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Die Gruppe der Oldtimerfreunde kennt viele Spielrichtungen: Autos, Motorräder, Rennfahrzeuge, Zwitter wie Voiturettes und Cyclecars sowie Militärfahrzeuge. Weniger öffentliche Beachtung finden die Nutzfahrzeuge, besonders das Feld der Traktoren.

Kein Neid auf Traktoren

Was reizt diesen Schlag Menschen, sich tonnenschweren Fahrzeugen zu widmen, die weder Prestige, Geschwindigkeit noch jeglichen Komfort bieten? In der Regel ist es das Ehrliche, Unzerstörbare, das stahlgewordene Heldentum der Agrarwirtschaft. Der Traktor, vielleicht ein rüstiger Fordson, war sich für keine Arbeit zu schade, ob im Schneesturm oder in der Sommerhitze. Es gab keinen Schampus auf der Rückbank, allenfalls neben dem rußenden Auspuff einen Korn aus dem Flachmann. Das macht den Traktor neben der überschaubaren Technik äußerst sympathisch.

Trecker aus heimischen Gefilden

Bei Traktoren denken viele unbewusst zunächst an die amerikanischen John Deere in der Markenfarbe Grün, kontrastiert von gelben Felgen. Doch auch die deutsche Industrie hielt für den wackeren Landmann einiges bereit. Schlüter, Lanz, Fendt, Hanomag, Eicher, Deutz und Fahr hießen einige der bekannten Hersteller, von denen der Großteil länger schon nicht mehr existiert. Alle diese diesel-nagelnden Trecker lösten mit der Zeit die dampfgetriebenen Lokomobile ab, die meist stationär zu zweit am Rand eines Feldes standen und per Stahltrosse einen Pflug hin- und herzogen.

Mit dem Porsche auf den Acker

Manche Schlepperfans erlauben sich dieses Späßchen. Mit „Porsche“ und „Diesel“ kräftig angeben und dann statt Cayenne V6 TDI einen typischerweise rot lackierten Traktor aus der Halle fahren. Wenn der Rauch weggezogen ist, kommt bei den Umstehenden die Neugier zutage. Sollten Porsche nicht Sportwagen mit Boxermotor im Heck sein? Mitnichten. Ferdinand Porsche arbeitete vor dem Krieg parallel zum Volkswagen am Volkstraktor und schuf sich ab 1950 mit den Landmaschinen ein sicheres Standbein.

Vom Trecker zum Supersportler

Dass ehrliche Landarbeit zu sportlichen Höchstleistungen führen kann, beweist auch die wechselvolle Geschichte des Ferrucio Lamborghini. Der produzierte als junger Mann ab 1948 mit großem Erfolg robuste Traktoren. Der Legende nach entschied sich der Herr mit Stier im Sternzeichen und Hitze im Blut zum Bau eines Sportwagens, als Enzo Ferrari verlauten ließ, Lamborghini hätte lediglich Ahnung von Traktoren.

Oldtimer - Traktoren ohne Rentenanspruch

Wer nun glaubt, dass sich ein alter Traktor nach erfolgter Restauration täglich poliert in einer beheizten Garage die grob profilierten Reifen platt steht, irrt sich. Die Treckerfreunde erkennen die arbeitsamen Gene ihrer Schlepper an und lassen sie auf Veranstaltungen ihre typischen Aufgaben verrichten. Was dem Sportwagenlenker eine Rallye ist, stellen für den Traktoristen die verschiedenen Disziplinen der Feldarbeit dar. So wird fleißig um die Wette geeggt, Holzschlag weggeschafft oder ein Stück Land umgepflügt. Danach gibt`s einen Korn. Man bleibt bodenständig.    [...mehr]


Ausgangsort der Davos Classic ist der Schweizer Luftkurort Davos, die höchstgelegene Stadt Europas und dem einen oder anderen älteren Semester vielleicht noch als Schauplatz von Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“ bekannt, heute ebenso ein Klassiker, wie viele der Fahrzeuge, die sich auch die vom 8. bis 12. Juli stattfindende Davos Classic 2009, mehr als nur eine Oldtimer-Rallye, nicht entgehen lassen.

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Davos im Winter

In der kalten Jahreszeit bei Ski- und Bobfahrern als Wintersportort beliebt, hat Davos mit einem international berühmten Eishockeyturnier und der größten natürlichen Eislaufbahn Europas mehr  zu bieten, als man einem Ort mit gut 10.000 Einwohnern zutrauen würde. Die Tatsache, dass es jedoch mehr als doppelt soviel Betten in Hotels und Pensionen gibt, spricht Bände.

Davos im Sommer

Aber auch im Sommer ist Davos mit Umgebung im Kanton Graubünden mehr als einen Ausflug wert. Das wissen auch die Teilnehmer der Davos Classic, einer Oldtimerrallye bzw. – wie es auf der eigenen Homepage richtiger heißt – einem Internationalen Oldtimer Event. Denn: Nicht der Wettbewerb steht hier im Vordergrund, sondern    [...mehr]


Fritz von Busch wurde am 22. Mai 1922 in Erfurt geboren und behauptet, sich daran erinnern zu können, dass schon die Hebamme nach Benzin gerochen hat, erzählt er auf seiner Homepage.

Benzin und Automobile sollten sich fortan wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen und ihn nie wieder so ganz loslassen. So das Fritz von Busch1973, als einer der Ersten in Deutschland, ein privates Automuseum in Wolfegg eröffnete.
Olddtimer2 © Flickr by hmvh

Doch man kennt ihn nicht nur als Museumsbesitzer, dem einem oder anderem wird er er auch als Automobil-Journalist in lebhafter Erinnerung sein, wo er u.a für die Fachzeitschrift „Auto-Motor-Sport“ geschrieben hat.

Doch zurück zum Automuseum des Herrn v. Busch, was eigentlich nicht zu den klassischen Oldtimermuseen zählt, aber dennoch Autos aus dem vergangenen Jahrhundert ausstellt.

Auf rund 3.000 qm² sind mehr als 200 Automobile, Motorräder und Traktoren für die Öffentlichkeit ausgestellt. Die urige Atmosphäre des Schlosses lässt die Autosammlung aus dem letzten Jahrhundert besonders gut zur Geltung kommen.

Das Automuseum von Fritz von Busch zeigt Autos aus dem vergangenen Jahrhundert.

Angefangen hat Fritz von Busch 1973 mit 35 Fahrzeugen, die er erst nur auf einer Etage in der ehemaligen Remise der fürstlichen Residenz ausstellte.

Heute zeigt das Automuseum einen Querschnitt durch die Geschichte motorisierter Fahrzeuge und beginnt mit einer Piccolo Voiturette von 1907 und geht bis in die  20er, 30er und 50er Jahre hinein. Von der BMW Isetta bis über den Opel Olympia Rekord und dem Alfa Romeo Giulietta Spider kann man die ganze Palette der historischen Fahrzeuge bestaunen, die man so wohl nie wieder auf unseren Strassen antreffen wird.

Das Automuseum von Fritz von Busch bietet kleinen und großen Besuchern eine unterhaltsame Show, untermalt mir Musik und vielen interessanten Informationen. Ein Bummel durch die Straßen der Erinnerung.

Automuseum Wolfegg
Fritz B. Busch-Weg 1
88364 Wolfegg

Telefon:07527 - 6294
Fax: 107527 – 430

Öffnungszeiten:
Täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag von 9 Uhr bis 17 Uhr
Während der Wintermonate: Nur Sonntag von 9 Uhr bis 17 Uhr.    [...mehr]


Das Messe-Event für Oldtimer und Youngtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft! Am 21. Mai 2009 finden sich in Friedrichshafen / Bodensee zum Zweiten mal die Oldtimerfans aus aller Welt zusammen.

Auf rund 60.000 Quadratmetern bietet die Klassikwelt Bodensee vom 21. Mai bis 24. Mai 2009 in rund 10 Ausstellungshallen und einem großen Freigelände „Oldtimer-Feeling pur“.

Oldtimer © Flickr by mararie

Anerkannte Restauratoren und Teilnehmer des Oldtimer-Teilemarkts stellen ihre Produkte auf der Klassikwelt 2009 aus, zu der man über 300 Aussteller erwartet.

Projektleiter Berthold Porath betont, dass dies kein Retro-Event sei, sondern ein dynamisches Event, das sowohl Jung als auch Alt begeistern wird.

Angefangen mit einer Flugshow geht es weiter zu den historischen Rennautos bis hin zu einem Dampfboot-Rennen. Die zahlreichen Sondershows entführen die Besucher in eine Zeit, in der Autos noch Luxus waren.

So kann man bspw. im “Salon de Luxe” in nostalgische Zeiten abtauchen und Vorkriegsfahrzeuge und Reisegepäck aus der damaligen Zeit bestaunen.

Jugendträume dürfte der Kult-Motorradhersteller NSU wecken, denn er stellt über 25 verschiedene, historische Zweiräder aus. Einige Hallen weiter kann man klassische Segelschiffe in der typischen Holzbauart und alte Motorboote mit kräftigen Motoren aus den 30er Jahren betrachten.

Klassikwelt Bodensee 2009: Ein Oldtimertreffen was seines Gleichen sucht

Dieses Bild wird von motorisierten Zugpferden wie dem Allgaier Porsche Diesel und Lanz-Bulldog ergänzt. Tüftler und Schrauber dürften sich auf dem beliebten Oldtimer-Teilemarkt wie im Paradies fühlen, denn hier gibt es alles was das Oldtimer-Herz begehrt.

Viele der Exponate werden nicht nur in Hallen, sondern auch zu Wasser und in der Luft ausgestellt sein. Diverse Parcours zeigen auf, wie die historischen Gerätschaften in Aktion ausgesehen haben. Der DEKRA-Rundkurs auf dem Messegelände der Klassikwelt Bodensee lässt hier historische Motorräder ihre Runden drehen.

Historisch wird es auch am Samstag in der Friedrichshafener Innenstadt, wenn ab 19 Uhr über 100 historische Fahrzeuge ein rollendes Museum bilden. Ein weiteres Highlight bildet die täglich stattfindende Flugshow, bei welcher Klassiker wie die Passagiermaschine „Super Constellation“ aus der Schweiz starten.

Britisch wird es mit dem Steamboats, die von Donnerstag bis Samstag jeweils immer um 15.30 Uhr zu See stechen und ein stilvolle Dampfbootparade vorführen..

Die Klassikwelt am Bodensee in Friedrichshafen ist von Donnerstag, den 21. Mai bis Sonntag, den 24. Mai geöffnet.

MESSE FRIEDRICHSHAFEN GmbH
Postfach 20 80
88010 Friedrichshafen

Telefon: +49 7541 708-308
Fax: +49 7541 708-230-8

Internet: www.messe-friedrichshafen.de

Eintrittspreise:
Tageskarte: 12,00 EUR
2-Tageskarte: 20,00 EUR
Dauerkarte: 36,00 EUR
Tageskarte ermäßigt: 9,00 EUR*
Kinder bis 12 Jahre: Eintritt frei

* gilt für Schüler, Studenten, Jugendliche von 12-18 Jahre,Rentner, Behinderte, Wehrpflichtige, Gruppen ab 10 Personen

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Wer einen Oldtimer fährt, der ist nicht verlegen, immer ein Auge nach möglichen Ersatzteilen oder Restaurationstipps von passionierten Kollegen offen zu halten, selbst wenn das eigene Schmuckstück fehlerlos brummt. Oldtimermärkte bieten nicht nur etliche Träume der Automobilgeschichte zum Kauf, sie sind auch erste Adresse bei Suche nach Ersatzteilen.

Zudem ist es ja auch nicht so, dass nicht schon das Stöbern in den Lagerkisten der Händler Spaß machen würde. Oldtimermärkte sind aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Und es überrascht kaum, dass die Branche inzwischen auch die Tuningszene überrundet hat.

Oldtimermarkt © flickr / exxodu

Fünf Milliarden Euro Jahresumsatz kann die Oldtimerbranche inzwischen verzeichnen. Von der Krise der Automobilindustrie ist hier noch nichts zu spüren, vielleicht in 30 Jahren, wenn man sich auf die Suche nach dem letzten Ponitac oder Opel macht.

Und nicht nur der Umsatz auch das Publikumsinteresse steigt kontinuierlich. Sei es auf dem Meilenwerk in Berlin oder auf der neuen  Oldtimermesser „Retro-Mobil“ in Essen (165.000 Besucher 2008), es scheint immer mehr Fans der alten Klassiker aus Stahl und Blech zu geben.

In Zeiten der Krise boomt anscheinend der Oldtimermarkt

Es mag schon fast wie eine Rückbesinnung auf vermeintliche bessere Zeiten wirken und zugegebenermaßen sind für die Automobilindustrie viele Jahrzehnte besser gewesen, als dieses.

Nun, das gestiegene Interesse an Oldtimern hat für die Branche natürlich auch Nachteile. Da die alten Schlitten ja bekanntlich nicht mehr produziert werden, kann das Angebot eigentlich nicht mehr steigen, die Nachfrage aber schon. Es wird also immer schwieriger, gute Fahrzeuge und vor allem Ersatzteile zu finden.    [...mehr]


Zur Zeit ist es das einzige seiner Art. Weltweit gibt es kein zweites Museum für historische Maybach-Fahrzeuge. Ein wenig ungewöhnlich ist dies schon, war doch die Marke lange Zeit das non plus ultra in der Oberliga des Automobilbaues.

Dieses einzigartige Museum verdanken wir nicht etwa einer Initiative des Mercedes-Benz-Konzerns, dem heutigem Besitzer der Traditionsmarke, sondern dem passionierten Sammler und nun Museumsgründer Helmut Hoffmann.

Maybach © flickr / montillon

Der 57-Jährige widmet 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Hommage an die Konstrukteurslegende und Firmengründer Wilhelm Maybach.

Maybach hatte vor fast genau hundert Jahren sein Unternehmen zusammen mit dem deutschen Luftschiffkonstrukteur Ferdinand Graf von Zeppelin als Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH gegründet.

Maybach begann ursprünglich als Hersteller von Luftfahrzeugmotoren

Erst nach der Zwangsumstellung der Produktion gemäß dem Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg stellte Maybach Automobile her. Schon in den 20er Jahren waren die „Luxusschiffe“ von Maybach das non plus ultra des gehobenen Automobilbaues. Unglücklicherweise endete diese Hochzeit der Marke mit dem Zweiten Weltkrieg. 1960 übernahm der Nachfolgekonzern Daimler Benz die Maybach-Motorenwerke. Aber erst 40 Jahre später, 2002, wurden wieder Autos unter dem Namen Maybach produziert.


Nur 1.800 Fahrzeuge hat Maybach bis 1941 gefertigt

Während der „guten Jahre“ zwischen 1921 und 1941 wurden ungefähr 1.800 Fahrzeuge gefertigt. Lediglich 160 davon existierten heute noch. In den letzten 20 Jahren gelang es Helmut Hofmann, 16 davon zu erstehen. Sie sind ohne Frage die Glanzstücke seines Oldtimermuseums für historische Maybach-Fahrzeuge und sicherlich unbezahlbar.    [...mehr]


Theoretisch könnte man die Geburtsstunde von Opel auf das Jahr 1863 datieren. Damals machte sich Adam Opel in einem ehemaligem Kuhstall selbstständig. Das erste Produkt, was unter seiner Regie den Namen Opel trug, war eine Nähmaschine. Auch wenn Opel zur Zeit eine ungewisse Zukunft hat, so kann die Marke doch beinahe auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken. Einen Teil davon, lässt sich im Museum in Herne bewundern.

Nur wenige Menschen verbinden mit der Marke Opel mehr als nur Autos. Aber erst nach dem Tod des Firmengründers 1895 begannen seine Söhne zuerst mit der Fahrradproduktion und 1898 mit der Herstellung des ersten Automobils von Opel. Es blieb aber nicht nur bei Autos, auch einige Motorräder trugen das Firmenlogo. Ab 1901 war das erste Opel-Motorrad mit 2 PS für 700 Mark zu haben.

Opel Kapitan © flickr / Tomás Fano

Sicherlich war gerade die Automobilproduktion prägend für die Rüsselsheimer in den letzten 100 Jahren, doch Opel ist mehr, als nur eine Automarke. Um so erfreulicher ist es, dass dementsprechend im Opel Museum in Herne, welches von der „Hilmar Born Opel-Museum Interessengemeinschaft“ geführt wird,  Exponate aus allen Bereichen der Konzerngeschichte ausgestellt sind.    [...mehr]


Aston Martin DB6

Mit etwas Wehmut muss man leider das Thema Aston Martin DB6 angehen, schließlich bedeutete sein Ende das Ende einer ganzen Ära. War sein Vorgänger, der Aston Martin DB5, noch ein umjubelter Filmstar, läutete der DB6 das Ende von David Brown ein.

Lässt man diesen etwas emotionalen Aspekt beiseite, ist der Aston Martin DB6 ein typischer britischer Sportwagen, der etwas mehr Platz und erheblich mehr Aerodynamik bot als sein berühmtes Vorgängermodell. Auch die Ausstattung wurde hochwertiger angelegt, so dass er eigentlich alle Möglichkeiten besaß zu einem Verkaufsrenner zu avancieren.




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Der Traum vom Oldtimer flickr©extranoise

Wenn man einmal auf einem Oldtimer-Automarkt oder einer Oldtimer-Auktionen gewesen ist, wird man recht schnell feststellen, dass der Kauf eines Klassikers schon einen recht großen Geldbeutel benötigt. Wer möchte nicht gern mal einen Chevrotel Bel Air oder einen Rolls Royce für ein Wochenende sein Eigen nennen? Dieser Wunsch kann bei einer Oldtimervermietung erfüllt werden.

So kann man sich beispielsweise im Internet sein Oldtimer aussuchen und ihn gleich fürs Wochenende reservieren.

Ähnlich wie bei Vermietung für moderne Wagen kann man sich bereits im Vorfeld über die vorhandenen Modelle informieren und schauen, ob der gewünschte Klassiker gemietet werden kann. Zwar ist die Auswahl, wie man sich vorstellen kann, etwas beschränkter und man muss sich auch auf längere Wartezeiten einstellen, wenn man genaue Vorstellungen von seinem Auto hat. Da im Frühling und im Sommer sich Cabrios einer großen Beliebtheit erfreuen, kann es hier zu erheblichen Wartezeiten kommen, weil der Bestand äußerst begrenzt ist.

Ansonsten lassen sich mit einer Oldtimer-Vermietung Träume erfüllen, die man sich möglicherweise früher nicht leisten konnte. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Ford Capri, ein Sportwagencoupé, der früher ein Prestigeobjekt gewesen war und heute ein beliebter Klassiker. Aber auch Filmautos aus den Zeiten eines James Dean locken viele Mieter. Noch einmal zurück in die 60er Jahre, wo ein Auto noch ein Auto gewesen war, mit verchromten Scheinwerfern und einer Karosserie aus Stahl.

Die Preise variieren natürlich nach dem Seltenheitswert der Fahrzeuge. Einen Ford Capri gibt es beispielsweise schon für 180 Euro pro Tag, während man für einen Jaguar E-Typ 330 Euro berappen muss. In diesen Preisen sind die Versicherungen schon inbegriffen, die natürlich wesentlich höher angesiedelt sind als bei herkömmlichen Wagen. Ansonsten steht dem Fahrspaß nichts mehr im Weg.    [...mehr]


Autor: Florian

VW Jetta - Youngtimer wikipedia©Sven Storbeck

Eine genaue gesetzliche Definition ist für die Bezeichnung Youngtimer in deutschen Gesetzbüchern nicht zu finden, stattdessen hat sich im Laufe der Zeit der Youngtimer als Mittel der Wahrnehmung etabliert. So kann es durchaus vorkommen, dass Autos des gleichen Baujahres als Oldtimer beziehungsweise Youngtimer eingestuft wird. Für Besitzer ist die Einstufung entscheidend, denn dadurch ergeben sich möglicherweise Vergünstigungen bei Steuern und Autoversicherung.

Als Datierungsbeginn haben sich die 15 Jahre durchgesetzt, was aber nicht unbedingt bindend sein muss. Überschreitet das Fahrzeug das Alter von 15 Jahren, kann es als Youngtimer eingestuft werden. Als klassische Youngtimer werden der Ford Capri, der Opel Manta, der VW Scirocco und der Mercedes-Benz W123 in den Listen der Hersteller geführt. Wobei selbst Klassiker wie der Ford Fiesta in seiner ersten Generation durchaus als Youngtimer gilt, wobei der kleine Flitzer bereits seit 1976 produziert wird und mit seinen 30 Jahren an der Grenze zu den Oldtimern kratzt.

Das wichtigste Kriterium für die Einstufung scheint ihre Alltagstauglichkeit zu sein. Dank schon modern anmutender Technik wie Antiblockiersystem, Klimaanlage und elektronische Fensterheber entsprechen sie mehr den Vorstellungen eines modernen Fahrzeugs als klassische Oldtimer. Mit ein wenig Pflege und Zuneigung können Youngtimer problemlos in den Alltag integriert werden. Allerdings muss man sich mit der gesetzlichen Regelung für die Autokennzeichen vertraut machen, um einerseits Steuern zu sparen und andererseits eine gültige Zulassung zu erhalten. So gibt es für das 07-Kennzeichen seit dem vergangenen Jahr eine Neuregelung in Sachen Steuern und Versicherung, die man beachten sollte. Mittels eines Tarifrechners könnte man die für sich beste Versicherung herausfinden.

Wie schnell man in diese Regelung fällt, überrascht so manchen Autofahrer selbst. Moderne Baureihen wie der Ford Focus, VW Vento und Jetta können teilweise oder demnächst schon als Youngtimer eingestuft werden.    [...mehr]


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