Beiträge vom: März, 2009
Bekannt ist der Mercedes Benz 200D vor allem als das meist gefahrene Taxi seiner Zeit. Die deutlich schwächer motorisierten Dieselvarianten des Mercedes Benz W 110, 190D und 200D, verkauften sich wesentlich besser als die Benziner.
Bis zum Erscheinen des Opel Rekord 2100 D im Jahre 1972 war Mercedes nach der Einstellung des Borgward 1800 Diesel in Deutschland alleine auf weiter Flur, wenn es um die Verwendung der Selbstzünder ging.
Die Dieselversionen des W110 waren vor allem wegen ihrer Langlebigkeit und Zuverlässigkeit in Verbindung mit ihrem geringen Treibstoffverbrauch und dem großen Kofferraum als Taxi in Deutschland und der Welt sehr beliebt. Obwohl sie mit 55 PS und 127 km/h Spitze über relativ wenig Motorleistung verfügten, liefen beide Versionen in den Produktionsjahren 1961 bis 1968 insgesamt 387.263 Mal vom Band. Die bis zu 120 PS starken Benziner brachten es trotz drei verschiedenen Modelle „nur“ auf 241.019 produzierte Exemplare. [...mehr]
Die Auto Bild Klassik veranstaltet dieses Jahr zum zweiten Mal die große Oldtimer-Rallye von Hamburg nach Berlin.
Die erste Hamburg-Berlin Klassik Rallye war im letzten Jahr ein voller Erfolg: Nicht nur wurden viele Oldtimer nach Gleichmäßigkeit und Zuverlässigkeit gewertet, die Zuschauer an den Etappenposten waren auch begeistert von den großartigen und teilweise skurilen Klassikern.
Nein, dies ist kein Scherz. 1957 erhielt der Chefkonstrukteur von Opel, Dr.-Ing. Karl Stief, vom amerikanischen Mutterkonzern General-Motors die Order, einen „perfekten Anti-VW“ zu entwickeln. Der Opel Kadett A 1000 sollte die Marktdominanz des VW Käfers brechen.
Der erste seiner Art war der Kadett freilich nicht. Schon in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde in Rüsselsheim ein Fahrzeug mit dem Namen „Kadett“ gefertigt.
Vom „neuen“ Kadett erfuhr die Öffentlichkeit sehr wenig. Erst als in Bochum eigens ein neues Werk gebaut wurde, deutete es sich an, dass Opel ein neues Modell in Planung hatte. Mehr, als dass es ein Kleinwagen werden sollte, erfuhr man aber jetzt auch noch nicht.
Sehr viel Informationen über die Entwicklungszeit des Kadett sind bis heute nicht bekannt. Opels Heimlichtuerei war in dieser Hinsicht ein voller Erfolg. [...mehr]
Theoretisch könnte man die Geburtsstunde von Opel auf das Jahr 1863 datieren. Damals machte sich Adam Opel in einem ehemaligem Kuhstall selbstständig. Das erste Produkt, was unter seiner Regie den Namen Opel trug, war eine Nähmaschine. Auch wenn Opel zur Zeit eine ungewisse Zukunft hat, so kann die Marke doch beinahe auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken. Einen Teil davon, lässt sich im Museum in Herne bewundern.
Nur wenige Menschen verbinden mit der Marke Opel mehr als nur Autos. Aber erst nach dem Tod des Firmengründers 1895 begannen seine Söhne zuerst mit der Fahrradproduktion und 1898 mit der Herstellung des ersten Automobils von Opel. Es blieb aber nicht nur bei Autos, auch einige Motorräder trugen das Firmenlogo. Ab 1901 war das erste Opel-Motorrad mit 2 PS für 700 Mark zu haben.
Sicherlich war gerade die Automobilproduktion prägend für die Rüsselsheimer in den letzten 100 Jahren, doch Opel ist mehr, als nur eine Automarke. Um so erfreulicher ist es, dass dementsprechend im Opel Museum in Herne, welches von der „Hilmar Born Opel-Museum Interessengemeinschaft“ geführt wird, Exponate aus allen Bereichen der Konzerngeschichte ausgestellt sind. [...mehr]
Bei der Marke Honda denkt man nicht an Oldtimer. Kaum jemand erinnert sich an vierrädrige Hondas, die älter sind als die erste Generation des Civics. Und doch hat der einzige neben Toyota unabhängige Fahrzeughersteller der Autowelt einige Automobile geschenkt, die Anerkennung verdienen.
Es verwundert nicht wirklich, dass Honda immer noch hauptsächlich mit Motorrädern in Verbindung gebracht wird, zumindest in Europa. Dies ist vor allem der Präsenz der Motorradmarke im Rennsport, dank Valentino Rossi, und dem guten Ruf der ihrer Bikes geschuldet.
Zudem ist das 1948 gegründete Unternehmen erst seit Mitte der 1960er im Automobilbau präsent und beschränkt sich nicht nur auf KFZs, sondern ist auch im Flugzeugbau und der Elektronik tätig.
Der Honda Z ist nun ebenso klein wie selten. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum er in Europa alles andere als einen Wiedererkennungswert besitzt. Gerade einmal von 1970 bis 1974 wurde es produziert, das Coupé auf Basis der Limousine N600. Und auch dem einzigen Nachfolger, der 1998 wieder ein „Z“ im Namen trug, blieb ein langfristiger Erfolg versagt. [...mehr]
Eigentlich ist der Typ 85Q ein Audi 80, nur eben mit dem berühmten Quattro-Antrieb. Die Bezeichnung Typ 85Q war ursprünglich nur ein Werksinterna, wurde aber schnell auch außerhalb der Werke in Ingolstadt gebräuchlich.
Der Audi 80 B wurde 1978 als Nachfolger der ersten Modellserie vorgestellt. Für das Design zeichnete sich zuerst Claus Luthe verantwortlich. Als dieser aber zu BMW wechselte, übernahm Giorgio Giuiaro die Regie bei dem Projekt.
Dementsprechend wurde das Modellprogramm der Ingolstädter neu geordnet. Nachdem der „Urquattro“ 1980 als einziges in Großserie produziertes Straßenfahrzeug mit Allradantrieb seine Erfolgsserie startete, wurde das Quattro-Logo zum Markenzeichen aller Allrader von Audi und ziert bis heute in jeder Modellreihe mehrere Fahrzeugtypen.
1982 erhielt auch der Audi 80 einen Quattro-Antrieb. Äußerlich wurde der 80 dem Coupé und dem „Urquattro“ angepasst, was Kenner der Fahrzeuggeschichte ein wenig schmunzeln lässt, sind doch das Audi Coupé und der Quattro eigentlich selbst Ableger des Audi 80B. [...mehr]









