Beiträge vom: März, 2011

Kaum ein Mercedes Oldtimer prägt so das Straßenbild wie der W123. Warum der Mercedes W123 so beliebt ist, lässt sich nur erahnen – dass er eben ein Benz ist, stellt nur einen triftigen Grund dar.

Klassische Eleganz: Mercedes W123 T-Modell ©2011 Daimler AG

Der Mercedes W123 gehört zu den gefragtesten Mercedes Gebrauchtwagen vergangener Tage – kein Wunder, hat er doch viel Vorzüge zu bieten: Sparfüchse wählen den Mercedes 200 D oder 240 D mit sparsamen, aber nicht sonderlich temperamentvollen Selbstzündern, Genießer entscheiden sich für den Mercedes 280 E, während Daily Driver sich vielleicht für die 200, 230 und 230 E Benziner erwärmen können. Dass der Mercedes Oldtimer auch dank des großzügig verteilten Chroms optisch als solcher klar zu erkennen ist, hilft Sozialneid schon im Aufkommen zu ersticken. Zudem saß fast jeder schon einmal in einem drin und konnte vorn wie hinten Fahrkomfort und gute Platzverhältnisse am eigenen Leib erfahren.



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Land Rover – klar, die mit den völlig spartanischen Kraxlern. Dass diese Firma etwas derart komfortables wie den Range Rover erdachte, traf viele völlig unerwartet.

Range Rover ©flickr / desomurchu archive gallery
Als Land Rover feststellte, dass es sowohl knorrige, unbezwingbare Geländewagen als auch luxuriöse Limousinen gab, war klar, dass ein gelungene Mischung her musste: Im Gegensatz zu heutigen SUV, die höchstens wie Geländewagen aussehen, sollte der Range Rover sich auch in äußerst unwegsamem Terrain souverän fortzubewegen. Damit hatte der britische Landadel endlich einen adäquaten Jagdwagen, wollte man dem Shooting Brake auf Aston Martin-Basis den matschigen Waldweg nicht zumuten. 1970 eine echte Sensation – ein 445 cm langes Nutzfahrzeug voller Komfortfeatures.



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Der Mitsubishi Colt ist hierzulande gut bekannt. An den Colt A 150, die erste nach Europa exportierte Serie, erinnert sich indes kaum noch jemand – quasi alle sind mittlerweile verschwunden.

Mitsubishi Colt ©flickr / Last Hero
Der Mitsubishi Colt ist in Europa das Mitsubishi Auto, das bislang am längsten auf dem Markt verfügbar ist – bereits 1978 kam er als Kompaktwagen hierzulande zu den Händlern, quasi pünktlich zur zweiten Ölkrise. Der Verbrauch des kleineren zwölfhunderter Mitsubishi Motors von 9 bis 11 Litern passte da gut, doch auch der anstelle von 55 PS derer 70 leistende 1.4-Liter Reihenvierer, der 8 bis 12 Liter schluckte, entsprach durchaus den damaligen Anforderungen. Heute wird ein mit rund 2,7 Tonnen rund dreimal so schwerer Cadillac Escalade mit Komfort – nicht bloß Platz – für sieben Mitfahrer und über 400 PS für 15 Liter verurteilt.



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Altmetall gehörte zwar nicht zu den Hauptattraktionen vom Genfer Autosalon 2011, fehlte in Genf aber trotzdem nicht. Was waren die heißesten Oldtimer auf dem Genf?

Mefistofele beeindruckte mit seinem Riesenrohr ©Searchmetrics GmbH
Auf dem Autosalon Genf waren aktuelle Neuwagen und mitunter äußerst skurrile Concept Cars freilich in der absoluten Mehrheit. Doch hier und da fand sich noch ein Fahrzeug, an dem Kunststoff nicht den Hauptbestandteil ausmachte. So zum Beispiel am Fiat Stand: Die Italiener präsentierten auf dem Genfer Autosalon das hinter Christine und KITTs bösem Bruder KARR böseste Auto des Planeten – ein Rekordfahrzeug der dreißiger Jahre, das bei seinen dem Fahrten in Frankreich durch den ohrenbetäubenden Flugzeugmotor und die rote Lackierung zum Spitznamen „Mefistofele“ kam.



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