Beiträge vom: Dezember, 2009
Was? Aber ja, unter diesen Gesichtspunkten schickte Alejandro de Tomaso seinen Pantera ab 1970 in die Arena. Lamborghini und Ferrari zeigten sich indes unbeeindruckt, hatten sie doch gerade Iso Rivolta in ihre Schranken verwiesen.

Wie Iso vertraute De Tomaso beim Pantera auf die amerikanische Kraft aus acht Töpfen, hier in Form des Ford 351 V8. Der 5,8-l-Motor brachte es in den Staaten, in die er über Mercury-Lincoln-Autohändler vertrieben wurde, anfangs auf bis zu 330 PS. Ab 1973 sank die Leistung dank neuer Abgasgesetze und Messungsmethoden auf 266 Pferde. Das selbsttragende Mittelmotor-Coupe stach ferner durch seine für damaligen Verhältnisse monströsen 285er-Hinterreifen hervor, die traktionsgünstig 57 Prozent des Fahrzeuggewichtes von maximal 1,6 t aufnahmen. Sein Temperament von 6,7 Sekunden auf 100 sowie 256 km/h Spitze zügelten Scheibenbremsen. Im Mittel kostete der Spaß gut 20 l Super – unpraktisch zu Zeiten der Ölkrise. Trotzdessen faszinirend, wie die AMS befand. [...mehr]
Der Ford Granada wurde in den Ford-Werken in Köln und Dagenham produziert. Zeitgleich wurde auch in den USA ein Modell unter dem Namen Ford Granada gebaut, was mit dem kultigen, eckigen Karosserie der deutschen Produktion aber nur den Namen gemeinsam hat.
Der Ford Granada wurde nach der andalusischen Stadt Granada benannt und war das Nachfolgemodell der Typen 20M/26M der Baureihe P7.
Ford Granada als Kombi oder Coupé
Der luxuriöse Ford Granada zielte auf die Oberklasse und war bis 1975 ausschließlich mit V6-Motoren ausgestattet. Die Entwicklung dieser Limousine für den europäischen Markt begann bereits im Jahr 1968. Im März 1972 wurde der Ford Granada auf dem Genfer Auto-Salon erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, nachdem Investitionen von rund 500 Millionen DM in die Produktion getätigt wurden.
Der Ford Granada wurde in Zusammenarbeit englischer und deutscher Entwicklungsabteilungen von Ford entwickelt und war damit das dritte Modell, nach dem Ford Escort und dem Taunus TC dieser Kooperation.
Eckige Limousine aus Köln und Dagenham
Der Ford Granada verfügte über ein Fahrwerk mit Doppel-Querlenkern vorne und Einzelradaufhängung an schraubengefederten Schräglenkern hinten im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich aufwendiger und moderner konstruiert. Auch die Sicherheitslenksäule wurde in die Konstruktion des Ford Granadas eingebaut.
Der Ford Granada wurde als als Kombi (Turnier) und als Coupé angeboten. Im April 1979 kostet der Neuwagen Ford Granada etwa 24.000 DM. Das Design des Ford Granada zeichnet sich vor allem durch seine typischen rechten Winkel aus. Die leistungsstärksten Modelle des Ford Granada hatten 160 PS und 2,8 Liter Hubraum und machten in den 70ern sogar Benz und BMW Konkurrenz. Bis zum Produktionsende im Jahr 1985 wurden mehr als 1,6 Exemplare hergestellt und war damit ein Bestseller, der Ford-Geschichte schrieb. [...mehr]
Es war DAS Auto der 60er Jahre: Hühnerzüchter und Hobby-Racer Carroll Shelby stopfte V8-Motoren von Ford in den kleinen AC Ace. Ergebnis: Riesenmotor + leichtes Auto = echte Granate.

1962 gab es die AC Cobra 289 mit einem 4,7 Liter-Triebwerk. Da ging schon was auf der Rennpiste. Doch wild wurde es, als Shelby den Sportwagen verbreiterte, Aufhängung sowie Rahmen verstärkte und das 427 Kubikzoll-Aggregat hineinzwängte. Damit hatte die Cobra 427 sieben Liter Hubraum, über 400 PS und etwa 640 Nm Drehmoment. Später ersetzte der geringfügig schwächere Ford 428 V8 den 427 Side Oiler. Wer das „Toploader“ genannte Viergangetriebe geschickt schaltete, prügelte den knapp 1.050 Kilogramm leichten Roadster in unter 5 Sekunden auf 100. Über 240 Spitze waren in der Shelby Cobra immer drin, die abgespeckten und noch stärken Rennversionen kratzten an der 300 k/hm Schallmauer. [...mehr]
Italien, die 60er Jahre: Ferrari und Maserati sind des Lebemannes erste Wahl, nerven aber mit kapriziösen Motoren. Renzo Rivolta wusste es genau und bediente sich wie Facel Vega es mit dem HK 500 vormachte, einfach anderswo. Jenseits des Atlantiks.

Dem Iso Rivolta IR 300 gingen diese Überlegungen von Renzo Rivolta und dem genialen Ex-Ferrari-Ingenieur Giotto Bizzarini vorweg. Kurzerhand bekam der heckgetriebene Iso Rivolta 300 den robusten wie anspruchslosen 5,4-l-V8 der Chevrolet Corvette mit den namensstiftenden 300 PS sowie 488 Nm Drehmoment unter die schmucke Haube. Das vollsynchronisierte Vierganggetrieb stammte von BorgWarner. Damit ging die Fuhre in 8,4 Sekunden auf 100 und erreichte 218 km/h Spitze. Der 40 PS stärkere Iso Rivolta IR 340 war noch eine halbe Sekunde bzw. zehn km/h schneller. Die elegante Karosserie mit Lederausstattung steuerte Bertone bei; der 4,76 m lange Gran Turismo bietet bei einem Radstand von 270 cm vier Personen prächtig, fünfen akzeptabel Platz. [...mehr]
„Baut eine Kreuzung zwischen einem Ferrari und einem Rolls Royce!“ - so soll der Auftrags von General Motors’ Designer-Ikone Bill Mitchell gelautet haben. Er wollte dem erfolgreichen Ford Thunderbird etwas nie da gewesenes entgegensetzen.

Dass Buick innerhalb der GM-Hierarchie den Riviera baute, war indes eher Zufall; die anderen [...mehr]
Japanisches Altmetall erfährt hierzulande abgesehen von einigen Sportwagen wie dem Datsun 240 Z quasi kein Interesse. Dabei sind gerade die Mittelklasse-Limousinen vom Schlage eines Nissan Laurel geeignet, einen definitiv seltenen Youngtimer zu fahren.

Der Nissan Laurel – je nach Markt auch als Datsun Laurel oder Datsun 200L bezeichnet – wurde [...mehr]
Der „russische Range Rover“ Lada Niva war zeitgenössischen Geländewagen mit seiner Einzelradaufhängung vorn und der selbsttragenden Karosserie weit voraus. Diese Evolutionsstufe des Fiat 124 hätten die Italiener kaum zu träumen gewagt.

Der Lada Niva 4×4 wurde von 1976 bis heute produziert und aus der Limousine Lada 2106 [...mehr]




