Beiträge vom: Mai, 2009

Fritz von Busch wurde am 22. Mai 1922 in Erfurt geboren und behauptet, sich daran erinnern zu können, dass schon die Hebamme nach Benzin gerochen hat, erzählt er auf seiner Homepage.

Benzin und Automobile sollten sich fortan wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen und ihn nie wieder so ganz loslassen. So das Fritz von Busch1973, als einer der Ersten in Deutschland, ein privates Automuseum in Wolfegg eröffnete.
Olddtimer2 © Flickr by hmvh

Doch man kennt ihn nicht nur als Museumsbesitzer, dem einem oder anderem wird er er auch als Automobil-Journalist in lebhafter Erinnerung sein, wo er u.a für die Fachzeitschrift „Auto-Motor-Sport“ geschrieben hat.

Doch zurück zum Automuseum des Herrn v. Busch, was eigentlich nicht zu den klassischen Oldtimermuseen zählt, aber dennoch Autos aus dem vergangenen Jahrhundert ausstellt.

Auf rund 3.000 qm² sind mehr als 200 Automobile, Motorräder und Traktoren für die Öffentlichkeit ausgestellt. Die urige Atmosphäre des Schlosses lässt die Autosammlung aus dem letzten Jahrhundert besonders gut zur Geltung kommen.

Das Automuseum von Fritz von Busch zeigt Autos aus dem vergangenen Jahrhundert.

Angefangen hat Fritz von Busch 1973 mit 35 Fahrzeugen, die er erst nur auf einer Etage in der ehemaligen Remise der fürstlichen Residenz ausstellte.

Heute zeigt das Automuseum einen Querschnitt durch die Geschichte motorisierter Fahrzeuge und beginnt mit einer Piccolo Voiturette von 1907 und geht bis in die  20er, 30er und 50er Jahre hinein. Von der BMW Isetta bis über den Opel Olympia Rekord und dem Alfa Romeo Giulietta Spider kann man die ganze Palette der historischen Fahrzeuge bestaunen, die man so wohl nie wieder auf unseren Strassen antreffen wird.

Das Automuseum von Fritz von Busch bietet kleinen und großen Besuchern eine unterhaltsame Show, untermalt mir Musik und vielen interessanten Informationen. Ein Bummel durch die Straßen der Erinnerung.

Automuseum Wolfegg
Fritz B. Busch-Weg 1
88364 Wolfegg

Telefon:07527 - 6294
Fax: 107527 – 430

Öffnungszeiten:
Täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag von 9 Uhr bis 17 Uhr
Während der Wintermonate: Nur Sonntag von 9 Uhr bis 17 Uhr.    [...mehr]


Eine Zeitreise durch 100 Jahre deutsche Automobilgeschichte?? Das EFA Museum im bayrischem Amerang macht es möglich.

Auf einer Fläche von gut 6.000 m² werden über 220 Exponate aus allen Jahrzehnten und allen Automarken im Querschnitt gezeigt. Vom ersten Sportwagen von Mercedes Benz bis hin zu modernsten Fahrzeugen dieser Tage ist alles dabei, wirklich beeindruckend.

Das ist nicht nur was für Erwachsene und Oldtimerfans, Kinder sind im EFA Museum der Deutschen Automobilgeschichte auch Herzlich Willkommen. Gemeinsam mit ihren Eltern können sie dann die ersten Motorwagen und andere interessante Vehikel aus den 20er und 30er Jahren betrachten, die mitunter wirklich ulkig aussehen und man sich kaum vorstellen kann, dass diese Wagen auf deutschen Straßen einmal ein ganz normales Bild abgeben haben.

Das Museum für Deutsche Automobilgeschichte zeigt u.a. die ersten Autos von Mercedes Benz,

Bei dieser Zeitreise können Familie eine Reise durch die Geschichte der Automobile unternehmen und dabei u.a. interessante Kleinwagen bestaunen die vornehmlich in den 50er Jahren produziert wurden.

Es werden auch Exponate aus der heutigen Zeit ausgestellt, die man so vielleicht nie zu Gesicht bekommen würde. Man bekommt einen guten Einblick in die Legende aller Automarken, übersichtlich nach Hersteller und Epochen sortiert und vorgestellt.

Ermöglicht wird diese lückenlose Präsentation der Klassiker im Museum für die deutsche Automobilgeschichte durch verschiedene Leihgaben der Automobilindustrie, des Deutschen Museums München und dem Deutschen Museum für Verkehrsgeschichte in Berlin. Es gibt auch viele private Sammler und Liebhaber, die das Museum für Deutsche Automobilgeschichte tatkräftig unterstützen.

Eine Cafeteria lädt außerdem zum verweilen ein und der Museumsshop sorgt für das obligatorische Andenken an den Besuch im Museum der deutschen Automobilgeschichte.

Museum für Deutsche Automobilgeschichte
Wasserburger Straße 38
83123 Amerang / Chiemgau
Telefon: 080 - 75 81 41

Öffnungszeiten:
April bis November: jeweils Dienstag bis Sonntag (+Feiertage) von 10:00-18:00

Preise:
Erwachsene: 8 Euro und für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren sind 4 Euro fällig. Geeignet ist das Museum der deutschen Automobilgeschichte für jedes Alter ;-) .    [...mehr]


Porsche und Volkswagen gehen schön länger gemeinsame Wege, als es die aktuelle Diskussion über eine Fusion beider Konzerne dieser Tage nahe legen mag. So entstand zum Beispiel in den 1970er Jahren in den Hallen von Karmann in Osnabrück aus der Kooperation von Porsche und Volkswagen der VW Porsche 914.

Mit dem VW Käfer begann gewissermaßen die gemeinsame Erfolgsgeschichte von Volkswagen und Porsche. In der zweiten Hälfte der 1960er kamen beide wieder zusammen. VW suchte einen Nachfolger für den als veraltet geltenden „kleinen“ Sportwagen Karmann Ghia und Porsche fehlte ein preiswertes Einsteigermodell. Der 356 war 1965 ausgelaufen und der 912 konnte sich nicht etablieren.

VW Porsche 914 © flickr / Clemson

Beide Autobauer kamen überein. Porsche sollte das sportliche Know How liefern und Volkswagen für die kostengünstige Produktion sorgen. Doch der mündliche Vertrag, den diesbezüglich Ferry Porsche mit dem VW-Chef Heinrich Nordhoff schloss wurde obsolet, als Nordhoff kurz nach der Fertigstellung des ersten Prototyps 1968 verstarb. Es kam zu Konflikten zwischen Porsche und VW und das ganze Vermarktungskonzept musste über den Haufen geworfen werden.    [...mehr]


Das Messe-Event für Oldtimer und Youngtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft! Am 21. Mai 2009 finden sich in Friedrichshafen / Bodensee zum Zweiten mal die Oldtimerfans aus aller Welt zusammen.

Auf rund 60.000 Quadratmetern bietet die Klassikwelt Bodensee vom 21. Mai bis 24. Mai 2009 in rund 10 Ausstellungshallen und einem großen Freigelände „Oldtimer-Feeling pur“.

Oldtimer © Flickr by mararie

Anerkannte Restauratoren und Teilnehmer des Oldtimer-Teilemarkts stellen ihre Produkte auf der Klassikwelt 2009 aus, zu der man über 300 Aussteller erwartet.

Projektleiter Berthold Porath betont, dass dies kein Retro-Event sei, sondern ein dynamisches Event, das sowohl Jung als auch Alt begeistern wird.

Angefangen mit einer Flugshow geht es weiter zu den historischen Rennautos bis hin zu einem Dampfboot-Rennen. Die zahlreichen Sondershows entführen die Besucher in eine Zeit, in der Autos noch Luxus waren.

So kann man bspw. im “Salon de Luxe” in nostalgische Zeiten abtauchen und Vorkriegsfahrzeuge und Reisegepäck aus der damaligen Zeit bestaunen.

Jugendträume dürfte der Kult-Motorradhersteller NSU wecken, denn er stellt über 25 verschiedene, historische Zweiräder aus. Einige Hallen weiter kann man klassische Segelschiffe in der typischen Holzbauart und alte Motorboote mit kräftigen Motoren aus den 30er Jahren betrachten.

Klassikwelt Bodensee 2009: Ein Oldtimertreffen was seines Gleichen sucht

Dieses Bild wird von motorisierten Zugpferden wie dem Allgaier Porsche Diesel und Lanz-Bulldog ergänzt. Tüftler und Schrauber dürften sich auf dem beliebten Oldtimer-Teilemarkt wie im Paradies fühlen, denn hier gibt es alles was das Oldtimer-Herz begehrt.

Viele der Exponate werden nicht nur in Hallen, sondern auch zu Wasser und in der Luft ausgestellt sein. Diverse Parcours zeigen auf, wie die historischen Gerätschaften in Aktion ausgesehen haben. Der DEKRA-Rundkurs auf dem Messegelände der Klassikwelt Bodensee lässt hier historische Motorräder ihre Runden drehen.

Historisch wird es auch am Samstag in der Friedrichshafener Innenstadt, wenn ab 19 Uhr über 100 historische Fahrzeuge ein rollendes Museum bilden. Ein weiteres Highlight bildet die täglich stattfindende Flugshow, bei welcher Klassiker wie die Passagiermaschine „Super Constellation“ aus der Schweiz starten.

Britisch wird es mit dem Steamboats, die von Donnerstag bis Samstag jeweils immer um 15.30 Uhr zu See stechen und ein stilvolle Dampfbootparade vorführen..

Die Klassikwelt am Bodensee in Friedrichshafen ist von Donnerstag, den 21. Mai bis Sonntag, den 24. Mai geöffnet.

MESSE FRIEDRICHSHAFEN GmbH
Postfach 20 80
88010 Friedrichshafen

Telefon: +49 7541 708-308
Fax: +49 7541 708-230-8

Internet: www.messe-friedrichshafen.de

Eintrittspreise:
Tageskarte: 12,00 EUR
2-Tageskarte: 20,00 EUR
Dauerkarte: 36,00 EUR
Tageskarte ermäßigt: 9,00 EUR*
Kinder bis 12 Jahre: Eintritt frei

* gilt für Schüler, Studenten, Jugendliche von 12-18 Jahre,Rentner, Behinderte, Wehrpflichtige, Gruppen ab 10 Personen

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Wer einen Oldtimer fährt, der ist nicht verlegen, immer ein Auge nach möglichen Ersatzteilen oder Restaurationstipps von passionierten Kollegen offen zu halten, selbst wenn das eigene Schmuckstück fehlerlos brummt. Oldtimermärkte bieten nicht nur etliche Träume der Automobilgeschichte zum Kauf, sie sind auch erste Adresse bei Suche nach Ersatzteilen.

Zudem ist es ja auch nicht so, dass nicht schon das Stöbern in den Lagerkisten der Händler Spaß machen würde. Oldtimermärkte sind aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Und es überrascht kaum, dass die Branche inzwischen auch die Tuningszene überrundet hat.

Oldtimermarkt © flickr / exxodu

Fünf Milliarden Euro Jahresumsatz kann die Oldtimerbranche inzwischen verzeichnen. Von der Krise der Automobilindustrie ist hier noch nichts zu spüren, vielleicht in 30 Jahren, wenn man sich auf die Suche nach dem letzten Ponitac oder Opel macht.

Und nicht nur der Umsatz auch das Publikumsinteresse steigt kontinuierlich. Sei es auf dem Meilenwerk in Berlin oder auf der neuen  Oldtimermesser „Retro-Mobil“ in Essen (165.000 Besucher 2008), es scheint immer mehr Fans der alten Klassiker aus Stahl und Blech zu geben.

In Zeiten der Krise boomt anscheinend der Oldtimermarkt

Es mag schon fast wie eine Rückbesinnung auf vermeintliche bessere Zeiten wirken und zugegebenermaßen sind für die Automobilindustrie viele Jahrzehnte besser gewesen, als dieses.

Nun, das gestiegene Interesse an Oldtimern hat für die Branche natürlich auch Nachteile. Da die alten Schlitten ja bekanntlich nicht mehr produziert werden, kann das Angebot eigentlich nicht mehr steigen, die Nachfrage aber schon. Es wird also immer schwieriger, gute Fahrzeuge und vor allem Ersatzteile zu finden.    [...mehr]


Einmal im Jahr treffen die schönsten Autos der Welt unter der Sonne Italiens an den Ufern des strahlend blauen Comer Sees zusammen. Seit 80 Jahren zieht es Oldtimerbesitzer zu der Villa d’ Este und seit zehn Jahren steht die Concorso d’ Eleganza unter der Schirmherrschaft von BMW.

In Italien erfreut sich die deutsche Marke schon lange einer ausgeprägten Beliebtheit. BMWs Hang, Sportlichkeit mit Luxus zu verbinden dürfte dafür ebenso verantwortlich sein, wie ihre Kooperation mit Mini und Rolls Royce.

Concorso d'Eleganza © flickr / SOCIALisBETTER

Doch darf man sich in Zeiten der Krise noch selbst feiern, wenn beinahe jede zweite Marke in eine ungewisse Zukunft blickt? Man darf, solange man sich nur ein entsprechende Motto gönnt.

Unter dem Credo: „Ist Bescheidenheit der neue Luxus“ gönnen sich die Reichsten der Reichen ein sorgenfreies Stelldichein in bester Lage.

Denn schließlich bedeutet Bescheidenheit nicht gleich Armut. Und um Dietmar Wischmeyer zu zitieren: „Reich sein heißt nicht, sich einen Ferrari zu kaufen, sondern ihn zu verbrennen.“

Die schönsten Oldtimer der Welt in der Villa d’ Este

So wird beispielsweise Modekönig Ralph Lauren seinen Bugatti Atlantic 57 SC aus dem Jahre 1938 erstmals wieder in Europa zeigen. Unbezahlbar, wurde der Bolide doch nur drei mal gebaut. Beinahe ebenso rar ist der Alfa Romeo 8C 2900 B Berlinetta. Von ihm gab es seinerzeit nur sechs Exemplare weltweit.

Und jenseits der Schickeria geht es bei  dem Event am Bodensee neben dem prestigeträchtigen Schaulaufen wenigstens um Autos. Und dies rechtfertigt auch den ganzen Zirkus drumherum.    [...mehr]