Beiträge vom: Juli, 2008
Oldtimer zu lieben, das bedeutet meistens, auf der Suche zu sein nach ganz besonderen Perlen der Automobilgeschichte, die sehr selten zu finden und im güngstigsten Fall auch noch wunderschön anzusehen sind.
Deshalb möchte ich Euch ein ganz besonderes Schmuckstück präsentieren: Den Ford Model A Boattail Speedster. Dieser coole kleine Racer wurde seinerzeit, nämlich 1928, in einer extrem limitierten Stückzahl hergestellt. Gerade mal 9 Exemplare dieser speziellen Model A - Ausfertigung wurden in Einzelanfertigung gebaut.
Der 4-zylindrige Reihenmotor des Gefährts kommt mit seinen 3236 ccm Hubraum auf immerhin 60 PS - das sind astronomische Leistungsdaten für damalige Verhältnisse! Auch die 160 Stundenkilometer, die der Rennbolide aufdrehen kann, sind extrem schnell für einen Oldtimer. Dementsprechend hoch ist auch der Verbrauch. Das Gefährt schluckt zwischen 19 und 26 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Gestängebremse und unsynchrone 3-Gang-Schaltung steuern diesen wunderschönen Flitzer.
Wer da nicht schwach wird, hat einfach kein Herz für Autos. Diese Scheinwerfer… diese geschwungenen Radverkleidungen - in diesem Auto manifestiert sich der Stil eines anderen Jahrhunderts in geballter Kraft. Für eine Fahrt mit dem Ding würde ich schon eine ganze Menge hergeben… Wer aber auf andere Autos steht, kann ja mal hier nachschauen.
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Der Name Auburn ist in Automobilkreisen auf immer verknüpft mit Innovation und Schönheit - und mit wirtschaftlichem Niedergang. Denn so beliebt die Autos auch waren, so verehrt sie auch wurden - die Firma Auburn selbst ging an der “Großen Depression” auf lange Sicht zu Grunde.
Dabei wäre z.B. der Auburn Cord eine technisch bessere Alternative zu den erfolgreichen Cadillacs gewesen - nur lag eine so lange Zeit zwischen Fertigstellung und Markteinführung des Modells, dass ihm der Erfolg auf dem Massenmarkt letztendlich verwehrt blieb.
Ein anderes wunderbares Modell von Auburn ist der Speedster. Der wurde unter anderem von Sammy Davis Jr. beworben und erfreute sich einer dem Kunden versprochenen Höchstgewschwindigkeit von immerhin 161 km/h.
Doch egal welches Modell von Auburn, dem Autohaus wohnte schon immer ein unverkennbarer Touch inne. Kann man einen Cadillac auch heute noch bestaunen, ist ein Auburn etwas wirklich besonderes geworden. Die klassischen Oldtimer kommen aus diesem Haus, im Gedächtnis der Menschen haben sich Formen wie die der Auburn-Autos auf immer mit dem Begriff “Oldtimer” verbunden, auch wenn selten jemand den Markennamen kennt. [...mehr]
Am kommenden Wochenende begrüßt Baden-Baden wieder zahlreiche Gäste zum Internationalen Oldtimer-Meeting. Rund 350 Oldtimer werden bei dem einzigartigen Event zu sehen sein, dessen Ehrengastmarke in diesem Jahr Mercedes Benz ist. Nun wird das Traditionsunternehmen mit Sicherheit nicht einer Mercedes Benz E-Klasse vor Ort sein, sondern es wird vielmehr die Arbeit der Marke in den zurückliegenden Jahrzehnten gewürdigt.
Bereits am Freitag, den 11. Juli, startet das Meeting mit einem Big Band-Konzert und einer Heißluftballonshow in das Wochenende. Abgerundet wird der Abend mit einer Premium-Modenschau inmitten der Oldtimer sowie einer Licht- und Laserillumination. Am Samstag stehen natürlich die Oldtimer im Mittelpunkt des Interesses, so können die Besucher des Meetings gemütlich durch Fachausstellung „Oldtimer-Welt“ in der Trinkhallenpromenade wandeln und die seltenen Klassiker bewundern. Auch an diesem Abend wird wieder Unterhaltsames geboten, so werden unter anderem emotionale Songs von Adelinde Bohn zum Besten gegeben.
Am Sonntag folgt dann der Höhepunkt des Internationalen Oldtimer-Meetings in Baden-Baden, die Jury wird ab 11 Uhr die Bewertung der unterschiedlichen Modelle vornehmen. Auch wenn Mercedes Benz in diesem Jahr die Ehrenmarke ist, so würde eine Mercedes Benz C-Klasse kaum eine Chance gegen eines ihrer wunderbaren Vorgängermodelle haben. Vielmehr werden das Aussehen, die Pflege und die Originalität im Mittelpunkt der Bewertung stehen. Gegen 17.30 Uhr werden dann die Sieger des Meetings gekürt und somit auch die kostbaren Oldtimer aufgewertet. [...mehr]
Als man den Mercedes 300 SL im Februar 1954 in New York vorstellte, ließ sich schon an der Reaktion der Besucher erkennen, dass man hier ein Auto geschaffen hat, das zur Legende werden würde. Das Coupé mit den Flügeltüren eroberte das Herz der Sportwagenfans im Sturm und selbst Menschen, die ihn sich niemals hätten leisten können, schwärmten für den 300 SL.
Zunächst war keine Serienproduktion des Mercedes 300 SL geplant, nur als die Nachfrage nach einem Sportwagen vom Format eines 300 SL stieg, entschloss man sich zur Produktion. Die enorme Besucherresonanz auf der Motor Show in New York festigte den Entschluss von Mercedes zur Serienfertigung, so dass nur rund sechs Monate später die Produktionsstätte in Sindelfingen den 300 SL umsetzte. [...mehr]







