Beiträge vom: Mai, 2010

Wem der Triumph Spitfire zu offen war und wer einen Mangel an Zylindern feststellte, hatte in den 60er Jahren keinen Probleme, hielt der Autohändler doch noch den Triumph GT6 bereit.

Triumph GT6 Mk1 von 1967 ©flickr / jmcarthy99
Was im Triumph GT6 der Motor an Volumen zulegte, das fehlte im Innenraum – kaum ein anderer kleiner Sportwagen dieser Zeit war so knapp bemessen wie der GT6. Der E-Type für Arme, wie der Triumph Spitfire GT6 auch wegen seiner ähnlichen Proportionierung  bezeichnet wurde, wurde ab 1966 gebaut und hetzte mit seiner aus Spitfire und Herald stammenden hintern Schwingachse durch schlechtes Handling in Kurven sofort die Kritiker gegen sich auf. Der Triumph Motor, der aus dem Mittelklasse-Wagen Vitesse stammte, überzeugte aber sofort durch 95 PS und Sechszylinder-Kultiviertheit. Die Motorhaube mit Powerdome gehörte zu den Triumph Parts, die dem großen Treibwerk geschuldet waren.    [...mehr]


Der Morris Minor Traveller machte nach dem Krieg mit typischem Vorkriegsdesign weiter und passte sich mit dem Holzaufbau an die Rohstoffknappheit nach dem Krieg an.

Morris Minor Traveller, hier als Morris Minor 1000 ©flickr / aaronx
Im Morris Minor Traveller vergeht die Zeit langsam, was aber nicht allein dem 0,8-l-Motor des von 1953 bis 1971 gebauten Kombis zuzuschreiben ist. Allein die sofaartige Sitzbank vom Morris Traveller, das antiquierte Fahrwerk mit hinterer Starrachse an Blattfedern und Trommelbremsen rundum sorgen für Gemächlichkeit rundum. Wenngleich ab 1956 „stärkere“ Vierzylinder mit 950 Kubik Einzug hielt, wurde der Kombi mit tragenden Karosserie-Elementen aus Eschenholz nie auch nur annähernd zu Performer für Rennen. Das mit rund 7,2 Litern sehr sparsame Fahrzeug fuhr sich stattdessen in die Herzen junger Familien. Als indirekter Nachfahre gilt der Marina, der den britischen VW Käfer jedoch nicht vollkommen ersetzen konnte.    [...mehr]


Der Lancia Stratos feiert seinen 40. Geburtstag! Kaum ein anderes Lancia Auto brachte Fahrzeug- und Motorsport-Fans derart in Verzückung.

Lancia Stratos Stradale ©flickr / tonylanciabeta
Dem Lancia Stratos half dabei in erster Linie der quer als Mittelmotor verbaute Ferrari V6 aus dem Ferrari Dino 246 GT. In der Homologationsversion Stratos Stradale leistete das 2,4 l große Triebwerk 190 PS und sorgte für 248 km/h Spitze. Die für das Lancia Rally-Auto wichtige Beschleunigung von 0 auf 100 dauerte 6,8 Sekunden. Kam das schwierig zu fahrende Lancia-Auto jedoch offiziell im Motorsport zum Einsatz, machten mindestens 280 PS mehr als lautstark auf sich aufmerksam; mit dem Lancia Turbo-Kit kam die in nur zwei Exemplaren hergestellte Rundstreckenversion sogar auf 560 Pferdestärken.    [...mehr]


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