Beiträge vom: Juli, 2009
Wer zwischen 1965 und 1972 ein Fahrzeug der Oberklasse sein eigen nennen wollte, hatte zwischen zwei deutschen Fabrikaten die Wahl: Entweder ein amerikanisch angehauchter Opel der K-A-D-Serie oder die S-Klasse W 108 von Mercedes-Benz.
Der Nachfolger der S-Klasse W 111, auch als „große Heckflosse“ bekannt, wurde 1965 präsentiert. Die viertürige Limousine mit der klar gezeichneten Linienführung konnte sich mit ihrer innovativen Technik sofort auf nationalen wie internationalen Märkten behaupten. So gab es teilweise Einspritzmotoren und Luftfederung im Heck. Als Kurzversion maß der W 110 in den Modellen S und SE 4,90 Meter in der Außenlänge, mit dem längeren Radstand von 2865 mm genau fünf Meter. In den langen Ausführungen gab es sowohl Stahlwendelfedern als auch die komfortable Luftfederung; diese kennzeichnet als W 109 die Modelle 300 SEL, 300 SEL 3.5, 300 SEL 4.5 (US-Version) und 300 SEL 6.3.
Führende Technik bei Mercedes-Benz
Seinen technologischen Führungsanspruch untermauerte Mercedes weiter mit Scheibenbremsen an allen vier einzeln aufgehängten Rädern; beides war zur damaligen Zeit durchaus nicht selbstverständlich. Hinter den mitunter recht durstigem Motoren arbeitete ein weiteres Technikhighlight: Wer manuelle Getriebe für einen Makel der Arbeiterschicht hielt, war mit der Vierstufenautomatik perfekt ausgestattet. Die Konkurrenz musste mit lediglich drei Fahrstufen hinterherbrummen. Auch gab es für die Sechszylindermodelle ab 1969 eine Handschaltung mit fünf Gängen. Das war ebenfalls beileibe nicht alltäglich bei Mercedes Gebrauchtwagen; in den USA gehörte etwa eine manuelle Dreigangschaltung zum Standard.
Luxus und Leder im Mercedes W 108
Der Innenraum entspricht immer noch den Anforderungen an ein Oberklassefahrzeug: Gediegen Verarbeitung und edle Materialien sollen es bitteschön sein. Hier setzte Mercedes eine Benchmark, die heute noch gilt: echtes Holz, attraktive Stoffe und feinstes Leder, lecker abgeschmeckt mit etwas Chrom. Heute glänzen Metalle eher matt, und Holz entpuppt sich oft als Plastik. Das Zweispeichenlenkrad mit ovalem Hupenring verströmt antiken Charm, den filigranen Wählhebel der Kraftübertragung krönt eine schüchterne Kugel. Das Interieur konnte mit “Hasenohr”-Kopfstützen, einem Schiebedach oder einer Klimaanlage nach Wunsch aufgewertet werden.
Funkelnder Stern auf der Rennstrecke
Unter der Haube musste Mercedes abermals die Mitbewerber düpieren und bot daher Einspritzmotoren an. Mit der mechanischen Einspritzung waren sie eher durstig, mit der ablösenden elektronischen Bosch-D-Jetronic spritzig. Letztere läutete wie auch die kleinen Achtzylinder 3.5 und 4.5 das ende der Modellreihe W 108 ein, die von der ersten als solche vermarkteten S-Klasse W 116 beerbt wurde. Dann gab es noch den 300 SEL 6.3, eine sehr frühe Interpretation der Sportlimousine. Der 6,3-Liter-V8 aus dem 600er mit 250 PS und erhabenen 510 Nm Drehmoment drückte den gutsituierten Käufer in 6,5 Sekunden auf 100 und hörte erst bei Tacho 220 auf, Vortrieb zu produzieren. Dieser Wagen darf sich rühmen, im Sportanzug bei Tourenwagen-Rennen und im Rallye-Sport Geschichte gemacht zu haben. Abgesehen von einigen Erfolgen stellte der das esrte Fahrzeug des heute renommierten Tuners AMG dar. [...mehr]
Es wird mal wieder laut am Nürburgring. Zum 37. Male zeigen die Piloten historischer Rennfahrzeuge beim AvD Oldtimer Grand Prix, was in ihren ungedämpften Boliden steckt.
Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring: Alle vertreten
Die Starterlisten erinnern an eine Massenveranstaltung: Auf 15 Felder verteilt lassen es die Besitzer wertvollen Altmetalls durchgehend krachen. Doch die Klasse kommt keinesfalls zu kurz. Alles , was Rang und Namen in der vierrädrigen Welt hatte, ist angereist: Riley, Porsche, BMW, Aston Martin… Die Pretiosen sind wie folgt aufgeteilt: Historic Grand Prix Cars bis 1960, Historic Grand Prix Cars 1961 – 1965, 2-sitzige Rennwagen und GT bis 1960/61, Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft 1972 – 1981, Group C, Orwell Supersports Cup, GT-Fahrzeuge bis 1965, Tourenwagen bis 1965, MINI CHALLENGE, AvD-Historic Marathon 500, Yokohama FHR Roschmann Cup, Nürburgring Trophy 100, Youngtimer Trophy, Pre War Gleichmäßigkeitslauf und Vintage am Nürburgring.
Familienfreundlichkeit pur beim Grand Prix auf dem Nürburgring
Trotz der hochoktanigen Unterhaltung ist das Spektakel nicht unerschwinglich. Wer seinen Nachwuchs auf die richtige Bahn der Fortbewegung bringen will, nimmt ihn einfach mit – Kinder bis 17 Jahre erleben den Grand Prix in Begleitung eines Erwachsenen gratis. Letzter zahlt am Freitag 18 Euro, am Sonnabend oder Sonntag je 38 oder für die drei Tage zusammen 58 Euro. Gerade die Komplettbesucher sollten sich nicht auf ein erholsames Wochenende mit Ausschlafen, Sektfrühstück und mal ein bisschen Rennsprit schnuppern einstellen. Täglich von 08:30 bis abends prügeln die Piloten ihren Wagen durch die Grüne Hölle. Augenringe am Montag müssen in Kauf genommen werden, die Rennen zu verpassen ist unehrenhaft.
AvD Oldtimer Grand Prix 2009
Wer also vom 07 bis zum 09. August in der Gegend weilt, sollte sich den Event nicht entgehen lassen. Wo gibt es schon ein offenes Fahrerlager, Präsentationen verschiedener Hersteller, berühmte Fahrer, Interviewrunden, Pitwalk am Samstag und am Sonntag sowie die Zusammenkunft von gut 40 Markenclubs? Die Ahr-Rhein-Eifel-Tourismus GmbH hilft gern bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten, falls der nahe Campingplatz Müller nicht den Ansprüchen genügen sollte. Zweifelsohne darf man dem Automobliclub von Deutschland zugestehen, ein eine absolute Top-Veranstaltungn auf die Beine gestellt zu habe, die jeder Freund des Motorsports sich tiefrot im Kalender vormerken sollte. [...mehr]
Einst konnte man die Herkunft eines Rennwagens an der Farbe des Lackes ablesen: Grün für Großbritannien, blau für Frankreich, Silber für Deutschland. Die Flitzer aus Italien trugen, wie auch heute oft, rot. Das kleidet auch diesen Alfa Romeo 12 C Monoposto von 1937.
Alfa-Unikat – hier mal nicht inflationär gebraucht
Lediglich drei Exemplare des 12 C wurden 1937 in Handarbeit hergestellt; davon existiert heute noch ein einziger. Der tiefliegende Einsitzer – auf den Notsitz samt Schmiermaxe konnte man in den 30ern bereits verzichten – hatte die staatstragende Aufgabe, den italienischen Nationalstolz gegen den kraftstrotzenden Silberpfeile zu behaupten. Vittorio Jani stand hinter der Entwicklung des 12 C, doch genauso wie Fahrerlegende Tazio Nuvolari wurde er mit dem Rennwagen nicht glücklich. Beide verleißen Alfa Romeo, Jano heuerte bei Lancia an, und Nuvolari brillierte auf den Wagen Auto-Union.
Mit der Reife kommen die Erfolge für den Alfa
Beim Großen Preis von Italien wurde der 12 C nicht mit Lorbeeren bedacht, auch beim Rennen um den Coppa Acerbo stand kein Alfisto auf dem Siegertreppchen. Den kleinen Rennställen wie Amserati und eben auch Alfa Romeo fehlten die Mittel, um den staatlich massiv subventionierten Auto-Union und Mercedes-Benz Paroli zu bieten. Hinzu kamen Mängel im Handling.
Die Stunde des 12 C schlug erst in der Nachkriegszeit, als er als „junger Gebrauchter“ zahlreiche Motorsport-Erfolge erringen konnte. So pilotierte Archille Varzi im Jahr 1948 den Alfa auf den zweiten Platz beim Gran Premio Mar de Plata und auf die oberste Stufe des Treppchens beim Gran Premio Interlagos. Im selben Jahr fuhr Clemar Bucci lbeim Gran Premio Cordoba einen zweiten Rang heraus und belegte 1950 beim Gran Premio Buenos Aires die dritte Podeststufe.
Kraft im Überfluss im 12 C
Dank Kompressoraufladung stemmte der 4,5 l V12-Motor je nach Quelle 430 - 450 PS auf die Kurbelwelle, die per Viergangschaltung an die hintere Starrachse weitergeleitet wurden. Damals zeitgemäß, heute ein Schock für jeden Autotester. Denn der vollgetankte Monoposto brachte gerade mal zwischen 808 und 818 kg auf die Waage, was ein Leistungsgewicht von 1,82 bis 1,9 kg pro PS bedeutet. Nicht weniger beeindruckend ist die Literleistung des Front-Mittelmotorfahrzeugs, die bei gut 100 PS für jeden Liter Hubraum rangiert. Dennoch reichten Alfa Romoes Anstrengungen nicht, die Silberpfeile waren stärker.
Zu sehen ist der 12 C Monoposto am 1. und 2. August auf den Schloss Dyck Classic Days 2009 [...mehr]
Die Gruppe der Oldtimerfreunde kennt viele Spielrichtungen: Autos, Motorräder, Rennfahrzeuge, Zwitter wie Voiturettes und Cyclecars sowie Militärfahrzeuge. Weniger öffentliche Beachtung finden die Nutzfahrzeuge, besonders das Feld der Traktoren.
Kein Neid auf Traktoren
Was reizt diesen Schlag Menschen, sich tonnenschweren Fahrzeugen zu widmen, die weder Prestige, Geschwindigkeit noch jeglichen Komfort bieten? In der Regel ist es das Ehrliche, Unzerstörbare, das stahlgewordene Heldentum der Agrarwirtschaft. Der Traktor, vielleicht ein rüstiger Fordson, war sich für keine Arbeit zu schade, ob im Schneesturm oder in der Sommerhitze. Es gab keinen Schampus auf der Rückbank, allenfalls neben dem rußenden Auspuff einen Korn aus dem Flachmann. Das macht den Traktor neben der überschaubaren Technik äußerst sympathisch.
Trecker aus heimischen Gefilden
Bei Traktoren denken viele unbewusst zunächst an die amerikanischen John Deere in der Markenfarbe Grün, kontrastiert von gelben Felgen. Doch auch die deutsche Industrie hielt für den wackeren Landmann einiges bereit. Schlüter, Lanz, Fendt, Hanomag, Eicher, Deutz und Fahr hießen einige der bekannten Hersteller, von denen der Großteil länger schon nicht mehr existiert. Alle diese diesel-nagelnden Trecker lösten mit der Zeit die dampfgetriebenen Lokomobile ab, die meist stationär zu zweit am Rand eines Feldes standen und per Stahltrosse einen Pflug hin- und herzogen.
Mit dem Porsche auf den Acker
Manche Schlepperfans erlauben sich dieses Späßchen. Mit „Porsche“ und „Diesel“ kräftig angeben und dann statt Cayenne V6 TDI einen typischerweise rot lackierten Traktor aus der Halle fahren. Wenn der Rauch weggezogen ist, kommt bei den Umstehenden die Neugier zutage. Sollten Porsche nicht Sportwagen mit Boxermotor im Heck sein? Mitnichten. Ferdinand Porsche arbeitete vor dem Krieg parallel zum Volkswagen am Volkstraktor und schuf sich ab 1950 mit den Landmaschinen ein sicheres Standbein.
Vom Trecker zum Supersportler
Dass ehrliche Landarbeit zu sportlichen Höchstleistungen führen kann, beweist auch die wechselvolle Geschichte des Ferrucio Lamborghini. Der produzierte als junger Mann ab 1948 mit großem Erfolg robuste Traktoren. Der Legende nach entschied sich der Herr mit Stier im Sternzeichen und Hitze im Blut zum Bau eines Sportwagens, als Enzo Ferrari verlauten ließ, Lamborghini hätte lediglich Ahnung von Traktoren.
Oldtimer - Traktoren ohne Rentenanspruch
Wer nun glaubt, dass sich ein alter Traktor nach erfolgter Restauration täglich poliert in einer beheizten Garage die grob profilierten Reifen platt steht, irrt sich. Die Treckerfreunde erkennen die arbeitsamen Gene ihrer Schlepper an und lassen sie auf Veranstaltungen ihre typischen Aufgaben verrichten. Was dem Sportwagenlenker eine Rallye ist, stellen für den Traktoristen die verschiedenen Disziplinen der Feldarbeit dar. So wird fleißig um die Wette geeggt, Holzschlag weggeschafft oder ein Stück Land umgepflügt. Danach gibt`s einen Korn. Man bleibt bodenständig. [...mehr]
Mit dem Alfa 75 gratulierte sich Alfa Romeo 1985 zum 75-jährigen Firmenjubiläum. Von vielen Alfisti als letzten echten Alfa vor der Fiatübernahme beweint, glänzt der Alfa 75 mit charakteristischen Alfa-Merkmalen. Heckantrieb samt Transaxlegetriebe und DeDionachse versprachen alfatypische Fahrdynamik. Dass diese auch mit lediglich 1,8 l Hubraum erreicht werden konnte, besorgte der in Mode kommende Turbolader.
Turboaufladung – der Alfa 75 stellt sich Zeitgeschmack und Politik
Ein Jahr nach dem Debüt des 75 gesellte sich 1986 der 75 Turbo zu seinen vier- und sechszylindrigen Stallgenossen. In Zeiten von Maserati Biturbo und Porsche 959 erwies sich die Aufladung als cleverer Weg, mit dem Ruhm des Püsterichs einige Marktanteile gutzumachen. Zudem legitimierte die italienische Luxussteuer mit einem Zuschlag von 33,3 % auf Fahrzuge mit mehr als zwei l Hubraum Alfas starke, kleinvolumige Motoren als dringende Notwendigkeit. Allen 75 Turbo waren ein Garret T3-Lader, ein Ladeluft- und ein Ölkühler beschieden. Trotz all dieser Raffinessen empfiehlt sich langsames Kaltfahren des Mittelklassewagens, will man noch lange Freude an ihm haben.
Aufgeblasener Sporteinsatz im 75 Turbo evolutione
Zur Marktetablierung sollte auch die Teilnahme an der Tourenwagenweltmeisterschaft von 1987 verhelfen, was jedoch in einem Desaster endete: Die sechs gemeldeten Alfa 75 Turbo mit ihren 21 Fahrern konnten den BMW M3 und Sierra Cosworth nichts entgegensetzen und bekleideten bestenfalls einen 12. Platz in der Gesamtwertung.Als Sondermodell firmierte ab 1987 der 75 Turbo evolutione, der homologationsbedingt geringfügig weniger Hubraum als der Serien 75 Turbo, dafür mit besseren Tuningmöglichkeiten aufwartete. Leistung und Drehmoment blieben mit 155 PS und 226 Nm unverändert. Äußerlich hob sich der evolutione vom gewöhnlichen 75 Turbo durch Rundumverspoilerung und einen roten statt grauen Kühlergrilleinsatz ab.
Der 75 entwickelt sich als Verkaufserfolg
Trotz gescheiterter Rennkarriere verkaufte sich der 75 prächtig, in den ersten drei Jahren konnten gut 170000 Wagen an Freunde der gepflegten italienischen Linienführung gebracht werden. Namentlich stammte diese aus der Feder von Ermanno Cressoni, der auch Giulietta Nuova und Alfa 33 gestaltet hatte. Zudem riefen die vier Türen des kantigen Keils nie das Image einer lahmen Familienkutsche hervor; die dank des Getriebe-Differentialblocks im Heck perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 und die 25-prozentige Differentialsperre sorgten für mehr Sportsgeist als ihn viele Konkurrenten je hatten. Gaseinsatzbedingt nahmen die flotten Alfisti Kurven leicht unter- bis zackig übersteuernd und erfreuten sich am ungefilterten Fahrvergnügen des 75 Turbo. Erst 1990 hielt das ABS Einzug. Scheibenbremsen rundum, hinten sogar innenliegend, gab es davor schon serienmäßig. [...mehr]
Dieses Wochenende heißt‘s für die Bewohner von Heidelberg und Umgebung wieder Sonnencreme einpacken, Wette beim Buchmacher platzieren und ab an die Straße. Zwischen dem 9. und 11. Juli findet zum 15. Male die ADAC Rallye Heidelberg Historic statt.

Rallyeparty am gleichen Ort teilzunehmen. Dennoch sollten die Fahrer einen klaren Kopf behalten, geht es doch am Samstag früh um 7:00 Uhr mit der zweiten Etappenfahrt weiter, die gegen 15:30 Uhr im vortagsziel enden soll. Als krönender Abschluss der Heidelberg Historicvoller dröhnender Maschinen und vierrädrigen Pretiosen findet um 20:30 das Rallye-Dinner im Auto & Technik Museum Sinsheim statt.
Rasantes Starterfeld
Die Liste der Konkurrenten um die Huschke von Hanstein Trophy, die nun zum 10. Mal auf der Heidelberg Historic vergeben wird, liest sich wie der Wunschzettel eines PS-Junkies vergangener Zeiten: Bugatti, Aston-Martin, Lagonda und Adler. Das Linuep der Nachkriegsfahrzeuge steht dem in nichts nach, es tummeln sich Chevrolet Corvette, Mercedes SL, Porsche 356 und 911, Jagura E, Ford Capri und Mustang, Alfa Romeo GTV und Lancia Stratos um die Klassensiege.
Special Guests
Sieger gibt es neben der blechernen auch in menschlicher Form anzutreffen. Da wären beispielsweise Rallyeweltmeister Walter Röhrl mit Kompagnon Christian Geistdörfer und ihrem Arbeitsgerät Audi Quattro, Rennfahrer Klaus Peter Thaler und Jochen Berger von Opel Classic Rüsselsheim mit einem Ascona 400. Angesichts dieser Krawallbuben sollte allen Besuchern, die sich für keine Freunde des Tinnitus halten, eines klar sein: Gehörschutz mitnehmen. Es wird laut.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie hier
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Vom 1. bis 2. August finden die Classic Days auf Schloss Dyck statt. Dieses Oldtimerfest findet einen angemessenen Veranstaltungsort in dem bedeutenden Wasserschloss mit dem es umgebenden Park, das sich zwischen Mönchengladbach, Neuss und Grevenbroich – bekannt geworden als Heimat des Journalisten Horst Schlämmer – befindet.
Das ganze Wochenende steht im Namen der goldenen 20er bis 50er Jahre, denn sowohl die Teilnehmer der verschiedenen Programmpunkte wie Rundstrecke oder Concours d’Elegance, als auch die Gäste und Teilnehmer des Klassikertreffens sind aufgerufen, sich der jeweiligen Dekade ihres Fahrzeugs oder auch nach Lust und Laune ihrer Lieblingszeit entsprechend zu kleiden: ob mit Petticoat, Fliegerjacke oder Knickerbockers. Aber auch alle, die sich nicht verkleiden mögen, sind herzlich willkommen.
Die Programmpunkte der Classic Days Schloss Dyck
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Classic Days auf Schloss Dyck werden die erstmalig zusätzlich zu den Motorrädern und Automobilen zu bewundernden Flugzeuge sein.
Wie jedes Jahr lädt die weitläufige Parkanlage rund um Schloss Dyck zum Picknicken und entspannten Spazierengehen ein. Wer sich von etwas Musik verzaubern lassen möchte, kann dies bei einem der dargebotenen Jazzkonzerte tun. [...mehr]








