Beiträge vom: November, 2008

Mit diesem Auto fahren die Mafiosi gleichermaßen wie die Abgeordneten in den Hollywood-Streifen vor. Er ist ein Zeichen von Macht und Geld.

Lincoln produziert diesen Wagen mit dem fast trivial erscheinenden Titel: Town Car. Doch der Wagen steht für viele Dollars und Luxus. Denn Town Car war ursprünglich mal die teure und exklusive Version des Lincoln  Continental. Auf Grund der hohen Beliebtheit wurde das Auto als eigenständiges Modell produziert - einen zeitlosen Klassiker.

Es ist die Vorzeigemarke des Ford-Konzerns. Das Limousinendesign mit einem langgestreckten Haube und der groben, aber eleganten Linienführung sind die Erkennungszeichen des Viertürers. Der ärgste Konkurrent auf diesem Gebiet ist traditioneller Weise der Cadillac.

Lincoln Town Car
Das Design blieb bei allen Generationen des Lincoln Town Car ähnlich

[...mehr]


Ein Traumauto einer ganzen Generation, das man je nach Bedarf zusammenbauen lassen konnte!  Der Ford Mustang 68.

Als Ford den Mustang herausbrachte, lieferten sie dazu eine ausgeklügelte Werbestrategie. Der Wagen brach alle damaligen Rekorde im Verkauf und noch heute ist es das meistgekaufte Modell eines Jahres: 1964. Insgesamt wurden 680.000 Autos verkauft.

Ford Mustang
Das Traumauto einer ganzen Generation

In Deutschland trug das Auto den wenig inspirativen Namen T5. Das war nötig, da der Name in Deutschland von den Firmen Krupp und Kreidler patentiert war.

Der Ford Mustang wurde als Sportcoupé gebaut und bot die Vorlage einer ganzen Reihe von Autos, die diesem Image entsprechen wollten. Darunter die Pony-Cars und die Musclecars. Denn das Design dieses Autos war sportlich und kraftvoll, wie die Pferde, nach denen er benannt wurde.

Das Besondere an diesem Auto war auch, dass es etliche Varianten gab, was die Ausstattung betraf und den damaligen Nerv der Individualität traf. Ein echter Klassiker eben.

Technisch wurde der Ford Mustang über die Jahre hinweg immer stärker und ausgereifter. Von der ursprünglichen Variante, Ford Mustang I, gab es dann noch vier Generationen. So gab es die erste Generation mit einem 2,8 Liter Motor und 100 PS und der zweiten Generation - dem eigentlichen 68er Modell - bis zu 334 PS. Hier war es dann die Mustang Cobra Jet mit einem V8-Motor und einem Hubraum von sieben Litern. Ein wirklicher Sportwagen, nicht nur für seine Zeit.

Die Normalversion des 68er Mustang gab es mit 195 PS und die GT-Variante mit 230 PS.

In der Zwischenzeit geht die Produktionsreihe bis zum Ford Mustang 5, der ab 2004 gebaut wurde.




[...mehr]


Cadillac Deville

Cadillac – in Deutschland besitzt der Name noch Klang und versprüht jenen Hauch von Luxus, den die Marke einst verkörperte. Mittlerweile hat das Image der überdimensionalen Limousine erheblich gelitten, gerade in Zeiten des Spritsparens sind solche „Schiffe“ der Autogeschichte nicht mehr wohlgelitten.

Der Cadillac Deville ist quasi der Inbegriff der amerikanischen Limousine – ein Bild, dass sich über Jahrzehnte hinweg in den Köpfen der Menschen verankert hat. Nicht umsonst erreichte der Deville seinen Ruhm als gepanzerte Limousine des US-Präsidenten und war lange Zeit das Auto mit den besten Umsatzzahlen im Luxussegment. In stetiger Konkurrenz mit dem Lincoln Town Car hat sich ein Zweikampf der Klassiker auf dem amerikanischen Markt entwickelt, der am Ende keinen wirklichen Sieger fand.

Den Cadillac Deville gab es ganz unterschiedlichen Ausführungen, so dass er auch eine breite Käuferschaft erreichen konnte. Als viertürige Limousine Sedan, als Coupé, als Cabrio und sportliche Ausführungen gab es den Deville zu kaufen.

Mit geradezu imposanten Maßen von einer Länge von 5,25 Meter und einer Breite von 1,84 Meter fand man problemlos Platz. Mit dem 4,6 Liter-Ottomotor, der zwischen 205 und 224 KW variierte, bleiben keine Wünsche offen. Die erste Ölkrise von 1973 sollte die Ära dieser so imposanten Oldtimer fürs Erste beenden.    [...mehr]


Der Traum der Männer in den späten 60ern: Der Lamborghini Miura. Ein Sportwagen der Extraklasse - bis heute.

Lamborghini MiuraDer italienische Sportwagen wurde von 1966 bis 1973 gebaut und verkauft. Es ist ein Zweisitzer der bei Bologna gebaut wurde. Es war der erste Sportwagen aus der Auto-Schmiede, der nach einem Kampfstier benannt, was danach zur Tradition wurde.

Der Miura besitzt einen 350 PS Zwölfzylindermotor, der den Sportwagen auf knappe 280 Stundenkilometer beschleunigt. Trotz der einen Tonne Gewicht, schafft es dieses Gerät auf 100 Km/H in unter sechs Sekkunden.

Mit dem Erfolg des Autos kam eine 380 PS Variante auf den Markt, der Miura P400 S hieß. Aber der PS-Effekt hatte keine Auswirkung, da das Mehr an PS ein Mehr an Gewicht bedeutete und das waren ungefähr 200 Kilogramm.

Schließlich kam das Modell P400 SV heraus, mit einem 385 PS-Motor und der schaffte die 290 Spitze. Die 100 km/h erreicht er in 5,5 Sekunden. Damit zählte er zu den schnellsten Sportwagen der damaligen Zeit.

Eine Renaissance erlebte der Wagen 2006, als er zum 40. Geburtstag neu aufgelegt wurde. Der Oldtimer wurde zum Youngtimer.

Audi produzierte einen Prototyp: Lamborghini Miura Concept. Das Design orientierte sich stark an der Original-Fassung. Der Motor blieb ebenfalls größtenteils erhalten und kam auf eine Leistung von 580 PS. Vorgestellt wurde die 2006-Variante auf der Motor-Show in Detroit 2006.




[...mehr]