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Der Fiat Spider zeigte in seiner langen Bauzeit, dass klassische Roadster nicht unbedingt aus Großbritannien kommen müssen. Auch heute noch erfreut sich der 124 Spider großer Beliebtheit.

Der 124 Spider wurde 1966 als Ablösung des in Ehre gealterten 850 Spider eingeführt. Wie der Name besagt, lag dem neuen Fiat Spider der technisch solide Fiat 124 zugrunde. Optisch war der Roadster jedoch bei weitem flotter geschnitten als die 124 Limousine. Ein Schuss Ferrari, eine Prise Triumph – schon war das Erfolgsmodell fertig, das erst 1985 nach knapp 200.000 Exemplaren eingestellt wurde. Das Fahrwerk mit vorderer Einzelradaufhängung und hintere Starrachse an Schraubenfedern war zwar nie sonderlich modern, aber gut abgestimmt und brachte dem für einen solchen aus rein emotionalen Gründen gekauften Flitzer nötigen Fahrspaß. [...mehr]
Der Dodge Daytona war der erste Rennwagen für die Straße – und zwar einer der nicht dem Dragstrip entstammte, sondern den NASCAR-Ovalen.

Der lästige Konkurrent Ford hatte 1969 zum Dodge Daytona geführt: Den aerodynamisch günstigeren Torino Talladega vermochten die brachialen Charger nichts entgegen zusetzen. Der 426 Hemi unter der langen Haube war zwar standfest und bärenstark, doch die Blue Oval Jungs kamen früher ins Ziel. Was tun? Dem Dodge Charger 500 eine stark abgesenkte und spitz zulaufende Front zu verpassen war nur die halbe Miete. Für die Traktion des für die Piste konzipierten Muscle Cars kam ein Heckspoiler auf den Kofferraumdeckel – und was für einer: 584 mm hoch. [...mehr]
Der BMW CSi 3.0 feiert Premiere in der BMW Welt. Das flotte BMW Coupe wurde vollrestauriert seinem glücklichen Besitzer übergeben.

Der von der neuen BMW Classic Center Kundenwerkstatt komplett restaurierte BMW 3.0 CSi von 1972 wurde am 07. Juli 2010 seinen Besitzer in der BMW Welt ausgehändigt. Das wurde doppelt gefeiert: Das BMW Classic Center freute sich über den erfolgreichen Abschluss der ersten kompletten Restaurierungen seit der Einrichtung der BMW Classic Kundenwerkstatt, und in der BMW Welt ging erstmalig anstelle eines Neuwagens ein BMW Oldtimer an einen Kunden. „Die erfolgreiche Restaurierung des BMW 3.0 CSi zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und mit unseren Partnern im Werksverbund der BMW Group individuell nach den Wünschen der Kunden auf höchstem qualitativen Niveau restaurieren können“, äußerte sich Ralf Vierlein, Leiter Sales und Aftersales der BMW Group Classic, über das quasi flammneue BMW Coupe. [...mehr]
Aufgeladene Kompaktwagen gab es auch schon vor dem aktuellen Golf GTI. Der Delta Integrale brüllte sich schon in den 80er-Jahren turbo-gedopt die linke Spur frei.

Der Lancia Delta HF Integrale erblickte 1987 das licht der Welt. Der Delta Integrale war eine Weiterentwicklung des Delta HF 4WD. Äußerlich machten Kotflügelverbreiterungen, andere Stoßfänger und Schwellerschürzen sowie ein geänderter neuem Lufteinlass auf der Motorhaube den Bösewicht erkennbar. Zudem gab es nun 15 Zoll große Alufelgen, am HF 4WD rotieren noch 14-Zöller. Auch wurden Fahrwerk und Bremsen der neuen Version der gesteigerten Motorleistung angepasst. Die betrug für den deutschen Markt dank Kat 177 PS und 298 Nm Drehmoment, in Italien lagen 185 PS an. [...mehr]
Als die Chevrolet Corvette 1963 in zweiter Baureihe die Fans begeisterte, hatte sich auch unter der Fiberglas-Karosserie einiges getan: Die Corvette C2 war nun ein echter Sportwagen.

Das konnte die anfangs extrem erfolglose Corvette C1 nie von sich behaupten. Die neue Chevrolet Corvette überraschte jedoch mit vier einzeln aufgehängten Rädern – die Benchmark Ferrari 400 Superamerica hatte noch eine Starrachse - und einer knackigen Fiberglashülle, deren scharf auslaufender Boattail ein geteiltes Heckfenster aufwies. Das fiel zwar schon im nächsten Modelljahr dem Rotstift – angeblich der schlechten Sichtbarkeit wegen zum Opfer, doch waren es aus optischer Sicht das so genannte Split Window und die Klappscheinwerfer, die die Corvette C2 zur Ikone machten. [...mehr]
Jawoll, der Triumph TR6 ist ob seiner Härte und Kompromisslosigkeit ein echtes Männerauto. Welche sind die für den ganzen Spaß verantwortliche Triumph Parts?

Klare Sache: Die Triumph Parts, die nicht vorhanden sind. Der von 1968 bis 1976 in 94.619 Exemplaren gebaute Roadster lebt primär von seiner Nullausstattung – das Vorhandensein einer richtigen Windschutzscheibe anstelle von den flachen Brookland-Shields darf schon als Luxus gewertet werden. Karosseriebauer Karmann zeichnete das Blechkleid über dem Rahmen vom Triumph TR6, das vor allem durch die beinah überproportional großen Radausschnitte auffiel. Sympathische Front mit zwei Scheinwerfern, Blinkern, Stoßstange, fertig ist der große Triumph Roadster. Weniger Begüterte griffen zum Spitfire oder einem anderen Konzernprodukt wie dem MG MGB. [...mehr]
Unfassbar, dass dem zackigen Fiat X1/9 die drögen Pandas und Unos folgten. Das Fiat Coupe überzeugte hingegen durch Fahrdynamik und maßgeschneiderte Karosserie.

Der Fiat X1/9 – das waren noch Zeiten: Während heute irgendwas turbogeladenes an den Vorerrädern von Punto und Co. zerrt, gab es damals ein Fiat Coupe mit Mittelmotor. Erstklassigg. Die von Altmeister Bertone geschneiderte Karosserie war knackig und saß prächtig. Wem’s zu warm wurde, der entfernte einfach das Targa-Dach. Alles toll, aber abgeschaut – immerhin vom Porsche 914 und nicht irgendwem. Andererseits: Besser konnte der Fiat 850 Sportspider ab der Markteinführung im Jahr 1972 gar nicht ersetzt werden. Die Klappscheinwerfer zeugten ebenfalls vom sportlichen Anspruch. [...mehr]
Wem die Celica nicht ausreichte, der griff kurzerhand zum Toyota Supra. Der turbogeladene Supra-Motor düpierte an der Ampel so manchen Gegner.

Als der Toyota Supra 1978 als Spitzenmodell der Celica die aufgehende Sonne erblickte, war die Welt noch in Ordnung, Als Toyota sich 1986 anschickte, die Celica durch Frontantrieb langweilig zu machen, blieb für die Fans des Supras alles beim alten – der Supra wurde ein eigenständiges Modell, dessen durchdrehende Hinterräder zum Markenzeichen wurden. Der Supra-Motor hatte einfach jede Menge Potential – der bei Tuning-Fans äußerst beliebte 7M-GTE schöpfte aus glatten drei Litern Volumen 235 PS und 350 Nm Drehmoment. Tempo 100 stand nach 6,3 Sekunden an, die Viertelmeile war nach kurzen 14,8 Sekunden durcheilt. [...mehr]
Als der Chevy Camaro der zweiten Generation 1970 eingeführt werden sollte, verzögerte ein Streik dies lange. So wurden Camaro SS, Camaro Z28 und Co. erst spät als 1970 1/2-Modelle eingeführt.

Der neue Chevy Camaro war optisch nicht wieder zu erkennen: Aus dem Hardtop-Coupe war ein Fastback geworden, die Cabrios entfielen komplett. Die Linienführung war reich an italienischer Inspiration und durchaus gelungen. Als größtes Aggregat war der LS6 Big Block geplant, doch stellte schließlich der bereits bekannte 396 cui V8 das Maximum dar, nun allerdings der Emissionen wegen auf 402 cui aufgebohrt. Der Camaro SS, den dieser V8 befeuerte, war mit 350 PS aber immer noch ein echtes Muscle Car. Wer ihn mit der Camaro RS-Option kombinierte, erhielt zudem Stummelstoßstangen und eine verlängerte Grilleinsatz. [...mehr]
Als Ford 194 den Mustang lancierte, waren bei GM die Gesichter lang. Als für 1967 der Chevrolet Camaro angekündigt wurde, musste Ford rasch nachlegen.
Denn der Chevrolet Camaro war von Anfang an als Muscle Car geplant worden und war breit genug, auch einen Big Block V8 aufzunehmen. Ford zog nach, aber der 67er Mustang wurde nicht so ein Hit wie das Pony Car von 1964 – zu viele Mitbewerber rangen um die Gunst der jungen Kunden. Und Chevy bot einiges: Das als Coupe und Cabrio erhältliche Fahrzeug war mit zwei albernen Sechszylinder und – viel wichtiger – vier V8-Motoren geliefert, die zwischen 255 und 375 PS lieferten. Wer mit seinem Händler auf „Du“ war, konnte sogar 425 Pferde ordern. Das Optikpaket vom Camaro RS mit den verdeckten Scheinwerfen sowie die rasanten Camaro SS und Z28 sorgten für weitere Begeisterung, sodass 220.906 Exemplare verkauft werden konnten. [...mehr]




