Beiträge vom: Oktober, 2008
Manche Autos vergisst man nicht - ob man will oder nicht. Der Wartburg ist eines dieser Autos - vor allem der Warburg 353. Eine Limousine im DDR-Style.
Schon damals gehörte der Wagen zu den gehobeneren Modellen, anders als der Trabant. Das Modell 353 in der Limousinen-Variante wurde von 1966 bis 1989 in Eisenach hergestellt. Inzwischen ist es ein Liebhaber-Modell, das es sogar als Pick-up gibt.
Eine Abgeänderte Variante gab es auch für die Medizinische Hilfe in der DDR. Rund 100 Fahrzeuge des Typs Wartburg 353 wurden als Krankenwagen genutzt. Sogar die NVA hatte einige Wägen.

In verschiedenen Versionen gibt es ihn noch. Aber hergestellt wird er nicht mehr.
Der Wagen erfüllte die in den 60ern und 70ern internationalen Kriterien für diese Wagenklasse. Der Motor war ein Dreizylinder-Zwei-Takt-Motor. Wie sich einige noch erinnern, musste man damit auch immer ein Öl-Benzin-Gemisch tanken.
Die Übertragung der 50 PS ging an die 13-Zoll-Vorderräder und der Motor hatte einen Hubraum von annähernd 1000 Kubik.
Das Design stammte aus der Feder des Eisenacher Designers Hans Fleischer, der den Kofferraum mit einem Ladevermögen von 525 Litern in der Limousinen-Variante bestückte. Das war für die damalige Zeit durchaus beachtlich.
Dieser Wagen konnte seinerzeit durchaus mit westlichen Modellen, wie Opel oder VW, mithalten, hat aber die Wende nicht überlebt. [...mehr]
Mit etwas Wehmut muss man leider das Thema Aston Martin DB6 angehen, schließlich bedeutete sein Ende das Ende einer ganzen Ära. War sein Vorgänger, der Aston Martin DB5, noch ein umjubelter Filmstar, läutete der DB6 das Ende von David Brown ein.
Lässt man diesen etwas emotionalen Aspekt beiseite, ist der Aston Martin DB6 ein typischer britischer Sportwagen, der etwas mehr Platz und erheblich mehr Aerodynamik bot als sein berühmtes Vorgängermodell. Auch die Ausstattung wurde hochwertiger angelegt, so dass er eigentlich alle Möglichkeiten besaß zu einem Verkaufsrenner zu avancieren.
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Jensen Motors wird nicht jedem Menschen auf Anhieb ein Begriff sein, zumal die Marke eigentlich seit den 70er Jahren untergegangen ist, wenn man mal von den kurzlebigen Wiederbelebungsversuchen absieht. Der Jensen FF war zu seinerzeit eine technische Revolution, konnte der gut motorisierte Sportwagen schon lange vor dem legendären Audi Quattro mit einem Allradantrieb aufwarten.
Der wahre Wert des Jensen FF liegt jedoch in seiner geringen Stückzahl begründet, denn insgesamt wurden gerade einmal 320 Exemplare verkauft. Aus heutiger Sicht würde man sicherlich nicht gerade als Schmuckstück bezeichnen, weil ihm der Hauch von britischer Biederkeit anhaftet. Die lang gezogene Motorhaube erinnert ein wenig an die James Bond-Filme der 60er Jahre, in denen solche Modelle gern zum Einsatz kamen, was an sich ja keine schlechte Reputation ist. [...mehr]

Die Marke Volkswagen hat sich mit moderner Technologie und zeitlosem Design eine führende Stellung in Deutschland erarbeitet. Geht man einige Jahrzehnte zurück, war dies natürlich nicht immer so, aber schon am Beispiel des VW-Bus T1 lässt sich recht schnell erahnen, wie man sich dieses Know-How verdient hat.
Der erste Kleinbus aus dem Hause Volkswagen verströmt noch immer ein ganz besonderes Flair. Die abgerundeten Lampen, generell sein bauchiges Äußeres ließ den VW T1 zu einem Klassiker der Automobilgeschichte werden. Seine Flexibilität als Firmenwagen in der Kastenausführung, als Camper mit Fahrradträger oder als Sondermodell „Samba“ mit zahlreichen Panoramafenstern machten den kleinen Bus schnell zum Liebling.
Mit der Produktion des VW-Bus T1 hatte man 1950 begonnen und seine Wirkungsdauer reichte 17 Jahre lang. Erst 1967 hatte man einen Nachfolger ins Leben gerufen, was aber der Beliebtheit keinen Abbruch tat.
Mit etwas Bedauern muss man Oldtimer-Liebhaber mit der Motorkraft des VW-Käfers vorlieb nehmen – 24 PS. Später gab es natürlich Updates, einen 1350-cm³-Motor mit 34 PS und 1500 cm³ mit 44 PS. Da ist man dann schon etwas flotter unterwegs. Trotz alledem ist das Reisen mit dem Bus noch immer ein Erlebnis, auch wenn man nicht über die Autobahnen düsen kann. Aber gerade darin liegt gerade der Charme, der wirklich unverwechselbar ist. [...mehr]
Der Welt wurde dieses Wunderwerk frühen Automobil-Kunst im Jahre 1906 auf der Olympia Motor Show in London präsentiert. Damals hatte das Fahrzeug noch den wenig klingenden Namen 40/50 H.P.
Dieses Vehikel bereitete den Ruf des Autoherstellers, da dieses Auto zum besten Auto deklariert wurde. Wenn auch dieser Titel von den Ingenieuren dieses Musters kommt, aber völlig zu Recht. Erst durch seine Popularität erhielt er zunächst den Namen Silver Ghost. Erst im Zuge dessen wurde der Name des Klassikers von Rolls Royce übernommen.
Erhältlich war das Auto dann ab 1907 und die Kunden begeisterte die Qualität des Wagens. Rund 20.000 Kilometer fuhr es und das ohne Panne. Das ist selbst für heutige Fahrzeuge ein Maßstab, der schon vor 100 Jahren gesetzt wurde - damals unter offizieller Aufsicht.
Daher ist es auch kaum erstaunlich, dass dieses Modell, eines der bekanntesten von Rolls Royce ist. Die Aufmachung und das Zubehör entsprach der damaligen Zeit. Ein in Reihe gelagerter Sechs-Zylinder-Motor mit einem Hub-Raum von 7.036 Kubikzentimetern.
Dank permanenter Fortentwicklung wurde das Fahrzeug bis ins Jahr 1925 gefertigt. Mit einer Produktionsdauer von 19 Jahren kann man schon von einer wirklichen Weiterentwicklung im Fahrzeugbau sprechen. [...mehr]






