ 12 HP von 1907 und Opel Sport 2-Sitzer von 1911 (Foto), um nur wenige der 44 Teilnehmer zu nennen.
Natürlich konnte angesichts des Dinosaurieralters der Fahrzeuge von keine Bedingungen wie bei herkömmlichen Rennen die Rede sein. Um die Oldtimer nicht zu überlasten galten andere Gewinnkriterien als Schnelligkeit und die Wägen mussten vorgeschriebene Geschwindigkeitsgrenzen einhalten. Eine Expertenjury bewertete die Teilnehmenden Fahrzeuge nach bestimmten technischen Gesichtspunkten und so ging schließlich Großbritannien als die siegreiche Nation hervor. Dass Deutschland die Revanche wieder nicht gelang sollte aber nicht allzu ärgerlich sein. Schließlich kann die Tatsache, dass die antiquierten Autos überhaupt funktionierten als ein Erfolg für jeden einzelnen Fahrer gewertet werden.
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„Das schönste Rennen der Welt“ adelte einst Ferrari-Firmengründer Enzo Ferrrari die Mille Miglia, die „Tausend Meilen“ von Italien. Vom 15. bis 18. Mai werden sich rund 350 Oldtimer auf den Weg durch den Norden Italiens machen, um am einem der traditionellsten Rennen der Welt teilnehmen zu können.
Der weltberühmte Klassiker, zu dem eigens Modelle aus allen Teilen der Welt eingeschifft werden, übt auf die Fahrer eine ganz besondere Faszination aus. Da hier nur Oldtimer an den Start gehen können, die zwischen 1927 und 1957 gebaut wurden, bekommt man als Zuschauer Klassiker zu Gesicht, die sonst nur in Museen und in den Garagen der Besitzer aufbewahrt werden. Für die Fahrer selbst ist die Mille Miglia die ideale Möglichkeit, um noch einmal das Fahrgefühl wieder aufleben zu lassen und nebenbei können sie die einzigartige Landschaft Norditaliens genießen.
Bereits seit 1927 gehört die Mille Miglia zum jährlichen Rennkalender, aber seit jeher versuchen die Fahrer aus aller Welt die Dominanz der italienischen Fabrikate zu brechen. Zwar gelang es Mercedes und andere vereinzelt die Phalanx zu durchbrechen, aber im Großteil der Rennen behielten Lancia, Ferrari und Alfa Romeo die Oberhand.
Rein technisch ist die Mille Miglia eine ganz besondere Herausforderung, schließlich müssen die Oldtimer eine Strecke von 1.600 Kilometern bewältigen – nicht gerade eine tägliche Herausforderung. Der Ruhm, den man ernten kann, reicht aber für die Ewigkeit. [...mehr]
Am kommenden Wochenende wird das kleine Städtchen Langenburg zum Schauplatz für Oldtimer-Fans. Auf der Langenburg Historic 2008 (11.-13.April) können Besitzer von Fahrzeugen, die vor dem Jahr 1971 gefertigt wurden zum Wettstreit gegeneinander antreten.
Wenn man einmal in der jüngsten Vergangenheit ein Oldtimer-Rennen verfolgt hat, wird man recht schnell festgestellt haben, dass das Klischee vom Schneckenrennen vollkommen unzutreffend ist. Bei der dreitägigen Oldtimerveranstaltung in Langenburg lässt sich dieses Klischee beim Nachtprolog oder der schwierigen Bergprüfung eindrucksvoll wiederlegen. Auch hier wird mit harten Bandagen, aber mit großer Rücksicht auf die wertvollen Autos, um den Sieg gekämpft. Wer also schon immer einmal sein Gefährt auf Renntauglichkeit testen wollte, kann dies bei der Langenburg Historic 2008 gerne tun, zumal die Strecke wirklich anspruchsvoll ist und so mancher an seine Grenzen gestoßen ist.
Wer es etwas ruhiger angehen und trotzdem sein Schmuckstück der Öffentlichkeit präsentieren möchte, kann an der Orientierungsfahrt am Samstag durch das wunderschöne Umland von Langenburg teilnehmen. Natürlich kommen auch Oldtimer-Fans ohne Fahrzeug voll auf ihre Kosten, denn zahlreiche Schätze der Automobilgeschichte werden einfach nur zum Anschauen und Anfassen ausgestellt.
Den Aufenthalt in Langenburg kann man mit einem Besuch im Oldtimer-Museum oder dem Schloss Langenburg abrunden. [...mehr]
Leider gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten als Fan von Oldtimern sich schöne Schmuckstücke anzuschauen. Eine dieser seltenen Augenblicke wäre die Motorwelt in Berlin gewesen, die am vergangenen Wochenende in Kooperation mit dem Kraftfahrzeughandel in den Messehallen unterm Funkturm veranstaltet wurde.
Die Stars des letzten Jahrhunderts waren dank des Meilenwerkes in Berlin und des Horch-Museums aus Zwickau auf der Messe sehr vielfältig vertreten. Auf rund einem Sechstel des gesamten Messefläche präsentierte man Fahrzeuge der
Marken DKW, Horch, Audi, Wanderer und vielen mehr. Anhänger dieser seltenen Überreste vom Anfang des Automobilbaus kam voll auf ihre Kosten.
Insbesondere die Modelle aus dem Horch-Museum begeisterten die Besucher. Eines der letzten Horch-Modelle, der Horch 853 A von 1938, mit einem Acht-Zylinder-Reihenmotor mit 4.944 ccm war eines jener Ausstellungsstücke. Wer sich auch für die Restauration und der Arbeit an Oldtimern interessierte, fand auf der Messe fachkompetente Ansprechpartner. Viele Typen, die auf der Messe zu sehen waren, werden wir hier in Kürze näher vorstellen.
Allein im März stehen drei weitere Oldtimer-Messen auf dem Terminkalender. Am 1. und 2. März öffnet der Antwerp Classic Salon seine Tore, vom 14. bis zum 16. März wird die Retro Classics in Stuttgart veranstaltet und schließlich kann man auf der Techno Classica in Essen sich mit seinen Lieblingen auseinandersetzen.
Oldtimer-Auktionen besitzen in der Automobilbranche, im Gegensatz zu den Gebrauchtwagenauktionen ihren ganz eigenen Charakter. Während bei anderen Auktion ein aufgeregtes Durcheinander herrscht, die Aktivitäten das Geschehen bestimmen, geht man beim Bieten auf Oldtimer wesentlich dezenter vor, schließlich gibt es nicht viele Möglichkeiten einen Klassiker, von dem nur noch wenige Stück existieren, zu erwerben. Zudem geht es hier um einzigartige Autos und viel Geld – sehr viel Geld.
Begibt man sich zu einer der selten ausgerichteten Auktionen, muss man sich genauestens über die angebotenen Fahrzeuge informieren. Eine Auktion ist nun mal kein normaler Martktplatz. Allein verlässliche Informationen sind, wie in jeder Nische, die Basis guter Entscheidungen. Mit wem man die erhaltenen Informationen austauscht, sollte man mit Bedacht auswählen. Viele Fahrzeuge werden von ihren Besitzern lediglich angeboten, um einmal den Preis zu testen. Selten liegt dieser in den gewünschten Regionen, weshalb es Kenner der Branche überhaupt nicht verwundert, wenn weniger als 40 Prozent der Oldtimer einen neuen Besitzer findet. Der Verkauf eines Oldtimers kann sich über Monate hinziehen, wenn nicht der gewünschte Preis erzielt wird. Da sich die Preise inzwischen im sechs- und siebenstelligen Bereich bewegen, möchte kein Bieter verlieren und schon gar nicht ein unterwertiges Fahrzeug erwerben.
In den letzten Jahren sind die Preise für wirklich Liebhaber-Fahrzeuge rasant in die Höhe geschossen. Immer mehr Sammler müssen sich auf Auktionen mit zahlreichen Neulingen auseinandersetzen, welche die Preise in ungeahnte Höhen treiben. Gerade bei den historischen Rennwagen haben die Preise eine steigende Tendenz, denn durch die vielen Angebote an Rennevents für Oldtimer, ist die Nachfrage enorm gestiegen.
Die bekannteste Oldtimer-Auktion findet in Monaco statt. Sie wird traditionell unter dem Titel “Les Grandes Marques à Monaco” im Automobilmuseum durchgeführt, das die fürstliche Sammlung beherbergt. [...mehr]









