Beiträge vom: Dezember, 2008

Beim Ford Modell A Roadstar Rumble Seat handelt es sich um die zweite Generation des Ford Modell A, somit dem Nachfolger des legendären Fordmobils, des ersten Autos aus dem Hause Ford.

Ford A-Modell Roadstar Rumble Seat ©wblogs

Ford A-Modell Roadstar Rumble Seat ©wblogs

Natürlich hatte man bei Ford den Anspruch auch die folgenden Modelle auf höchstem Niveau anzusiedeln, weshalb man die zweite Generation (1928-31)des A-Modells in ganz unterschiedlichen Varianten anbot und somit eine breite Käuferschaft erreichte.

Das A-Modell war dank seiner Variabilität auch in Deutschland höchst erfolgreich und wurde auch hierzulande gefertigt. Als äußerst beliebt stellte sich dabei der Roadstar Rumble Seat heraus, der mit seiner Bauweise eine bisher ungekannte Eleganz verkörperte. Das Besondere an dieser Version des Roadstar war seine zusätzliche Sitzgelegenheiten, den sogenannten „Rumble Seat“. Dieser befand sich meist am Heck des Fahrzeugs und konnte je nach Bedarf ausgeklappt werden. Somit konnten zwei zusätzliche Personen Platz im Auto finden.

Der Ford Modell A Roadstar Rumble Seat war mit einem 3,3-Liter Motor versehen und wog etwas mehr als seine Tonne. Entscheidender an dieser Stelle war sein vornehmes Design, so entwickelten sich die weißen Ledersitze zum Klassiker bei der Innenausstattung. Mit seiner lang gestreckten Motorhaube und dem breiten Radstand verkörpert er schließlich jene Eleganz, die man heute noch beim Thema Oldtimer vor Augen hat.

Zusammen mit anderen Versionen des A-Modells wie der Boattail Speedster verkaufte man mehr als vier Millionen Wagen in den drei Jahren seiner Generation – eine recht beeindruckende Zahl, wie ich finde.    [...mehr]


Der Barkas im Osten ist so bekannt wie der Trabbi. Es ist ein Kleintransporter, der in Sachsen gefertigt wurde und auch vom Militär gekauft wurde.

Gefertigt wurde der Barkas in der früheren Karl-Marx-Stadt, Chemnitz. Ursprünglich wurde der Betrieb 1923 von Jorgen Rasmussen in Sachsen gegründet. Nach dem Krieg wurde aus dem DKW-Zulieferer-Werk der VEB Barkas-Werke Hainichen. Damit war der erste Barkas geboren: Der V901 im Jahre 1957.

Barkas B 1000
… und als Militärfahrzeuge wurde die Barkas genutzt.

1961 wurde der Barkas B1000 schließlich gefertigt - der klassische Ost-Transporter. Der Barkas war ein sogenannter “Schnelltransporter” mit einem Wartburg-Motor mit erst 900 Kubik und 43 PS Leistung. Im Laufe der Entwicklung entstand ein Motor mit 1.000 Kubik und mit 46 PS. Die Leistung des Motors wurde auf die Vorderräder übertragen.

In verschiedenen Variationen war der Barkas zu haben und seine Spitzengeschwindigkeit verblieb immer bei 100 Stundenkilometer. Außerdem wurde der Barkas als Krankenwagen, Polizei- und Militärfahrzeug genutzt.

Vor allem seine Robustheit begründete die Beliebtheit des Barkas und nach der Wende wurde das Auto zu einem begehrten Sammlerstück. Zur Entwicklungszeit war das Auto auf dem technischen Stand der Zeit und war mit dem VW-Modell vergleichbar.

Zu dieser Zeit wurde das Werk komplett erneuert und im Auftrag der Treuhand geschlossen.    [...mehr]


Es ist der italienische Käfer, der im Auftrag von VW produziert wurde und in den 1950er und 1960er das Straßenbild in Italien und Deutschland prägte.

Der VW Karmann-Ghia wurde in Osnabrück zwischen 1955 und 1974 produziert. Dabei unterschied sich das Auto nur vom Design zum VW-Käfer - dem Erfolgsmodell.

karmann-ghia
Der Karmann-Ghia Typ 14 erfreut sich einer großen Fangemeinde

Das Design war ein italienisches Erfolgsmodell. Entworfen wurde der Wagen von Felice Mario Boano und dessen Sohn Gian Paolo in Turin auf der Grundlage eines Prototyps für Chrysler. Zudem mischte noch die Firma Ghia mit am Design - daher auch der Name. Es sollte den Touch eines Sportwagens haben. So wurde das Auto “Hausfrauen-Ferrari” benannt.

Insgesamt wurden rund 443.000 Autos verkauft - mitgerechnet sind auch die 81.000 Cabriolets. Der Motor hatte eine Leistung von 30 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h. Der damalige Preis war mit 7.5oo DM ein echter Renner. Schon ein Jahr nach dem Produktionsstart waren 10.000 Stück verkauft.

In der Zwischenzeit ist der Karmann-Ghia Typ 14 zu einem Kult- oder Nostalgieobjekt geworden, dass eine große Fangemeinde hat. Außerdem werden in letzter Zeit immer wieder Nachbauten erstellt und verkauft.




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