» Cabrios

Der Austin Healey 3000 war genau der richtige Roadster für Leistungssuchende, die nicht auf gewissen Luxus verzichten wollten. Der Austin Healey Oldtimer zählt nicht umsonst zu den gefragtesten Briten.

Austin Healey 3000 ©flickr / FaceMePLS
Dem Austin Healey 3000 aus dem Weg zu gehen, war für den Sportwagen-Freund kein Leichtes: Bereits im 1959 erschienenen Austin Healey 3000 Mk I zerrten 103 Pferde nach vorn – und Drehmoment hatte der Dreiliter-Reihensechser ohnehin genügend. Der als Zweisitzer und 2+2 Roadster lieferbare Austin Healey Oldtimer wurde in 13.650 Exemplaren hergestellt. Speichenfelgen, moderne Scheibenbremsen, ein abnehmbares Hardtop, Heizung, Zweifarblackierung und verstellbare Lenksäule ließen den Vorgänger Austin Healey 100-6 alt und spartanisch aussehen.    [...mehr]


Wem der Triumph Spitfire zu offen war und wer einen Mangel an Zylindern feststellte, hatte in den 60er Jahren keinen Probleme, hielt der Autohändler doch noch den Triumph GT6 bereit.

Triumph GT6 Mk1 von 1967 ©flickr / jmcarthy99
Was im Triumph GT6 der Motor an Volumen zulegte, das fehlte im Innenraum – kaum ein anderer kleiner Sportwagen dieser Zeit war so knapp bemessen wie der GT6. Der E-Type für Arme, wie der Triumph Spitfire GT6 auch wegen seiner ähnlichen Proportionierung  bezeichnet wurde, wurde ab 1966 gebaut und hetzte mit seiner aus Spitfire und Herald stammenden hintern Schwingachse durch schlechtes Handling in Kurven sofort die Kritiker gegen sich auf. Der Triumph Motor, der aus dem Mittelklasse-Wagen Vitesse stammte, überzeugte aber sofort durch 95 PS und Sechszylinder-Kultiviertheit. Die Motorhaube mit Powerdome gehörte zu den Triumph Parts, die dem großen Treibwerk geschuldet waren.    [...mehr]


Mit dem Triumph Stag wollten die Briten hoch hinaus. Dem ambitionierten, aber fehlerhaften Sportwagen folgte ein tiefer Sturz.

Triumph Stag ©flickr / foshie
Der Triumph Stag entstand durch einen Zufall: Designer Michelotti bat um einen Triumph 2000 zur Umgestaltung. Das Ergebnis sagte den Verantwortlichen zu, die den Entwurf nach einige Modifikationen der Frontgestaltung mit der Intention durchwinkten, der dass der Stag Triumph einige Mercedes SL-Kunden zuführen möge. Der anders als die harten Triumph Roadster TR5 oder TR6 eher komfortabel ausgelegte Stag (Hirsch, Jungeselle) schreckte die Zielgruppe aber durch den Überrollbügel mit Targadach-artiger Verbindung zum Windschutzscheibenrahmen eher ab. Unter der Motorhaube schlummerte jedoch ein Triumph V8, der Presse und Kunden zu seiner Einführung auf den Automarkt im Jahr 1977 in seinen Bann zog.    [...mehr]


Der Triumph Spitfire war ein Fahrzeug für Hartgesottene mit Nehmerqualitäten. So brachte der Roadster Spitfire Triumph dasselbe wie das Flugzeug Spitfire dem Vereinigten Königreich: einen knallharten Gewinnertypen.

Triumph Spitfire 1500 ©flickr / ((brian))
Der Triumph Spitfire Mk1, auch beaknnt als Triumph Spitfire 4, erschien von 1962 bis 1964 als kleiner und leichter Sportwagen: 60 PS, bereitgestellt durch zwei SU Vergaser auf einem Elfhunderter-Reihenvierzylinder aus dem Triumph Herald, trafen auf 740 kg. Das Triumph-Auto wurde in 45.763 Exemplaren gebaut und vom Triumph Spitfire Mk2 abgelöst, bis zu seiner Einstellung im Jahr 1967 auf 37.409 Einheiten kam. Wie sein Vorgänger 3685 mm lang, 1450 mm breit und gerade einmal 1205 mm hoch, fanden sich irgendwo fünf Kilogramm zum Einsparen und zusätzliche sieben PS, sodass die Höchstgeschwindigkeit von 146 auf 153 km/h kletterte. Optisch tat sich auch nicht viel, sodass man heute eher von einem Facelift sprechen würde. Im Autohandel kostete der Roadster weiterhin 8.790 DM; die Triumph TR-Modelle waren stets teurer.    [...mehr]


Der Triumph TR8 wurde von 1980 und 1981 produziert und in nur 2.722 Exemplaren auf den Automarkt geworfen. Zudem ist es der letzte Triumph Roadster.

Triumph TR8 ©flickr / anderoo
Dem Triumph TR8 gebührt die zweifelhafte Ehre, eines der letzen selbst entwickelten Autos der Marke darzustellen. Basierend auf dem keilförmigen Triumph TR7, der ausschließlich mit 2.0 Reihenvierzylinder und anfangs nur als Hardtop-Coupe zu haben war, erreichte der TR8 der Status einer Weiterentwicklung zum eigenständigen Modell: Unter der langen Motorhaube ging der 3,5-l-V8 mit 133 bis 148 PS zur Sache, der auch im MGB GT V8 vorher zur Freude mancher gedient hatte. Der selbst entwickelte Achtzylinder aus dem Triumph Stag kam ob seiner Unzuverlässigkeit gar nicht erst in Frage; das von Buick entworfene Aggregat wies den Triumph V8 sofort in dessen Schranken.    [...mehr]


Wenngleich dies der Werbesologan für den frühen Buick Riviera war, charakterisiert dieser auch präzise das  Wesen vom Chrysler 300: Die Eisenfaust im Samthandschuh setzte sich stets aus einem kräftigen V8 Motor mit sehr gediegener Ausstattung zusammen.


Die ersten Chrysler 300 erblickten 1955 mit den  namensstiftenden 300 Hemi-PS das Licht vom Automarkt – und etablierten sich als eine der schnellsten Limousine der Welt. Auch ein ebenfalls zweitüriges Cabrio war erhältlich. Die „Letter Cars“ bekamen ab 1956 jährlich fortlaufend einen Buchstaben (mit Ausnahme vom i) hinter der „300“. Die Leistung wuchs jedoch unaufhörlich an und erreichte 1962 mit 405 PS aus dem 413 cui Wedge einen vorläufigen Höhepunkt. Ab 1963 waren auch Non-Letter Series vom Chrysler 300 erhältlich; sie leisteten weniger und waren auch mit dem kleineren 383 cui Big Block lieferbar. Die Fahrzeuge zeugten von Chryslers Motorenkompetenz und stellten ähnlich wie heutige BMW M5 oder Mercedes E63 AMG sportliche Ausbaustufen großer Oberklasse-Wagen dar.    [...mehr]


Jaja, schon klar. Der Porsche 356, der Grundstein neben den Traktoren für  beispiellosen Nachkriegserfolg der Zuffenhausener basiert ursprünglich auch auf biederer VW-Käfer-Technik. Im Gegensatz zum bildhübschen Rometsch war diese bei Porsche immerhin leistungsgesteigert, bevor der Fuhrmann-Motor ein Zeichen setzte.

VW Rometsch Cabriolet, Modell Bee­skow - zeitgenössische Werbung ©flickr / Hugo90
Das VW Rometsch Cabriolet, Modell Bee­skow – was ist denn nun nach der langen Vorrede so toll an ihm? Wie angedeutet zunächst mal der Preis. Für das Cabrio verlangte die kleine Karosserie-Schmiede mit Sitz in Berlin-Halensee äußerst selbstbewusste 9.500 DM, für das Coupe immer noch stolze 8.900 DM. Nur zum Vergleich: Den erheblich stärkeren Porsche 356 Speedster erwarb man für 12.200 DM, einen Opel Kapitän als viertürige Limousine, der mit einen2,5-l-Sechszylinder damals zur absoluten Oberklasse zählte gab es im März 1951 für 9250 DM. Klingt bisher nicht berauschend für das Rometsch Cabrio? Dafür berauschte es mit seiner fabelhaften Formgebung die Kundschaft. Und das fünf Jahre nach Kriegsende. Da sah es bei einigen Herstellern noch ganz anders aus, sofern sie überhaupt noch oder schon wieder produzierten.

Rometsch Banane

Warum ist die Banane krumm? Weil es bei dem als „Rometsch Banane“ betitelten Cabrio extrem    [...mehr]


Vom 1. bis 2. August finden die Classic Days auf Schloss Dyck statt. Dieses Oldtimerfest findet einen angemessenen Veranstaltungsort in dem bedeutenden Wasserschloss mit dem es umgebenden Park, das sich zwischen Mönchengladbach, Neuss und Grevenbroich – bekannt geworden als Heimat des Journalisten Horst Schlämmer – befindet.

Das ganze Wochenende steht im Namen der goldenen 20er bis 50er Jahre, denn sowohl die Teilnehmer der verschiedenen Programmpunkte wie Rundstrecke oder Concours d’Elegance, als auch die Gäste und Teilnehmer des Klassikertreffens sind aufgerufen, sich der jeweiligen Dekade ihres Fahrzeugs oder auch nach Lust und Laune ihrer Lieblingszeit entsprechend zu kleiden: ob mit Petticoat, Fliegerjacke oder Knickerbockers. Aber auch alle, die sich nicht verkleiden mögen, sind herzlich willkommen.

Die Programmpunkte der Classic Days Schloss Dyck

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Classic Days auf Schloss Dyck werden die erstmalig zusätzlich zu den Motorrädern und Automobilen zu bewundernden Flugzeuge sein.

Wie jedes Jahr lädt die weitläufige Parkanlage rund um Schloss Dyck zum Picknicken und entspannten Spazierengehen ein. Wer sich von etwas Musik verzaubern lassen möchte, kann dies bei einem der dargebotenen Jazzkonzerte tun.    [...mehr]


Spitfire, diesen Namen hat schon ein legendäres Jagdflugzeug der Royal Air Force getragen. Nicht weniger legendär ist der „Feuerspucker“ von Triumph. Kaum ein anderer Youngtimer hat eine derartige Erfolgsgeschichte vom Spottobjekt zum Kultauto durchgemacht wie der Triumph Spitfire.

1962 wurde die erste Version des Roadsters aufgelegt. 1970 wurde mit dem MK4 bereits das vierte Modell des Triumph Spitfire auf die Straße geschickt. Der Roadster hat von Anfang an polarisiert.

Triumph Spitfire. © flickr / kennymatic

In den 60ern beim 24 Stunden Rennen von Le Mans mehr als nur erfolgreich, in den 70ern als unzuverlässige Studentenkiste verspottet und vom ADAC wegen seiner Mängel mit der silbernen Zitrone ausgezeichnet, mauserte er sich langsam zum Kult-Objekt.

Wen wunderts, sieht der Triumph Spitfire doch aus, wie eine Mischung aus einem Porsche 911 und einer guten alten Corvette C1. Und nebenbei ist man von britischen Autos ja ohnehin eine endlose Mängelliste gewöhnt.

Der Triumph Spitfire ist recht günstig als Gebrauchtwagen

Über 300.000 mal ist der Spitfire bis 1980 vom Band gelaufen und auch heute noch ist er relativ gut vertreten auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Überraschenderweise ist dieser Klassiker zudem noch recht erschwinglich. Zwischen 2.000 und 12.000 Euro kann man je nach Erhaltungszustand und Laufleistung für einen Spitfire auf den Tisch legen.    [...mehr]


Zur Zeit ist es das einzige seiner Art. Weltweit gibt es kein zweites Museum für historische Maybach-Fahrzeuge. Ein wenig ungewöhnlich ist dies schon, war doch die Marke lange Zeit das non plus ultra in der Oberliga des Automobilbaues.

Dieses einzigartige Museum verdanken wir nicht etwa einer Initiative des Mercedes-Benz-Konzerns, dem heutigem Besitzer der Traditionsmarke, sondern dem passionierten Sammler und nun Museumsgründer Helmut Hoffmann.

Maybach © flickr / montillon

Der 57-Jährige widmet 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Hommage an die Konstrukteurslegende und Firmengründer Wilhelm Maybach.

Maybach hatte vor fast genau hundert Jahren sein Unternehmen zusammen mit dem deutschen Luftschiffkonstrukteur Ferdinand Graf von Zeppelin als Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH gegründet.

Maybach begann ursprünglich als Hersteller von Luftfahrzeugmotoren

Erst nach der Zwangsumstellung der Produktion gemäß dem Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg stellte Maybach Automobile her. Schon in den 20er Jahren waren die „Luxusschiffe“ von Maybach das non plus ultra des gehobenen Automobilbaues. Unglücklicherweise endete diese Hochzeit der Marke mit dem Zweiten Weltkrieg. 1960 übernahm der Nachfolgekonzern Daimler Benz die Maybach-Motorenwerke. Aber erst 40 Jahre später, 2002, wurden wieder Autos unter dem Namen Maybach produziert.


Nur 1.800 Fahrzeuge hat Maybach bis 1941 gefertigt

Während der „guten Jahre“ zwischen 1921 und 1941 wurden ungefähr 1.800 Fahrzeuge gefertigt. Lediglich 160 davon existierten heute noch. In den letzten 20 Jahren gelang es Helmut Hofmann, 16 davon zu erstehen. Sie sind ohne Frage die Glanzstücke seines Oldtimermuseums für historische Maybach-Fahrzeuge und sicherlich unbezahlbar.    [...mehr]


Seite 2 von 3«123»