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Oldtimer zu lieben, das bedeutet meistens, auf der Suche zu sein nach ganz besonderen Perlen der Automobilgeschichte, die sehr selten zu finden und im güngstigsten Fall auch noch wunderschön anzusehen sind.
Deshalb möchte ich Euch ein ganz besonderes Schmuckstück präsentieren: Den Ford Model A Boattail Speedster. Dieser coole kleine Racer wurde seinerzeit, nämlich 1928, in einer extrem limitierten Stückzahl hergestellt. Gerade mal 9 Exemplare dieser speziellen Model A - Ausfertigung wurden in Einzelanfertigung gebaut.
Der 4-zylindrige Reihenmotor des Gefährts kommt mit seinen 3236 ccm Hubraum auf immerhin 60 PS - das sind astronomische Leistungsdaten für damalige Verhältnisse! Auch die 160 Stundenkilometer, die der Rennbolide aufdrehen kann, sind extrem schnell für einen Oldtimer. Dementsprechend hoch ist auch der Verbrauch. Das Gefährt schluckt zwischen 19 und 26 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Gestängebremse und unsynchrone 3-Gang-Schaltung steuern diesen wunderschönen Flitzer.
Wer da nicht schwach wird, hat einfach kein Herz für Autos. Diese Scheinwerfer… diese geschwungenen Radverkleidungen - in diesem Auto manifestiert sich der Stil eines anderen Jahrhunderts in geballter Kraft. Für eine Fahrt mit dem Ding würde ich schon eine ganze Menge hergeben… Wer aber auf andere Autos steht, kann ja mal hier nachschauen.
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Als man den Mercedes 300 SL im Februar 1954 in New York vorstellte, ließ sich schon an der Reaktion der Besucher erkennen, dass man hier ein Auto geschaffen hat, das zur Legende werden würde. Das Coupé mit den Flügeltüren eroberte das Herz der Sportwagenfans im Sturm und selbst Menschen, die ihn sich niemals hätten leisten können, schwärmten für den 300 SL.
Zunächst war keine Serienproduktion des Mercedes 300 SL geplant, nur als die Nachfrage nach einem Sportwagen vom Format eines 300 SL stieg, entschloss man sich zur Produktion. Die enorme Besucherresonanz auf der Motor Show in New York festigte den Entschluss von Mercedes zur Serienfertigung, so dass nur rund sechs Monate später die Produktionsstätte in Sindelfingen den 300 SL umsetzte. [...mehr]
Ford Capri – noch immer ein ganz besonders klangvoller Name, bei dem Auto- und Oldtimerfans noch immer mit der Zunge schnalzen. Das Sportcoupé aus dem Hause Ford wurde erstmals 1969 der Öffentlichkeit vorgestellt und eroberte in kurzer Zeit die Herzen der Autofahrer im Sturm.
Der Name ist noch immer so klangvoll, dass man sich bei Ford entschlossen hat, das Modell wieder zu beleben. Ab 2012 soll der neue Ford Capri wieder erhältlich sein. Erste Studien zur Neuentwicklung konnte man schon vorab betrachten. Die Basis für das neue Modell wurde aber schon in den 70er Jahren gelegt, als man bei Ford mit einem Pony-Car den europäischen Markt erobern wollte und dies auch eindrucksvoll gelang. Zusammen mit dem VW Scirocco und dem Opel Manta gehörte der Capri zu den populärsten Coupés in ganz Europa.
Der Vorteil des Ford Capri waren seine zahlreichen Motorenvarianten und sein alltagstaugliches Design. Die weite Heckklappe und der großzügige Innenraum sind für ein Sportcoupé keine Selbstverständlichkeit. Die Motorenbandbreite beim Capri reichte in der ersten Generation von 50 PS und einem 1305 cm³ starkem Aggregat bis hin zu 150 PS und 2637 cm³. Insgesamt konnten die Käufer zwischen sieben Varianten wählen. Selbst in den Folgegenerationen behielt man diesen Variantenreichtum bei, um eine möglichst breite Käuferschicht anzusprechen.
Selbst in Ländern wie Australien, den USA und Südafrika konnte der Ford Capri erfolgreich auf dem Automarkt bestehen, weshalb er zu jenen Old- und Youngtimern gehört, die auf der Welt noch zahlreich zu finden sind. Trotzdem erzielen die Autos auf Oldtimer-Auktionen schon sehr gute Preise. [...mehr]
Die Ära David Brown sollte nach dem Zweiten Weltkrieg beginnen, als die kränkelnde Aston Martin Motors Ltd. Nicht mehr auf die Beine kommen wollte. Der britische Unternehmer mit dem großen Faible für den Rennsport war bisher mit Traktoren erfolgreich gewesen und erwarb das Traditionsunternehmen für 20.000 Pfund. Seine Ideen und geschlossenen Partnerschaften sollten der Automarke Aston Martin wieder auf die Sprünge helfen.
Das erste Modell unter der neuen Regentschaft war 1948 ein Drophead Coupé mit einem 2-Liter-Motor, welches inoffiziell den Namen DB I. trug. Da Brown den Bertelli-Zweilitermotor aus der Vorkriegszeit nicht mehr als zeitgemäß ansah, kombinierte er zwei wesentliche Komponenten miteinander, den Motor von Lagonda und das Fahrwerk aus dem „Atom“. Heraus kam ein 2,6-Liter-Sechszylinder mit 105 PS, der den Namen Aston Martin DB II. trug. Dieser neu konstruierte Rennwagen gewann schon wenige Monate später die Wertung in der 3-Liter-Klasse in Le Mans sowie den fünften Platz in der Gesamtwertung.
Der Aston Martin DB III. basiert auf den Konstruktionen des Österreichers Robert Eberan von Eberhorst, der zuvor mit Ferdinand Porsche in der Auto Union zusammengearbeitet hatte. Typische Porscheelemente wie Torsionsstabfederung und Längslenkervorderachse fanden sich bei diesem Modell von Aston Martin wieder. Der DB IV. wurde mit einem 3,7-Liter-Motor und einem neuartigen Design 1954 auf den Markt geschickt.
Das bekannteste Modell der David Brown Ära ist der Aston Martin DB V., der unter anderem in den Filmen „Goldfinger“ und „Thunderball“ aus der James Bond-Reihe als fahrbarer Untersatz des Geheimagenten diente. Mit diesem Vier-Liter-Auto war Aston Martin endgültig in die Klasse der exklusiven Sportwagen-Hersteller aufgestiegen.
Die Geschichte des David Brown sollte 1973 bei Aston Martin zu Ende gehen. Für lächerliche 100 Pfund ging Aston Martin Lagonda Ltd. Anfang 1973 an die Company Developments. [...mehr]
Eine Legende unter den Sportcoupés und den Cabrios ist der der Ford Mustang. Kaum ein Auto konnte vom Start weg sich so gut verkaufen und für derart Furore auf dem Automarkt sorgen. Anscheinend war Ford im April 1964 in eine Marktlücke gestoßen, die weder der Chevrolet Corvair beziehungsweise der Plymouth Barracuda ausfüllen konnte.
Mit einer aufwendigen Werbekampagne machte Ford sein neues Auto noch vor der eigentlichen Präsentation der breiten Öffentlichkeit bekannt. Um seine Konkurrenten noch weiter in den Schatten zu stellen, erhielten Käufer die Möglichkeit, sich ihren eigenen Ford Mustang zusammen zu stellen. Ob als biederes Basismodell mit sechs Zylindern oder Luxus-Sportcoupé oder gar als Kraftpaket mit einem explosiven V8-Motor. Die Herzen der Männerwelt drohten regelrecht zu explodieren und die Gestaltung bei der Farbe wurde zu einem Wettkampf auf den Straßen. Von der ersten Genration des Mustangs wurden 1,293 Millionen Modelle verkauft, ein unschlagbares Ergebnis.
Liebhaber von Oldtimer dürften aber bei einer Sonderausführung des Ford Mustang ins Schwärmen geraten, dem „Shelby-Mustang“ von 1966/67. Der Ex-Rennfahrer Carroll Shelby, der unter anderem das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen hatte, designte Mustang-Hochleistungsmodelle für den privaten Gebrauch. Aber auch für den Rennsport entwickelte Shelby Modelle wie den Shelby GT-350, mit 306 PS und 4,7 Liter V8-Motor, von dem nur 563 Exemplare gebaut wurden.
Auch die drei nachfolgenden Genrationen des Ford Mustang schafften es zum Kultstatus, weil die grundlegenden Eigenschaften des Autos nicht verändert. Es gab lediglich technische und kleine detailierte Veränderungen, die den Charakter des Autos weiterhin betonten. In vielen Filmen der 70er Jahre war der Ford Mustang an wilden Verfolgungsfahrten beteiligt und galt als das Auto schlechthin. In dem Film „Bullitt“ kam es zur längsten Verfolgungsfahrt der Filmgeschichte, in der Steve McQueen durch die Straßen von San Francisco jagt. In dem Film „Nur noch 60 Sekunden“ mit Nicolas Cage wird ein Shelby GT-500 zur Ikone der Autos erhoben.
Seine Beliebtheit konnte sich der Mustang bis in die heutige Zeit bewahren. Fans in aller Welt möchten gern ein seltenes Modell ergattern. [...mehr]








